Der Synodale Weg

Die Deutsche Bischofskonferenz hat auf ihrer Frühjahrsvollversammlung im März 2019 einen Synodalen Weg für die katholische Kirche in Deutschland beschlossen, welcher am 1. Advent 2019 offiziell eröffnet wurde. Es soll ein Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte sein, dass die Themen Macht, Sexualmoral, Zölibat und die Rolle der Frau aufgreift und erörtert.

Auf dieser Seite informieren wir Sie über aktuelle Themen, Veranstaltungen und Termine zum Synodalen Weg im Katholischen Dekanat in Böblingen.

Wir laden Sie herzlich ein, uns auch Ihre Veranstaltungen oder Themen zum Synodalen Weg mitzuteilen. Schreiben Sie uns hierzu gerne eine E-Mail an Annika.steiningerdontospamme@gowaway.drs.de.

Der Synodale Weg. Ein Gesprächsabend im Dekanat.

Nein, die Massen strömten nicht, aber es war ein nachdenklicher, ein intensiver Abend, am 30. Januar in Holzgerlingen. Die TeilnehmerInnen hatten das Bedürfnis auszudrücken, dass für sie eine "hörende Kirche" ganz wichtig wäre. "Dieser Synodale Weg ist für mich die letzte Chance, dass sich Kirche bewegen kann, um näher bei den Menschen zu sein", sagte ein Teilnehmer.

Zu drei der vier Themen ("Macht", "Frauen", "Leben in Beziehungen / Sexualität") waren Gruppen zustande gekommen, die intensiv diskutierten, was ihnen am Thema jeweils wichtig ist, was sie sich wünschen und wo sie bereits Aufbrüche sehen.

Schön war zu sehen, wie beim Austausch aufmerksam zugehört wurde, wie sich die TeilnehmerInnen gegenseitig ermutigten und was für Vorschläge dazu kamen, im gemeinsamen Hoffen und Handeln für eine Zukunftskirche vernetzt zu bleiben. Unter anderem auch auf dieser Seite im Internet.

Der Abend schloss mit dem Gebet zum Synodalen Weg, in dem es heißt: "Er treibe uns an, miteinander die Wahrheit zu suchen... Er gebe uns die Kraft und den Mut, aufzubrechen und Deinen Willen zu tun."

Fellbach 2.0 - 38 Katholikinnen gründen neuen Frauenbund

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart berichtet über 38 Frauen, die am 02. Februar 2020 den mitgliederstärksten Zweigverein des Frauenbunds seit fast 30 Jahren gegründet haben. 

Frau Haller-Kindler erzählt, dass sie mit den Machtstrukturen in der Kirche gehadert und es ihr an spirituellem Erleben vor Ort gemangelt hat. "Wir fühlen uns mit der Kirche verbunden, sind tief in ihr verwurzelt, aber wir möchten kein weiter so – ebenso wie die Frauen von Maria 2.0", erläutert Haller-Kindler. "Ich habe schnell festgestellt, dass ich mit meinen Erlebnissen und Erfahrungen nicht alleine bin." Einige der Frauen hätten sich auch die Frage gestellt, ob sie nicht lieber aus der Kirche austreten wollen. Allerdings betont Haas: "Das Gebot der Stunde ist, in der Kirche auf- und nicht auszutreten." 

Fellbach 2.0 nennt sich der Zweigverein des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB).