Leipzig klingt weiter: Frohe Pfingsten!

Zu Beginn unserer Aktion „Zugesagt“ standen neben wegweisenden Texten vor allem auch sehr beeindruckende musikalische Impulse über die Grenzen von Räumen hinweg. Darum ist es nun stimmig, dass wir in dieser Rubrik nochmals solch einen Impuls aufnehmen: ein pfingstlicher Musikgruß von Bläsern des Gewandhausorchesters, die herrliche Bach’sche Klänge über die Dächer von Leipzig „hinausposaunen“. So wie die Töne und das gute Zusammenspiel weiterklingen, versenden wir mit diesem Stück auch an Sie den herzlichen Gruß: Weite(r) zugesagt!

https://www.youtube.com/watch?v=aHHxp0Snmzk

"Bete du in uns, wo wir stumm bleiben"

ist ein Zitat aus der 3 Strophe des Pfingstliedes "Nun bitten wir den heiligen Geist" und spiegelt die Situation in unserer Gemeinden wider,die zur Zeit auf das Singen in den Gottesdiensten/Chorarbeit verzichten müssen!Dieser Verzicht bringt uns ganz klar wieder neu ins Bewusstsein, wie wesentlich der Gesang 
zu unserem Menschsein und zu unserem Glauben - auch ganz besonders im Feiern der Liturgie - dazugehört.
Reiner Schulte (Regionalkantor in Backnang) hat aus diesem Anlass heraus am 13. Mai 2020 ein Auftragswerk "Invocation" für Orgel geschrieben,das in der Zeit der Pfingstnovene möglichst in vielen Gemeinden unserer Diözese - als Uraufführung - erklingen sollte/ könnte.
https://www.youtube.com/watch?v=-vkT-WSyQEg&feature=youtu.be

Die NDR Radiophilharmonie in Morgenstimmung!

Ein neuer Morgen verströmt eine ganz eigene Frische: Zwitschernde Vögel, angenehme Morgenkühle, aufgehende Sonne, dampfender Kaffee.

Aber Ostern erinnert uns daran, dass der schönste Morgen der Auferstehungsmorgen ist. Denn als eine kleine Gruppe von Frauen früh am Morgen hinausgeht, um den Leichnam Jesu mit kostbaren Ölen zu salben, entdecken sie das leere Grab. Zwei Engel erklären: „Jesus ist auferstanden.“ Seit diesem Ereignis trägt jeder neue Morgen Auferstehungshoffnung in sich.

Auch der heutige! Die Musikerinnen und Musiker der NDR Radiophilharmonie erleichtern uns den Start in diesen Tag. Mit Edvard Griegs berühmter „Morgenstimmung“ schicken sie uns beschwingte Grüße vom Frühstückstisch. Also: Kaffee einschenken, Augen schließen und genießen:

https://www.ndr.de/orchester_chor/radiophilharmonie/audio_video/Die-NDR-Radiophilharmonie-in-Morgenstimmung,morgenstimmung100.html

"Die RolliGang -THE SONG OF EUROPE"

„Gerade jetzt - in der Corona-Krise - braucht es Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung. Wir sind Teil Europas und haben auch schon - ohne, dass uns das oft wirklich bewusst ist - viel davon profitiert. Allein die Tatsache, dass es in Europa über 70 Jahre lang keine Kriege mehr gegeben hat, ist uns heute selbstverständlich, haben wir aber eigentlich der Europäischen Union zu verdanken, die als Bündnis des Friedens geschaffen wurde - und zwar am 9. Mai 1950. Anlässlich dieses positiven Ereignisses haben wir dieses Musik-Video produziert. Es eignet sich vor allem auch, um den Zusammenhalt unter uns, aber auch unter den Ländern zu stärken. Jede und jeder, die/der das Video sieht, sollte dadurch noch mehr spüren, was für eine wunderbare Gemeinschaft wir sind. Daher, bitte, gerne, an Familie, Freunde weiterleiten - wir können es alle brauchen!

Da Englisch die Sprache Europas und der Welt ist, wurde der Song in Englisch gesungen, zur Verständigung für alle.Dazu habe ich auch den Liedtext als pdf-Datei gefügt - mit der deutschen Übersetzung“.Hier der Link zum Musik-Video:https://www.youtube.com/watch?v=cOR6TQLTRCw

Apart in uncertain times, but together in Spirit and Song

Es war nur eine kleine Pressenachricht am Rande, die doch erschüttert: „Vandalismus in Zeiten von Corona. Fast tausend Schulen in Südafrika beschädigt“. Was für ein zusätzlicher Schock für Schüler, Lehrer und Familien, wenn solche wichtigen Orte, an denen Kinder Gemeinschaft, Bildung und auch Schutz erfahren, angegriffen und zerstört werden. Ein YouTube Video aus der Roedean School, einem Internat für Mädchen in Südafrika, vermittelt berührende Einblicke in ein Schulgelände, das aktuell verwaist ist, obwohl es doch dafür geschaffen wurde, um jungen Menschen Bildung und Perspektiven zu vermitteln. Und setzt mit der phantastischen musikalischen Interpretation von Leonard Cohens „Hallelujah“ auch im Subtext ein hoffnungsvolles Ausrufezeichen: „Apart in uncertain times, but together in spirit and song. May our choir’s virtual performance be a timely reminder that we are indeed #TogetherApart“

https://www.youtube.com/watch?v=3y51WWrYodI

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Das hat sich auch der WDR gedacht und ein grandioses Projekt initiiert: Ein Hörspiel, das von 500 Sprecherinnen und Sprecher erzeugt wurde. Der Klassiker „Walden“ von David Henry Thoreau wurde als sogenanntes Schwarmhörspiel neu vertont. Menschen konnten sich für dieses Projekt melden und sich eine der 503 Buchseiten aussuchen, um diese für das Hörspiel einzulesen. Entstanden ist dabei eine einzigartige Interpretation dieses bereits 1854 veröffentlichten Buches, in dem der Autor sein Leben als Teilzeit-Aussteiger schildert, in das er sich Mitte der 1840er Jahre freiwillig begeben hat.

https://zusammen-walden.de/hoerspiel

"Wahre Helden gibt es überall, doch sicher nicht in Hochglanzmagazinen und im hellen Rampenlicht"

Welche Berufe sind eigentlich systemrelevant und wie gehen wir als Gesellschaft mit diesen Berufsgruppen um? Zwei Fragen, mit denen sich die wenigsten von uns vor der Corona-Zeit allzu intensiv beschäftigt haben. 

In dem 2015 erschienenen Lied „Wahre Helden“ bedankt sich die Band „Wise Guys“ bei „ihren „Alltagshelden“, der Krankenschwester, dem Pfleger und den Eltern, die oftmals am Rande ihrer Kräfte - und damals häufig ungeachtet vom Großteil der Bevölkerung - Bewundernswertes für die Gesellschaft vollbringen.

Die Nachfolgeband „Alte Bekannte“ hat den Text nun überarbeitet und den Clip mit aktuellen Bildern unterschiedlichster „Alltagshelden“ aus der Corona-Zeit hinterlegt. Ein Dankeschön an die „Wahren Helden“. 

https://www.youtube.com/watch?v=VgLUZXXGBWs

„Und obwohl die Winde des Lebens stark wehen, bin ich wie das Schilf, das sich biegt, aber immer steht“

(Y, aunque los vientos de la vida soplen fuerte, Soy como el junco que se dobla, pero siempre sigue en pie)

Das mehr als 30 Jahre alte Schlagerlied "Resistiré" (zu Deutsch: Ich werde standhalten) ist in Spanien zur "Hymne" im Kampf gegen die Corona-Pandemie geworden.

Rund 30 spanische Popstars und 20 Musiker haben das Lied neu eingespielt, jeder bei sich zuhause. Im Anschluss daran entstand diese mutmachende Komposition, zu der jeden Abend Zehntausende, vielleicht sogar Hunderttausende an den Fenstern und auf den Balkonen Spaniens singen, klatschen und tanzen. Auch in Altenheimen, Krankenhäusern und Supermärkten wird dazu getanzt.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=hl3B4Ql8RtQ&featur3.) e=emb_logo