Berichte und Fotos

Rund um das Dekanat Böblingen und den Kirchengemeinden

Wenn für Sie nicht die Möglichkeit bestand, an einer der öffentlichen Veranstaltungen im Dekanatsbereich Böblingen teilzunehmen, dann haben Sie hier die Chance, die Atmosphäre "nachzuschnuppern". Gleichzeitig möchten wir Ihnen ein wenig unsere Gemeindearbeit näherbringen.

Und jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen. Das Archiv unserer Berichterstattung von 2009 bis 2017 ist für Sie geöffnet.

Für 2018 finden Sie unsere Berichte zu den Veranstaltungen hier auf der webseite, in "Dekanat aktuell" und auch thematisch zugeordnet in den passenden Rubriken der Navigation in der linken Spalte.

Für alle Berichte gilt das Recht am eigenen Bild!
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn Sie sich oder Ihr Kind auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Reiseberichte

Ob Pilgerfahrten, Urlaubseindrücke oder Tipps für geistliche Impulse -
hier möchten wir Ihre Reise- und Entdeckerlust anregen.

Eine Reise ist ein Trunk aus der Quelle des Lebens.
Christian Friedrich Hebbel

Der Kapellen-Wanderweg im Großarltal
Wir beginnen mit einer Wanderung in Österreich. Das Großarltal bietet neben einer großartigen Naturlandschaft einen Pilgerweg für Besinnung und innere Einkehr, den Kapellen-Wanderweg. Ich habe einen kleinen Film aus Bildern und Videos geschnitten (ca. 13 Minuten), um Ihnen ein wenig von der wunderbaren Stimmung näher zu bringen.
Peter Then



Die Pilgerreise nach Israel

Impressionen der Pilgerreise nach Israel Ende November 2018 aus dem Katholischen Dekanat Böblingen mit Motiven aus Nordisrael, Jerusalem, See Genezareth, Palästina, Bethlehem. Fotos von Wolfgang Hensel / Dekanatsreferent aus Böblingen.

Veranstaltungstipps der Redaktion

  • assistant_photo Kirchliche Veranstaltungen in und um Böblingen
  • assistant_photo Hier geht's zur individuellen Suche!
  • Alpakafarm Schaber in Nürtingen-Neckarhausen

    Entfliehen Sie dem Alltagsstress und verbringen Sie ein paar Stunden bei den sanften Alplakas aus Südamerika (Verwandte der Lamas). Erleben Sie die beruhigende Wirkung dieser sanftmütigen Tiere und genießen Sie einen Bummel durch den Hofladen mit den BIO-Naturprodukten aus Alpakawolle.

    Es öffnet sich Ihnen eine besondere Erlebniswelt für die ganze Familie mit Farmführungen, Alpaka-Tekking (jede/r TeilnehmerIn darf ein Alpaka auf einer einstündigen Tour durch den Wald in der Gruppe führen) und ganz vielen buchbaren Events wie Kindergeburtstage oder Tagungen/Betriebsausflüge mit Catering - Räumlichkeiten vorhanden.

    Die Zeiten:
    Hofladen geöffnet am Freitag: 14.00 - 18.00 Uhr und Samstag: 10.00 - 14.00 Uhr oder nach tel. Vereinbarung. Trekking-Touren ganzjährig bei jedem Wetter von Montag bis Samstag - auch individuell buchbar ab zwei Personen!

    Alpakafarm Schaber
    Hochen 4. 72622 Nürtingen-Neckarhausen
    Tel. 07022 / 254760. informationdontospamme@gowaway.alpakafarm.com
    www.alpakafarm.com

Neues Fahrkonzept des Verwaltungszentrums Böblingen

Während die Politik und die Automobilhersteller sich mit der Mobilitätswende beschäftigen, ist das kathlische Verwaltungszentrum in Böblingen bereits einen Schritt weiter. Mit der Nutzung eines elektrisch betriebenen Carsharingfahrzeugs der dee GmbH aus Calw wird der Mitarbeiterstab rund um Geschäftsführer Philipp Koch zukünftig seine Dienstwege elektrisch begehen. „Wir freuen uns, in Kooperation mit der deer GmbH ins Zeitalter der Zukunftsmobilität einzusteigen und die Elektromobilität im Alltag zu erfahren“, freut sich Koch bei der Übergabe des Fahrzeugs. Dass diese Konstellation auch noch der Allgemeinheit dient, ist ein ein zusätzliches Bonbon.

So steht dieses Fahrzeug am Wochenende der Allgemeinheit zur Verfügung. „Durchschnittlich steht ein Fahrzeug rund 20 Stunden am Tag“, erläutert die Bereichsleitung der deer GmbH Ricarda Becker. „Konzepte, in denen sich ein Fahrzeug geteilt wird und gerade die betrieblichen Fahrzeuge am Wochenende als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung stehen, sind daher nachhaltig und werden die Mobilitätsform der Zukunft darstellen.“

Das Fahrzeug des katholischen Verwaltungszentrum wird ein Teil des 50 Fahrzeuge starken e-Carsharingservices der deer GmbH. „Mit einem voll umfassenden Service rund um die Uhr begeistern wir unsere Kunden von der Elektromobilität und forcieren so die neue Antriebstechnik“, erläutert Becker weiter.

„Unsere Wege beschränken sich auf unser Verwaltungsgebiet und daher sind die Fahrten mit einem Elektrofahrzeug mit der aktuellen Reichweite kein Problem für uns“, erläutert Koch. „So war es für uns selbstverständlich, dass wir hier auf eine nachhaltige Antriebsart umsteigen. Die Flexibilität und die Möglichkeiten, die uns das Konzept der deer hier einräumen, haben uns dabei begeistert.“ Ab sofort wird das Carsharingfahrzueug daher von Freitag bis Sonntagvormittag der Öffentlichkeit zur verfügung stehen.

Onlline gestellt am 22.01.2019
Text + Bild: Ricarda Becker / Deer GmbH

Mit. Leidenschaft. Leben

Von L. nach R.: Dirk Steinfort, Marianne Aicher, Annegret Hiekisch, Christoph Schmitt

3. BachKurzExerzitien im Kloster Kirchberg vom
02. November - 04. November 2018

Es ist eine der musikalisch innigsten und auch textlich dichtesten Arien des Weihnachtsoratoriums, die bei den diesjährigen BachKurzExerzitien im Mittelpunkt stand: „Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen, tröstet uns und macht uns frei“. Schon zum dritten Mal hatte ein bewährtes Team aus der Kath. Erwachsenenbildung, dem Dekanat Böblingen und dem Institut für Fort- und Weiterbildung zu diesem ganz besonderen Besinnungswochenende im Kloster Kirchberg eingeladen. Die Musik Johann Sebastian Bachs bildete den inneren Kern und die Grundlage für vielfältige Zugangsweisen musikalischer, persönlicher, kreativer, literarischer und spiritueller Art. Mitleid und Barmherzigkeit waren die zentralen Worte, die sich im Lauf der Tage immer tiefer erschlossen, auch durch den Bezug zum ‚Gleichnis vom barmherzigen Vater‘ und seiner bildhaften Deutung durch Rembrandts beeindruckendes Gemälde von der „Heimkehr des Verlorenen Sohnes“.

Die Besonderheit dieser BachKurzExerzitien liegt sicherlich in der emotionalen Dichte und der Vielfalt der Ausdrucksformen. Und so wird nicht nur Musik angehört oder mit dem Kopf analysiert, sondern auch selbst gesungen, literarisch vertieft, mit den Händen geformt, dem Körper nachgespürt – und alle Impulse auch in einer abschließenden Liturgie zusammengeführt. Und dabei immer wieder auch herzhaft gelacht. Ganz gemäß dem übergeordneten Motto "Mit.Leidenschaft.Leben" – die Ermutigung zu einem ganzheitlich leidenschaftlichen Leben in all seinen Facetten…

Das Kloster Kirchberg, in wunderbare Natur eingebettet, bot in diesem leuchtenden Herbst eine Traumkulisse, in ihrer Schönheit kaum in Worte zu fassen. Auch das ein besonderes Geschenk, darin waren sich die TeilnehmerInnen einig, die mit vielen inneren und äußeren Eindrücken bereichert wieder in ihren Alltag zurückkehrten. Und in diesem Jahr das Weihnachtsoratorium wohl mit anderen Ohren und einem vertieften Bezug hören werden.

Online gestellt am 19.11.2018
Text + Bilder: Annegret Hiekisch

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Paul Michael Zulehner setzt fulminante Akzente

Auf gleich zwei Veranstaltungen konnten Menschen im Dekanat Böblingen erleben, welch jugendliche Frische und visionäre Kraft immer  noch ein Mann entfaltet, der sicherlich der renommierteste Pastoraltheologe unserer Zeit ist: Paul Michael Zulehner, bekannter Autor und vielfach weltweit gefragter Referent, wird im kommenden Jahr zwar schon achtzig Jahre, aber er zeigte zunächst nachmittags auf der Dekanatskonferenz und dann abends im öffentlichen Vortrag, dass leuchtende Augen, ein brennendes Herz und begeistert-begeisternde Ideen keine Frage des Alters, sondern der glaubwürdigen, prophetisch ansteckenden Visionen und einer mitreißenden Bildsprache ist.

Und zuallererst eine Frage der eigenen Glaubwürdigkeit, denn, wie Zulehner selbst sagte: „Es zählen nicht die Worte, es zählen immer die Personen!“ Vehement forderte er eine "Pastoral der Inklusion", die Vision und das ganz konkrete Programm einer einladenden (und nicht ausgrenzenden!) Kirche, eine Gemeinschaft, "bei der das Leben nicht umkommt, sondern aufkommt!" Im Anschluss an einen Satz von Papst Franziskus, der davon sprach, dass wir nicht in einer Ära des Wandels leben, sondern vielmehr zu einem Wandel der Ära herausgefordert seien, forderte Zulehner einschneidende Konsequenzen: Denn es sei erforderlich, nicht nur im (bestehenden und immer gesetzt bleibenden) Rahmen zu reformieren, sondern vielmehr den Rahmen selbst in den Blick zu nehmen, diesen anzugehen und zu reformieren.

Ein entscheidender Schritt dahin werde die konsequente Dezentralisierung der Kirche sei, einen Weg, den Franziskus eingeschlagen und als wichtigstes Projekt beispielhaft und so einladend wie mitreißend vorleben würde. Die beispielhafte und –als Erbe des Konzils!- Kräfte freisetzende und Handlungsräume öffnende Dimension und Geltung der Ortskirchen und der synodalen Handlungsmuster werden dann nämlich, so Zulehners feste Überzeugung, zu einer regelrechten Schubumkehr der Kirchenentwicklung führen. Dann sei die Rede von der Kirche als "Auslaufmodell" nicht nur richtig, sondern geradezu positiv aufzunehmen und auszugestalten: Kirche ist immer und überall dort, wo sich Menschen guten Willens miteinander auf den Weg machen, um die Welt friedvoller, gerechter, ökologisch achtsamer und vor allem für alle Menschen würdiger als den einen Lebensraum zu gestalten.

Wahrlich eine Vision von Kirche, die nicht im Rahmen verbleibt und kleine, kraft- und mutlos lähmende ‚Reformprozesse‘ suggeriert, sondern an den Wurzeln und Grundlagen des Evangeliums und seiner frohen, befreienden Botschaft selbst ansetzt und so, wie Zulehner es nennt, die Vision einer "Kirche als Heil-Land" ganz konkret Gestalt gewinnen lässt.

Den Vortrag von Prof. Zulehner bei der Dekanatskonferenz kann man auf seiner Homepage nachhören oder auch in diesem PDF nachlesen.

Online gestellt am 19.11.2018
Text: Dr. Dirk Steinfort
Foto: Peter Then

Rot, rot, rot sind alle meine Kleider...

"Rot, rot, rot sind alle meine Kleider..." - mit dem Klang dieser bekannten Melodie wurden die Teilnehmerinnen des 2. Dekanats-Frauentags am 28.10.2018 im Saal von St. Bonifatius in Böblingen musikalisch begrüßt. Rund 40 Frauen waren der Einladung eines Teams aus dem Katholischen Dekanat gefolgt, um unter dem Motto "Und ab morgen trag ich Rot!" einen gemeinsamen Nachmittag zu verbringen.

Viele hatten dieses Motto schon bei der Wahl ihrer Kleider aufgegriffen und so war die Farbe Rot an allen Ecken sichtbar und inspirierend. Rot ist nicht irgendeine Farbe, Rot ist ein Statement und eine Signalfarbe. Dazu kommt, dass sie auch vielerlei symbolische Bedeutung hat als Farbe der Liebe, der Leidenschaft, des Feuers, des Blutes, aber auch der Aggression und Wut. Viele Aspekte also, mit denen sich die Frauen an diesem Nachmittag beschäftigen konnten.

An unterschiedlichen Stationen gab es Impulse zum Beispiel aus der Literatur ("Die rote Liste...") oder aus der Kunst (Rot kreativ!), in einer meditativen Gruppe wurde ein Psalm in ein Labyrinth geschrieben ("Der rote Faden im Leben...") oder in der Kirche miteinander gesungen. Ein besonderes Highlight war sicher die Station "Auf dem roten Teppich", wo verschiedene Kleidungsstücke, Schminkzeug und Accessoires bereit lagen, um sich mit der Farbe Rot auszuprobieren und einmal im Rampenlicht “ganz groß rauszukommen“.

Herrlich inspirierende Szenen und Momente, die auch mit einer Sofortbildkamera festgehalten wurden. In einer gemeinsamen Liturgie in der Bonifatiuskirche wurde alles auch spirituell zusammengeführt und am Ende des Nachmittags war viel Strahlen, Freude und Dankbarkeit zu spüren. Und der Wunsch nach einer Wiederholung. Denn nicht nur die Farbe Rot, sondern auch das Zusammensein mit anderen Frauen gibt Impulse und inspiriert für den Alltag.

Online gestellt am 29.10.2018
Text + Bilder: Annegret Hiekisch/Dekanatsreferentin

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Marianne Aicher zur Kirchenmusikdirektorin ernannt

Es war ein in vielerlei Hinsicht denkwürdiger Konzertabend am 7. Oktober 2018 in der Martinskirche in Herrenberg. Zunächst aufgrund einer phantastischen Aufführung der Geschichte vom „Kleinen Prinzen“, die als Musical von einer großen Schar Mitwirkender verschiedener Chöre und Ensembles eindrucksvoll und engagiert dargeboten wurde.

Noch war der Beifall nicht ganz abgeflaut, als Pfr. Markus Ziegler das Mikrophon ergriff und der Chorleiterin Marianne Aicher von Herzen dankte nicht nur für diese besondere Aufführung, sondern auch für ihr inzwischen 30jähriges kirchenmusikalisches Wirken in der Kirchengemeinde Herrenberg. Doch damit nicht genug. Denn als Überraschungsgast des Abends übernahm Diözesanmusikdirektor Walter Hirt das Wort und verlas einen langen Brief des Bischofs, in dem er die herausragende Arbeit von Marianne Aicher in all ihren Facetten beschrieb und würdigte. Tosender Beifall, als all die wertschätzenden Sätze in die Ernennung von Marianne Aicher zur Kirchenmusikdirektorin mündeten. Die so Geehrte war sprachlos, zumal sie von all den Bemühungen im Vorfeld tatsächlich nichts mitbekommen hatten. Dekanatskirchenmusikpräses Anton Gruber, Dekan Anton Feil und Dekanatsreferentin Annegret Hiekisch überbrachten den tief empfundenen Dank und die Glückwünsche des Dekanats, in dem Marianne Aicher nun auch schon seit zwanzig Jahren als Dekanatskirchenmusikerin in vielfältiger Weise wirkt.

Alles in allem eine zu Herzen gehende Überraschung und eine schöne Ehrung, über die sich nicht nur Marianne Aicher freute, sondern mit ihr auch die vielen Menschen, die sie mit ihrer begeisternden und authentischen Art über viele Jahre hinweg angesprochen und berührt hat. Marianne Aicher ist derzeit nun die einzige Frau in unserer Diözese, die den Ehrentitel Kirchenmusikdirektorin trägt, der für herausragende Verdienste für die Kirchenmusik und letztlich – ganz im Sinne der Geehrten – für die ganz besondere Arbeit mit den Menschen verliehen wird.

Online gestellt am 15.10.2018
Text + Bilder: Annegret Hiekisch, Dekanatsreferentin
Großes Bild von links nach rechts: Pfarrer Markus Ziegler (Herrenberg), Pfarrer Anton Gruber (Weil der Stadt), Diözesanmusikdirektor Walter Hirt, Dekanatskirchenmusikdirektorin Marianne Aicher, Dekan Anton Feil, Dekanatsreferentin Annegret Hiekisch

Dekanatsausflug 2018

Herrenberg, 12.07.2018. Diesmal ging es zum Schlossberg, einen 522,8 m über Meereshöhe gelegener Berg. Der höchste Punkt bildet der Gipfel des Kanonenbuckels im Bereich der Schlossruine. Wir spazierten über die Martinseiche zum Alten Rain, wo wir ein gemütliches Brezelfrühstück mit Getränken einnahmen.

Anschließend wanderten alle weiter zum Naturfreundehaus, wo wir uns in zwei Gruppen aufteilten und jeweils getrennt voneinander den Schönbuchturm besichtigten - mit seinem herrlichen Panorama über Herrenberg und die gesamte Region Schönbuch. Anschließend wechselten wir zum Waldfriedhof mit seinem
Trauerweg“.

Das kulinarische Ende diesen beeindruckenden Vormittags "gestaltete" am Mittag das Restaurant Schlosskeller mit Open End für alle Beteiligten. Schön war's! Herzlichen Dank an das Organisationsteam! Und nun lassen wir die Bilder für sich sprechen.

Obline gestellt am 02.08.2018
Text: Peter Then
Bilder: Wolfgang Hensel
(Bitte beachten Sie den Hinweis zum Recht am eigenen Bild im farbigen Kasten oben.)

Leben auf der Alm

Eine Auszeit für Frauen
Schliersee (Bayern) vom
16. – 18.6.2018
Unser "etwas andere Angebot" der keb Böblingen und des Familienzentrums St. Anna in Maichingen, eine Auszeit für Frauen auf der Alm, stieß auf ein überwältigendes Interesse.

Am frühen Morgen des 16. Juni 2018 machten sich neun Frauen unter der Leitung von Conny Rosenthal (FZ St. Anna) und Angela Knupfer (keb BB) mit Privatautos auf den Weg Richtung Schliersee in Bayern. Dort, auf einem Parkplatz zwischen Schliersee und Spitzingsee, wurden die Autos abgestellt, die eingekauften Lebensmittel zum Transport auf die Alm verteilt und die Rucksäcke aufgeschnallt. Dann begann der 2-stündige Aufstieg hinauf zur Jägerbauernalm in 1546 m Höhe, die nur zu Fuß zu erreichen ist. Dort angekommen, erwartete uns die Sennerin mit Kaffee auf der Terrasse und wir konnten uns von dem anstrengenden Aufstieg erholen. Wir richteten unsere Schlafplätze unterm Dach ein und genossen die herrliche Landschaft: die saftigen Almwiesen mit ihrer üppigen Vegetation, die wunderbaren Ausblicke hinunter ins Tal bis zum Schliersee und hinauf in die Berggipfel.

An die Bedingungen der Alm ohne Strom und Wasser gewöhnten wir uns schnell. Der Brunnen vor dem Haus diente als „Badezimmer“ und das Klohäuschen hinter der Alm war nur nachts mit Stirnlampe etwas schwieriger aufzusuchen. Die Sennerin kochte für uns wunderbares vegetarisches Essen, das ganz phantastisch schmeckte und sehr abwechslungsreich war. Sie verwöhnte uns mit selbstgemachtem Müsli und Käse am Morgen und Gemüseeintopf, Bratlingen und „Ofenschlupfer“ am Abend.

Wir erlebten in diesen Tagen viel Neues: die Kuh melken, Butter und Käse herstellen, ein Molke-Fußbad genießen, Schnittlauch auf den Wiesen suchen und verarbeiten, Gipfelkreuze erklimmen und singen und spielen bei Kerzenschein. Wir durften einfach nur da sein, mit der Sennerin zusammen leben und die Ruhe und Einfachheit genießen.

Es war für alle Frauen eine erfüllte Auszeit fern ihres Alltags und dem Himmel nahe!

Online gestellt am 31.07.2018
Text + Bilder: Angela Knupfer

26. Juni 2018. Sindelfingen Goldberg. Pfarramtsekretärinnentag 2018
Sich selber spüren, sich anderen zeigen

Dekanatsreferent Wolfgang Hensel gelang mit treffenden Liedern und der Geschichte über einen Adler, der nicht wußte, dass er fliegen konnte, ein wunderschön besinnlicher Morgenimpuls in der Marienkirche. Ganz viele Menschen wissen gar nicht, wozu sie fähig sind. Sie haben es nie ausprobiert, und es fehlt ihnen das nötige Selbstvertrauen -  genau wie dem Adler. Der Adler bekam Hilfe durch einen Fremden und am Schluß der Geschichte spürte er sich selbst und zeigte sein Können. Er flog davon. Manchmal bedarf es nur eines kleinen Anstoßes, um Großes zu bewirken.

Das Leitthema "Sich selber spüren, sich anderen zeigen" sollte an diesem Tag umgesetzt werden. Erkennen und spüren des eigenen Körpers und Präsenz zeigen gegenüber den Mitmenschen, Selbstbewußtsein in Dienstbesprechungen oder einfach bei Alltagsgeschäften wie Telefonieren, Begrüßung von BesucherInnen im Büro oder bei der sachbezogenen Unterhaltung mit ihnen.

Tobias Ballnus, Theaterpädagoge aus Tübingen, gelang dieses Vorhaben vorzüglich. Kurzweilig in den praktischen Körperübungen und mit viel Humor fesselte er alle Beteiligten und nahm sie mit auf eine Reise zu sich selbst. Wie schaffe ich es, meine Energie zielgerichtet zu kanalisieren? Die Übungen zeigten die Wege dorthin - sei es mit der imaginären Haselmaus, die sich ihren Weg durch alle Füsse bahnen mußte, beim heiteren Spiel "Ochs am Berg" oder nach der Pause mit Atem- und Stimmübungen aus der Schauspielpraxis. Eine Polka brachte das Gefühl für Rhythmus und mit einem Rollenspiel, das das bisher Erlernte umsetzte, ging das Seminar viel zu früh zu Ende.

Die Versammlung der Pfarramtssekretärinnen hat bestätigt, dass ab sofort Djurdjica Merten (rechts im Bild) von Frau Valentina Mestrovic (links im Bild) als Dekanatssprecherin der Pfarramtssekretärinnen unterstützt wird.

Herzlichen Dank an alle TeilnehmerInnen, die mit sichtlicher Begeisterung und mit ihrer intensiven Mitarbeit zu diesem gelungenen Tag beigetagen haben.

Gott segne dich:
ER gebe Flügel deinen Gedanken.
Hände deinen Worten.
Füße deinen Träumen.
Liebe deinem Tun,
und Maß deinen Zielen.

Online gestellt am 28.06.2018
Text + Bilder: Peter Then

Dekanats-Familientag 2018

Am Samstag, 5. Mai 2018 fand zum 2. Mal im Familienzentrum St. Anna in Maichingen ein Dekanats-Familientag statt.

Dieses Mal lautete das Thema "Du bist ein Ton in Gottes Melodie". Veranstalter waren die keb Böblingen, das Familienzentrum St. Anna und das Dekanat Böblingen. Angela Knupfer, Familienbildungsreferentin der keb und Sylvia Neumeier, Gemeindereferentin haben zusammen mit dem Familienzentrum diesen eindrücklichen Tag geplant, organisiert und durchgeführt. Mit dabei war die Dekanats-Kirchenmusikerin Marianne Aicher und die Musikerin und Tanzpädagogin Elke Pflock-Bolay. Unterstützt wurde das Angebot durch pädagogische Fachkräfte des Kinderhauses St. Martin.

Ca. 20 Familien trafen sich an diesem Nachmittag im Familienzentrum zu einem vielseitigen und abwechslungsreichen Programm. Zu Beginn versammelten sich alle in der eigens hergerichteten Cafeteria des Gemeindehauses und warteten gespannt darauf, was der Nachmittag wohl bringen würde. Als Namensschilder gab es für Kinder und Eltern eine Note aus Karton, auf die jede/r ihren/seinen Namen schrieb. Nach der Begrüßung begann der Nachmittag mit dem gleichnamigen gemeinsamen Lied „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“. Danach strömten alle aus und konnten an unterschiedlichen Workshops teilnehmen, in denen getanzt, gesungen, gebastelt und gebacken wurde. In der Bäckerei entstanden bunte und reichlich verzierte Ausstecher aus Notenschlüsseln, Noten und Musikinstrumenten. Am Flügel im großen Saal wurde nicht nur gesungen, sondern Musik und Lieder auch in Gebärden und Bewegung umgesetzt. Im Kreativ-workshop wurden aus Papierrollen die unterschiedlichsten Rasselinstrumente hergestellt und natürlich auch ausprobiert. Im Bewegungsraum wurden zu Akkordeonklängen folkloristische Kreistänze mit viel Begeisterung gelernt und eingeübt. Es wurde im ganzen Familienzentrum viel gelacht und viele interessante Gespräche geführt, auch mit dem Katholischen Familienferienwerk, das mit einem Info-Stand vor Ort war. Zwischen den Angeboten war immer wieder Raum zum Ausruhen in der Cafeteria, wo alle sich bei Kaffee, Getränken und Kuchen stärken konnten.

Am Ende des erlebnisreichen Tages entstand auf Notenlinien, die, groß aufgemalt auf einer Tapetenrolle quer durch den Saal verliefen, eine eigene Melodie des Dekanatsfamilientages aus den Noten-Namenschildern aller TeilnehmerInnen, wobei jede/r  symbolisch ein Ton in Gottes Melodie wurde.

Online gestellt am 13.06.2018
Text + Bilder: Angela Knupfer