Fachdienstleiterkonferenz in St. Bonifatius

(von Li nach Re): Frank Kühn, Dekan Anton Feil, Petra Fuchs, Angela Knupfer, Thomas Kreis

Böblingen, 04. Juli 2018
Saal- und Gemeindezentrum St. Bonifatius

Anfang Juli kamen die Fachdienste zu ihrer tournusmäßigen Konferenz zusammen. Nach einem besinnlichen Impuls durch Dekan Anton Feil ging es dann auch zügig zur Tagesordnung über.

In kleiner Runde wurde Aktuelles zu den einzelnen Abteilungen vorgestellt. Leider immer noch mit viel Unklarheiten in der praktischen Umsetzung behaftet: Der neue integrierte Stellenplan der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der im September in Kraft treten soll. Die Dekanatsleitung verspach, dranzubleiben und für Aufklärung zu sorgen. Das neue Angebot der Fachdienste zu den Gottesdiensten in den Gemeinden ist durch die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit in Form eines Flyers umgesetzt worden. Nach einer ausführlichen Erörterung wird er Mitte/Ende August in Druck gehen können und zum Einstaz kommen. Wir sind sehr gespannt auf die Aufnahme des Angebots in den Kirchengemeinden.

Zum Schluß wurde Schuldekan Thomas Kreis herzlichst aus dem Kreis verabschiedet, dem er viele Jahre sehr gerne angehörte. Am 19.07.2018 wird in Herrenberg die Amtsübergabe an seine Nachfolgerin, Christine Werner, erfolgen. Bei der Gelegenheit kündigte auch die Beauftragte für Familienpastoral, Angela Knupfer, ihren wohlverdienten Ruhestand an. Ihre Nachfolgerin, Petra Fuchs, war zum ersten Mal bei der Konferenz anwesend. Noch einmal eingeführt wurde Frank Kühn, der Leiter des neuen Fachdienstes Klinikseelsorge. Mit einem kleinen Imbiss ging die Konferenz gegen 12 Uhr zu Ende.

Die nächste Fachdienstleiterkonferenz wird am 07.11.2018 ganztägig in St. Bonifatius stattfinden.

Online gestellt am 09.07.2018
Text + Bilder: Peter Then

Dekanatskonferenz mit Weihbischof Matthäus Karrer

St. Bonifatius / Böblingen, 07.06.2018
Die ungewöhnliche hohe Teilnehmerzahl signalisierte, dass die Themen dieses mal besonders großes Interesse weckten. Möglicherweise trug auch die Präsenz unseres Gebietsreferenten Weihbischof Matthäus Karrer dazu bei, der die Konferenz mit konkreten und lebendigen Rückmeldungen seitens der Diözesanleitung versorgte.

In zwei Themenkreisen wurden zwei wichtige Fragenkomplexe erörtert, die die Pastoraleinheiten im Dekanat beschäftigen.

1.) Entfernen wir uns durch die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen des Prozesses "Kirche am Ort" von unserer eigentlichen Kernaufgabe, nämlich Glauben vermitteln und leben? Oder unterstützen die pastoralen Angebote „an vielen Orten“ eher die Vertrauenswürdigkeit der katholischen Kirche und die Glaubenssuche der Menschen?
Die Antwort lag für viele auf der Hand: Diese „Andere-Orte-Angebote“ (in Hospiz, Schule, Erwachsenenbildung, Musik u.v.m.) eröffnen Chancen für die Kirchengemeinden, ein positives Leitbild aufzubauen und zu festigen.

2.) Personal im Wandel: Die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ist zunehmend von Konflikten geprägt. Ehrenamtliche fühlen sich oft in Entscheidungsgremien übergangen, da sie zunächst eher pastoralfremde Professionalitäten einbringen. Aber ist dies wirklich ein Manko? Und inwieweit sorgt der neu eingeführte diözesane Stellenplan für Entspannung, mit dem die Seelsorgeeinheiten flexibler bzw. eigenständiger Stellen verwalten können?
Die Diskussion brachte ganz unterschiedliche Meinungen hervor und sie ist noch lange nicht abgeschlossen. Fest steht, dass beide Seiten neue Ansätze und weiteres Aufeinanderzugehen brauchen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können.

Weihbischof Karrer ergänzte und bestärkte viele der Gedanken aus den zwei Themenkreisen. Sein Appell: immer wieder auch aus der „Sammlung“ heraus als Kirche den Weg der „Sendung“ nicht vergessen: wenn Kirchengemeinden und auch die Hauptberuflichen wirklich Prioritäten setzen, wird auch die Aufgabe gelingen, dass die „Hecken und Zäune“ wichtige Felder der Pastoral werden und nicht ein Vereinsdenken um sich greift.
Gabriele Denner, die Referentin des Weihbischofs konnte Mut machen, mit den Ehrenamtliche Wege zu gehen, die über die Rekrutierung zu bestimmten, schon vorher festgelegten Aufgaben hinausgehen. Ehrenamt 4.0 lebt davon, dass Menschen freiwillig und selbstbestimmt individuelle Interessen und Neigungen einbringen. Auch wenn vieles dadurch unübersichtlicher, spannungsreicher und widersprüchlicher werden könnte.

Mit einem Ausblick auf kommende Veranstaltungen ging der Nachmittag zu Ende. Mitglieder der Dekanatskonferenz treffen sich zum Beispiel noch im Juni zu einer geistlichen Wanderung. Denn auch das war eine Anmerkung des Weihbischofs: einer spirituelle Heimatlosigkeit gegenzusteuern, auch mit klarer Verortung im Evangelium.

Online gestellt am 12.06.2018
Text: Peter Then, Wolfgang Hensel
Bilder: Peter Then

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Döffingen, 23.01.2018. Gemeindehaus und Johanneskirche
Die erste Dekanatskonferenz des Jahres begann mit dem geistlichen Impuls in der Johanneskirche durch Schwester Luise Ziegler, bei dem schon das Startthema „Geistliche Berufungen“ anklang:

Guter Gott,
weil du da bist,
bin ich niemals allein.
weil du mich liebst,
habe ich nichts zu befürchten.
weil du mich kennst,
kann ich mich frei entfalten.
weil du mich begleitest,
kann ich meinen Weg gehen.
Segne mich und bleibe mir nahe.

Bei der Konferenz im Gemeindesaal stellte Schwester Luise Ziegler vom Team Berufe der Kirche das Ausbildungsprogramm und die Neuerungen für das Jahr 2018 vor. Im Bereich der Aus- und Fortbildung gibt es eine Vielfalt an Angeboten für Berufsanfänger und Umsteiger, berufsbegleitende Fernkurse und Orientierungskurse unterschiedlichster Couleur. Wer mehr darüber wissen möchte, dem wurde die Website des Bischöflichen Ordinariats ans Herz gelegt: www.berufe-der-kirche-drs.de oder das Ambrosianum College: www.ambrosianum-tuebingen.de .

Der lang erwartete neue Stellenplan für Gemeindepersonal und Kategoriale Seelsorge geht in die Zielgerade und soll diesen Sommer in Kraft gesetzt werden. Wolfgang Müller von der HA IV (Pastorale Konzeption bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart) stellte die Ziele und die zum Teil veränderten Kriterien vor. 1170 Stellen der Diözese (Dekanate und Gemeinden/SE) wurden neu bewertet und "geplant". Das Kriterium „Kasualien“ (Beerdigungen, Hochzeiten, Taufen) wird z.B. neu eingeführt, dafür andere nicht mehr berücksichtigt. Jeweils sind z.B. auch SE-übergreifende Aufträge, neue Aufgaben, z.B. in Familienpastoral oder Kirche und Schule, sowie nicht den SE zuordenbare Religionsunterrichts-Aufträge zu bedenken.

Der Anspruch an den neuen Orientierungsrahmen ist groß. Er soll nachvollziehbar, verständlich und transparenter für die SE sein. Außerdem gibt die Diözese den SE mehr Entscheidungsspielraum bei der Stellenplanung und -besetzung, also mehr Flexibilität. Die neu berechneten Durchschnittswerte fanden bei den TeilnehmerInnen nicht überall Anklang, so dass in den Gemeinden noch viel Erklärungsbedarf vorhanden ist. Werden Stellen an das Dekanat abgegeben? Welche Fremd-Professionen dürfen künftig pastoral arbeiten? Und vieles mehr. Das Dekanat Böblingen versprach Hilfe bei Klarstellung und Lösungsfindung.

Ankündigungen von Veranstaltungen, neue Flyer und den Terminüberblick 2018 standen am Schluss. Die nächste Dekanatskonfernez findet am 13.03.2018 in Weissach statt.

Online gestellt am 24.01.2018
Text + Bilder: Peter Then

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