„Die Mehrheit der Gemäßigten schweigt noch viel zu laut“

So die Aussage von Professor Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler der Universität Tübingen. In der halbstündigen „SWR1 Leute“ Sendung geht er auf die Radikalisierung und Polarisierungswelle innerhalb der Gesellschaft ein Er erklärt, was es bedeutet, das „Dilemma“ zwischen Meinung und Mensch zu erkennen und was es mit einer "Dilemmabewussten Strategieentwicklung" auf sich hat.

https://www.swr.de/swr1/bw/swr1leute/swr1-leute-mit-prof-bernhard-poerksen-medienwissenschaftler-100.html

Ermutigung für Verzagte

Der renommierte Journalist und langjährige Chefredakteur der Süddeutsche Zeitung, Heribert Prantl, erzählt auf erfrischende Weise die alte Geschichte des Pfingstfestes neu und zeigt: Es ist der christliche Hoffnungstext schlechthin, der von Gottes Kraft zeugt und die bedrängte Gemeinde seit ihren Anfängen immer wieder ermutigt…

Lesen Sie hier die vollständige Geschichte...

Über einen Weg in die Post-Corona-Zukunft

In seiner Zukunftskolumne „Future Mind“ stellt der deutsche Publizist und Zukunftsforscher Matthias Horx nicht erst seit der Corona-Krise regelmäßige Essays ein, die zur Auseinandersetzung mit den aktuellen Herausforderungen anregen. Dabei beschreibt er Bilder und Haltungen, die von der Zukunft her  gedacht sind, aber auch schon für das Jetzt neue Perspektiven und Handlungsoptionen eröffnen. Der aktuelleste Beitrag befasst sich mit dem derzeit häufig verwendeten Begriff des „neuen Normal“ – spannend und lesenswert!

https://www.horx.com/51-das-neue-normal/

Die unheimliche Erleichterung

Der Psychiater und Psychologe Michael Lehofer setzt sich in seinem Essay „Die unheimliche Erleichterung” mit den Grenzen des Spaßes auseinander. Dabei beginnt er seine Überlegungen mit einer Beschreibung der Krise, die wir erleben, - und wie diese Krise uns Menschen zeigt…

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Liturgischer Verzicht als solidarisches Zeichen

Prof. Bernd Hillebrand – einst Dekanatsjugendseelsorger in Ravensburg – hat als Dozent für Pastoraltheologie in Freiburg auf dem Portal „Feinschwarz“ einen wichtigen Beitrag zum Thema „(noch) Verzicht auf öffentliche Gottesdienste“ veröffentlicht. 

Auch weil die diakonische Dimension von Kirche immer mehr an Caritas „ausgelagert“ wurde, glaubt er, dass nun „die Versuchung groß“ sei „in einer sich immer mehr verflüssigenden Kirche, in der große Transformationsprozesse stattfinden, die eigene Stabilität vor allem durch die Liturgie zu sichern.“ https://www.feinschwarz.net/liturgischer-verzicht/

Splendid Isolation

Der Psychologe und Autor Klausbernd Vollmar beschreibt in seinem Blog unter dem Titel ‚Splendid Isolation‘ nicht nur die Auswirkungen der ‚verordneten Isolation‘, sondern zeigt die konkreten Chancen und Möglichkeiten dieser Wochen ebenso wie dramatischen und düsteren Gefahren, die dadurch auch drohen können. Ein inspirierender Aufsatz…

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Wie die Corona-Krise unsere Welt- und Zukunftshaltungen verändern kann

Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat in einem ausführlichen Aufsatz die Grundhaltungen befragt, mit denen Menschen derzeit auf die Herausforderungen der Pandemie reagieren. Dabei kommt er von Optimismus und Angst zu den Begriffen Zuversicht und Sehnsucht, um Ansätze zu skizzieren, mit deren Hilfe konstruktiv Zukunft zu gewinnen ist…

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Kirchen außer Betrieb – Podcast zur Coronakrise

Der Freiburger Pastoraltheologe Bernhard Spielberg spricht über religiöse Fragen rund um die Veränderungen durch Corona. Er glaubt, dass sich grundsätzlich die Haltung gegenüber einfachen Antworten verändern wird, dass viele Entdeckungen gemacht werden, was es sonst noch alles in Kirche gibt – aus Dauerabonnenten werden religiöse Selbstversorger Und: Seelsorger und Menschen vor Ort mit ihrem Elan und ihrer Kreativität werden entscheidend.

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Buchtipp des Monats Mai

Holger Meischner hat den Roman 'Die Villa' von Hans Joachim Schädlich gelesen und ist begeistert. Denn der lasse den Leser und die Leserin durch ein Kaleidoskop blicken, das voller Geschichte und Geschichten ist. Folgen Sie seiner Empfehlung mit dem Buchtipp des Monats…

"Gottesdienstausfälle als Luxusproblem?"

Im ganzen Land und auch in unserer Diözese gibt es inzwischen konkrete Überlegungen, wie in der Zeit der Corona-Pandemie wieder Gottesdienste gefeiert werden können. Die aktuellen Streaming-Gottesdienste wirken auf viele Menschen befremdend und der Wunsch nach liturgischen Feiern in Gemeinschaft ist mehr als verständlich. Und doch: Was ist das Signal - was der Preis solcher Gottesdienste? Wer darf überhaupt teilnehmen? Und aus welcher Motivation heraus bauen die Kirchen nun auch Druck auf, bei den nächsten potentiellen Lockerungen zum Zug kommen? Lesen Sie dazu einen mutigen und schonungslos ehrlichen Beitrag des Magdeburger Bischofs Gerhard Feige: https://www.katholisch.de/artikel/25237-feige-sind-unsere-gottesdienstausfaelle-nicht-fast-luxusprobleme

Christentum in Zeiten der Krankheit

Der tschechische Theologe und Soziologe Tomáš Halík (* 1948) nimmt die gegenwärtige Situation zum Anlass, um über Gegenwart und Zukunft von Glaube, Christentum und Kirche nachzudenken. Dabei kommt er von den Aufgaben der ‚Kirche als Feldlazarett‘ zu der Frage, ob der gegenwärtige ‚Ausnahmezustand‘ nicht ein brennender und drängender Aufruf ist, über dringend notwendige Reformen der Kirche nachzudenken und ob nicht die zukünftige zentrale Aufgabe sein müsste, ‚Christus bei den Suchenden zu suchen‘ - anstatt krampfhaft einen Status wieder aufzubauen, der nur noch vermeintlich zuvor vorhanden war…

Ein scharfsinniger, inspirierender und vor allem auch herausfordernder Aufsatz…