Die Welt ist voller Wunder

Am 12.11.2016 fand im Familienzentrum St. Anna in Maichingen der
1. Dekanats-Familientag in Kooperation mit dem Kinderhaus St. Martin
und der keb BB statt.

Um 14:00 wurden die Familien im großen Saal mit Getränken und gebackenen Martinsgänsen begrüßt, bevor die erste Attraktion, eine Zaubershow mit dem jungen Jongleur und Zauberer Florentin Stemmer startete. Gebannt schauten die Zuschauer, die ganz nah am Geschehen waren, auf die Bewegungen und die Hände des Künstlers und kamen trotzdem nicht hinter seine Geheimnisse und Tricks.

Anschließend verteilten sich die ca. 60 Kinder und Erwachsenen in die verschiedenen Räume der Kindertagesstätte, wo kreative Workshops angeboten wurden: In der Küche des Kinderhauses wurden ein Hexenhäuschen und eine Kerze zum Vernaschen hergestellt, im Bewegungsraum gab es von „Flow“ eine Lehrstunde im Jonglieren, im Raum „Pusteblume“ entwickelte die Märchenerzählerin Laurence Schneider zusammen mit den Kindern ganz neue Märchen, in denen von den Kindern genannte Tiere eine Rolle spielten, im Raum „Wurzelkinder“ wurden bunte Rasseln mit wunderschönen Verzierungen gebastelt und im kleinen Saal des Familienzentrums machten sich kleine und große Handwerker an das Bauen eines Drachens aus einem Müllsack.

Zwischen den Workshops konnten sich Jung und Alt im großen Saal für weitere Aktivitäten stärken oder einfach mal in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken, während die Kleinen am Maltisch Märchenmandalas bunt ausmalten.

Zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung trafen sich nochmals alle im Saal, um dem Vorbereitungsteam - bestehend aus Angela Droste (kath. Kirchengemeinde St. Anna), Elke Rock (Kinderhausleitung) und Angela Knupfer (Familienbildungsreferentin der keb und Familienbeauftragte des Dekanats BB) sowie den WorkshopleiterInnen Laurence Schneider, Florentin Stemmer und den Erzieherinnen Alexandra, Geli und Liane - mit großem Beifall zu danken. Ganz märchenhaft ging der Tag mit einem Märchen von einem kleinen Vogel zu Ende, der erlebt, wie sein Tun zauberhafte Früchte trägt. Die Rückmeldungen machen Mut, wieder einen Dekanats-Familientag zu planen: „Ich will unbedingt wiederkommen!“ „Klasse!“ „Sehr schön, sind nächstes Mal wieder dabei!“

Online gestellt am 14.12.2016
Text: Angela Knupfer
Bilder: Angela Knupfer

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn Sie sich oder Ihr Kind auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Vom Konflikt zur Gemeinschaft

Ökumenischer Gottesdienst vom 30.10.2016
St. Bonifatius Böblingen

Der in der Reihe HORIZONTE abgehaltene Gottesdienst am 30.10.2016 stand ganz unter dem Leitgedanken der Ökumene (Definition Wikipedia: Dialog und Zusammenarbeit christlicher Konfessionen) und dem am 31.10.2016 beginnenden 500jährigen Jubiläum der Reformation.

„Vom Konflikt zur Gemeinschaft“, wahrlich ein sehr langer und leider auch schmerzhafter Prozess, dem sich die katholische Kirche erst mit dem 2. Vatikanischen Konzil 1965 ganz offiziell geöffnet hat.  Denn erst mit dem Ökumene-Beschluss vollzogen die Konzilsväter eine grundlegende theologische Öffnung gegenüber den Protestanten und Orthodoxen. Mehr dazu auf dieser Webseite.

Mit einfühlsamen Texten und Liedern wurden die Kirchgänger von den drei Vertretern der großen christlichen Konfessionen in Böblingen, Dekan Anton Feil (Kath. Kirche), Dekan Dr. Bernd Liebendörfer (Ev. Kirche) und Pastor Dr. Hans Martin Niethammer (Ev.-Methodistische Kirche), an diesen bedeutsamen Prozess erinnert und gleichzeitig auf den Beginn des Reformations-Jubiläums eingestimmt.

In seiner Predigt (zum Nachlesen bitte hier entlang!) ging Dekan Anton Feil auch persönlich darauf ein, wie er Stationen auf dem Weg vom Konflikt zur Gemeinschaft erlebt hat, den die berühmten 95 Thesen Martin Luthers im 16. Jahrhundert ausgelöst hatten. Es ist aus heutiger Perspektive schwer verständlich, dass Christen sich gegenseitig verleumdet und bekriegt haben. Heute wissen wir: Wir können nur lernen im Hören auf unser Basisdokument, das Evangelium Jesu. Das „Wort Gottes“ gilt für Katholiken wie auch für Protestanten. Warum also nicht in einer aufgeklärten, modernen Welt gemeinsam glauben und handeln? Gemeinsam die Probleme lösen für eine lebenswerte und offene Welt ohne Vorurteile, in der alle Menschen sich bejaht und angenommen, und somit wohl fühlen können?

Der Gottesdienst endete mit einem positiven Ausblick auf das Reformations-Jubiläum und mit der Gewissheit, dass wir den Weg zur Gemeinschaft schon sehr weit gegangen sind.

Ausblick für 2016:
Letzter thematischer HORIZONTE-Gottesdienst in diesem Jahr

am Sonntag, 27. November 2016 um 18.30 Uhr / St. Bonifatius Böblingen
Thema: Jugend

Online gestellt am 31.10.2016
Text: Peter Then, Anton Feil
Fotos: Peter Then

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn Sie sich oder Ihr Kind auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ökumenischer Pilgertag war ein voller Erfolg

22. Oktober 2016 auf dem Martinusweg
Ludwigsburg/Kornwestheim

Lag es am Wetter oder an den beiden prominenten Weggefährten? Beim 1. Ökumenischen Pilgertag mit dem katholischen Bischof Dr. Gebhard Fürst und seinem evangelischen Kollegen Dr. Frank Otfried July kamen über 300 Pilgerinnen und Pilger.

Weil der Pilgertag am Übergang zwischen dem Martinsjahr und dem Reformationsjubiläum 2017 liegt, wurden in drei Stationen der heilige Martin von Tours und Martin Luther beleuchtet. Bei einem abschließenden Gottesdienst auf der Karlshöhe würdigten die beiden Bischöfe die beiden Martins als wichtige Glaubenszeugen.

Auf der Facebookseite der Diözese wurde ein Film zum Pilgertag veröffentlicht: Bitte hier klicken.

Online gestellt am 31.10.2016
Text und Bilder: Fabian D. Schwarz

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn Sie sich oder Ihr Kind auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Benefizkonzert Senfkorn für die Weil der Städter Tafel

Sonntag, 23.10.2016. Weil der Stadt
Die 8-köpfige Band „Senfkorn“ hatte gerade ihren Soundcheck beendet, da füllten sich schon die Sitzbänke in der Spitalkapelle in Weil der Stadt bis auf den letzten Platz. In letzter Minute brachten die Verantwortlichen der Weil der Städter Tafel noch eine große Leinwand in Form eines Leintuchs am Seitenaltar an, denn es sollte auf Wunsch der Band ein Mitmachkonzert werden. Mit Hilfe dieser improvisierten Leinwand konnten die Besucher die Texte zu den Songs - auch aus den hinteren Reihen gut erkennbar und mit beeindruckenden Fotos hinterlegt - mitlesen und mitsingen.

Mit dem Song „We know that there´s always tomorrow“ eröffnete die Gruppe das Konzert und bot im Laufe des 1 1/2 –stündigen Konzertes ein Feuerwerk aus bewegenden und begeisternden Liedern dar, von „I can see clearly now“ über „Put your hand in the hand of the man who stills the water“, und „Bitte hör nicht auf zu träumen von einer besseren Welt“ bis hin zu „Auf dem Weg der Gerechtigkeit ist Leben“. Senfkorn gelang es, das Publikum mit auf eine spirituelle, nachdenkliche und emotional sehr bewegende Reise mitzunehmen. Dazu trugen vor allem die Texte der dargebotenen Lieder aber auch die eindringlichen Worte von Harald Gehring bei, dem Leiter und Keyboarder, der sich in Appellen an das Publikum wandte, sich für eine bessere Welt einzusetzen und respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen, da alle Menschen von Gott geliebt und uneingeschränkt angenommen sind.

Das Publikum ließ sich auf die Songs ein, indem es kräftig mitklatschte, mitsang und sich – teilweise in den Kirchenbänken stehend – rhythmisch zu den Melodien bewegte. Gegen Ende des Konzerts schlug die Band auch leise Töne an mit dem Lied von Cat Stevens „It´s no time to make a change“, den Songs „Und so geh nun deinen Weg“ und „Das Privileg“ und dem abschließenden Abendlied „Reicht euch die Hand und sagt gute Nacht“.

Nach dem Konzert traf man sich noch in den Räumen der Tafel um die Ecke im Innenhof des Spitals zu einem Glas Sekt, einer Führung durch die Räumlichkeiten und guten Gesprächen über Themen rund um die Weil der Städter Tafel. Die Spenden des Konzertes gehen in voller Höhe an die Weil der Städter Tafel, da die Band komplett auf eine Gage verzichtete.

Wir von der Weil der Städter Tafel freuen uns über das gelungene und sehr gut besuchte Konzert und danken an dieser Stelle der Band Senfkorn (auf facebook) nochmals für Ihren tollen Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit und Nächstenliebe.

Online gestellt am 25.10.2016
Text: Angela Knupfer / Weil der Städter Tafel
Fotos: Angela Knupfer

Der Flugfeldlauf 2016 in Böblingen

21. September 2016. Böblingen-Flugfeld
Bei strahlend schönem Spätsommerwetter trafen sich über 2.700 TeilnehmerInnen und ganz viele Zuschauer und Fans zu einem kurzen, intensiven Lauf (ca. 5 km) rund um den Langen See beim Flugfeld. Mit dabei war auch eine große Gruppe der katholischen Kirche. Begeisterung pur mit anschließender After-Run-Party im SENSAPOLIS. Wer Ergebnisse, Zahlen, Fakten sehen möchte, den verweise ich auf die Webseite des Veranstalters.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die ganz bestimmt nächstes Jahr ihre Fortsetzung finden wird. Der Schreiber dieser Zeilen wird leider 2017 nicht berichterstatten können, weil er selbst ganz fest die Laufschuhe anziehen wird ...

Online gestellt am 22.09.2016
Text: Peter Then
Foto: Peter Then

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn Sie sich oder Ihr Kind auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

apps Aktion-Hoffnung-HelferInnen auf großer Fahrt

Freitag, 16. September 2016. Böblingen / Langenensinglen
Allen gemeinsam war: die Begeisterung beim „Helfen durch Anpacken“. Teilweise über Jahrzehnte haben die Mitfahrer dieser Erkundungsfahrt geholfen, dass genügend Altkleider zusammen kommen, wenn die Aktion Hoffnung zu ihrer Sammlung alle 2 Jahre aufruft.

Schon lange war geplant, sich als SammlerInnen aus de Dekanat Böblingen einmal beim Sortierbetrieb, der Firma Stiebel in Langenenslingen bei Riedlingen anzschauen, wie der Weg der Altkleider vom Sack zum Versand, zur Verwertung aussieht. Interessante 2 ½ Stunden konnte die Gruppe beobachten, wie die Säcke angeliefert werden, dann zur Vorsortierung und zur Feinsortierung kommen. Beeindruckend, mit welcher Genauigkeit und Geschwindigkeit Spielsachen, Schuhe, Decken, Jacken, T-Shirts usw. in den richtigen Kategorien landen und wie passgenau die Feinsortiererinnen die Qualitäten einteilen können!

Auch die schiere Menge des gesammelten Kleiderguts wurde als unglaublich erlebt. Pressen, Verpackung, Entsorgung … alles Themen, die angesprochen wurden. Auch, wie fair die Kleidung weitergegeben werden, wie gerecht die Löhne der Bediensteten ausfallen u.v.a.m. Herr Bischof als Geschäftsführer der Firma konnte sehr kurzweilig und kenntnisreich Auskunft geben.

Den Abschluss der gelungenen Fahrt bildete ein Besuch im nahe gelegenen ehem. Zisterzienserinnenkloster Heiligkreuztal, das mit seinem einzigartigen und gut erhaltenen mittelalterlichen Ensemble (Kirche, Kreuzgang, Klosterzellen, Klostermauer …) faszinierte. Auch ein Essen in der Klostergaststätte, zu dem die Aktion Hoffnung die HelferInnen einlud, war inklusive. Sehr lohnend diese Fahrt – das war der allgemeine Tenor der TeilnehmerInnen

Online gestellt am 29.09.2016
Text: Wolfgang Hensel
Bilder: Wolfgang Hensel

Von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen

36. Behindertentag im St. Martinuszentrum
18. September 2016. Waldenbuch

Die Aktion Waldenbucher Sorgenkinder ludt seine Schützlinge mit Angehörigen und Freunde zum alljährlichen traditionellen Behindertentag nach Waldenbuch ein. Eingeladen waren die Sorgenkinder Waldenbuch und Steinenbronn, dazu Familien und Heimgruppen aus Böblingen, Esslingen und Stuttgart bei freier Kost - dank vieler wohlwollender Spender.

Der Leitgedanke "Von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen" wurde von den allen Teilnehmern mit Wärme und Herzlichkeit aufgenommen. Behinderte und Nichtbehinderte genossen den von Claudia Bleif geführten, eröffnenden Gottesdienst, der beschwingt begleitet wurde vom Behindertenchor unter Leitung von Frau Dikel und einem Solo auf der Vehharfe von Dagmar Ruckh.

Beim anschließenden geselligen Mittagessen spielte die Jugendkapelle des Musikvereins auf und bot ein wahrhaft universelles Potpourri. Sie wagte sich sogar an eine mitreissende Interpretation von "Smoke On The Water" von Deep Purple. Die ZuhörerInnen dankten es ihnen mit viel Applaus. Aus witterungsbedingten Gründen sagte leider die geplante AWO-Kutsche ab. Es gab jedoch am Nachmittag für alle Gäste genügend Abwechslung mit Spielbuden, Kaffee und Kuchen, Feuerwehrdemonstration, Musik zum Mitmachen sowie eine Stunde Überraschungen. Wie immer eine wahrhaft gelungene Veranstaltung!

Und noch ein Slogan wurde hier gelebt: Jeder Behinderte ist ein Mensch wie ich! Das war hier ganz bestimmt keine leere Worthülse, denn jeder war ein Teil des Ganzen und hat mit seinem Mitmachen und seiner Fröhlichkeit dazu beigetragen. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Online gestellt am 19.09.2016
Text: Peter Then, Hansjörg Schweizer
Bilder: Peter Then

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn Sie sich oder Ihr Kind auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ehrentag für Robert Teltscher

Holzgerlingen / Katholische Kirche. 04.September 2016
"Ein Lausbub des lieben Gottes"
, so begann Pfarrer Anton Feil seine Laudatio, ist Robert Teltscher, unser treuer, zuverlässig engagierter Organist. Seit 60 Jahren steht er im Dienst der Kirchenmusik, ist fast jeden Sonn- und Feiertag an der Orgel und begleitet auch des Öfteren die Trauerliturgie bei einem Begräbnis. "Lausbub" ist nicht etwa abschätzig gemeint, sondern voller Anerkennung und Wertschätzung, gemeint im ursprünglichen Sinn des Wortes „Laus-Bub“. Denn „laus“ ist ja ein lateinisches Wort und bedeutet „Lob“. Lausbuben waren also in früheren Zeiten jene Knaben, die sich in die Seile hängen mussten, um die Glocken zur Ehre Gottes zu läuten. In einem zweiten Sinn kamen dann die Streiche jener Buben in den Blick.  

Ich kann mir vorstellen, dass auch unser Robert Teltscher manchmal ein Lausbub im zweiten Sinn war, wissen tue ich es nicht. Sicher aber ist er im ersten und vornehmen Sinn ein Lausbub, dem mit Orgelspiel und Gesang das Lob Gottes sehr am Herzen liegt. Am Freitag konnte jeder in der Kreiszeitung seine Geschichte lesen: An Mariä Himmelfahrt 1955 durfte der 12-jährige Robert zum ersten Mal bei einem Gottesdienst die Orgel spielen, die Gemeinde beim Gesang begleiten und mit den Orgeltönen erfreuen. Und daraus sind 60 Jahre geworden. Dafür dankt Ihnen heute die ganze Kirchengemeinde von Herzen.

Was ist eigentlich ein Organist?
Diese Frage kann nur beantwortet werden, wenn 3 weitere Fragen eine Antwort finden.

1. Was braucht ein Organist?
Eine Orgel, sie gilt als Königin der Instrumente, hervorragend geeignet für die Erhebung der Herzen zu Gott, wie es das II. Vatikanische Konzil bekräftigt hat.
2. Wer kann auf einer Orgel spielen?
Nur einer, der begabt ist, viel lernt und übt. Orgelspiel zu erlernen, bedeutet einen längeren Ausbildungsweg und erfordert den Einsatz des ganzen Menschen: Konzentration, Können im Einsatz der Finger und Füße, um Tasten, Register, Pedale so zu bedienen, dass der Königin die Klänge so entlockt werden, dass sie Ohren und Herzen zum Schwingen bringen. Robert Teltscher war nicht nur in jungen Jahren ein eifriger Schüler, er ist auch heutzutage oft unter der Woche in der Kirche zu hören, wenn er neue Stücke sich aneignet, - das war sogar gestern, an seinem 73. Geburtstag so - , um sie dann in großer Meisterschaft hier zu Gehör zu bringen. Wir freuen uns schon auf Ihr Nachspiel.
3. Wer ist ein guter Organist?
Kurz gesagt: Ein von der Freude des Glaubens an Gott ergriffener Künstler, der mit Orgelspiel und Gesang die Gemeinde erfreut, die Herzen zu Gott erhebt. All dies trifft auf unseren Robert Teltscher in einer exzellenten Weise zu und darum sagen wir aus ganzem Herzen Danke, Vergelt’s Gott – und: Bleiben Sie uns noch viele Jahre erhalten, solange Sie selbst an Orgelspiel und Gesang Freude haben. Nehmen Sie nun diese Zeichen des Dankes und der Wertschätzung entgegen: 2 Ehrenbriefe - von unserem Bischof und vom Cäcilienverband (der Kirchenmusiker), einen Gutschein der Kirchengemeinde  (für Sie und Ihre Frau), dazu noch ein Büchlein von mir, mehr für den Lausbub im zweiten Sinn, mit Humorvollem von Papst Franziskus.“

Frau Marianne Aicher, Dekanatskirchenmusikerin aus Herrenberg, schloss sich an mit einer herzlichen Gratulation, der Übergabe eines Gutscheins für ein Buch mit Orgelimprovisationen sowie in einem gesungenen Beitrag, in den die etwa 200 Gottesdienstbesucher mit einbezogen wurden. Dieser Orgelrap mit dem Kehrvers „Der Königin der Instrumente, der schenken wir viele Komplimente“ klang so aus: „Der Klang der Orgel, der ist bunt, zusammen viele Stimmen – hell und flötig, dunkel brummend – bringt sie all zum Klingen! - Schon 60 Jahre Orgel, als Lausbub fing er an – Lob Gottes zu begleiten, genau das ist der Plan! - Dem Robert Teltscher wünschen wir von Herzen alles Gute – Mach weiter so und bleib gesund und das mit frohem Mute!“

Nach dem Segen und „Großer Gott“ erfreute Robert Teltscher alle mit einem wunderbaren Nachspiel, dem Präludium und der Fuge in B-Dur von J.S. Bach. Mit tosendem Applaus und vielen Begegnungen und Gesprächen bei einem „Ständerling“ im Bischof-Sproll-Haus klang dieses Fest des Dankes aus.


Online gestellt am 08.09.2016
Text: Anton Feil
Fotos: Anton Feil

apps Türen öffnen

Matthäus Karrer

Karl Kaufmann

Gottesdienst

Festgottesdienst Dekaneeinführung
am 17.07.2016. St. Bonifatius Böblingen

Pünktlich um 18.30 Uhr begann der Festgottesdienst zur Einführung des neuen Dekans Anton Feil und seiner beiden Stellvertreter, Dr. Sebastian Mukoma und Damian Bednarek. Begrüßt wurde die Gemeinde durch Domkapitular Matthäus Karrer von der Rottenburger Diözesanleitung, der einfühlsam und mit bewegenden Worten durch den Gottesdienst führte.

Es gelang ihm, souverän und mit einer Prise Humor zwischen den neuen und dem alten, scheidenden Dekan Karl Kaufmann die Brücke zu schlagen und den Übergang zu vollziehen. Türen öffnen zu neuen Wegen, das war auch der Leitgedanke des Gottesdienstes. Langanhaltender Beifall begleitete Karl Kaufmann zurück in sein neues, altes Amt als Leitender Pfarrer in Böblingen.

Landrat Roland Bernhard für den Landkreis und Dekan Eberhard Feucht aus Herrenberg für die drei evangelischen Kirchenbezirke auf der Fläche des Landkreises hoben in ihren Grußworten die unkomplizierte und selbstverständliche Zusammenarbeit mit Karl Kaufmann hervor, erinnerten an gemeinsame Projekte und wünschten ihm und seinen Nachfolgern für die jeweiligen Aufgaben Gutes, Gesundheit und Gottes Segen.

Ein unterhaltsamer Rückblick auf seine Arbeit für das Dekanat durch Sabina Schneider (Laienvorsitzende des Dekanatsrats) und Dekanatsreferent Wolfgang Hensel zeigte noch einmal auf, wie intensiv und aufopferungsvoll Karl Kaufmanns Einsatz war und was für Erwartungen an das neue Dekaneteam da sind. Musikalisch bestens begleitet vom Projektchor des Dekanats Böblingen unter Leitung von Marianne Aicher hat dieser Gottesdienst alle Beteiligten tief bewegt.

Zum Ausklang des Abends lud das Dekanat bei schönem Wetter im Vorhof von St. Bonifatius und im Gemeindesaal zu einem Stehimbiss ein. Die gelungene Veranstaltung mit kurzweiligen Gesprächen und freundschaftlichen Begegnungen endete erst, als es bereits dunkel war.

Vor der Kirche

Online gestellt am 19.07.2016
Text: Wolfgang Hensel, Peter Then
Bilder: Peter Then

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn sie sich auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

apps Gemeinsam sind wir bunt

17.07.2016 Sommer am See
Familien-Gottesdienst in der Alten TÜV-Halle Böblingen


Zum inklusiven Familien-Gottesdienst luden erstmals die Kath. Kirchengemeinden Böblingens zusammen mit der Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern des Dekanats und der Lebenshilfe e.V. Böblingen in die Alte TÜV-Halle beim Sommer am See ein.

Das Thema des Gottesdienstes „Gemeinsam sind wir bunt“ spiegelte sich in verschiedenen Facetten wieder: Zum einen in der bunten Blumenvielfalt von Gänseblümchen, Löwenzahn, Klatschmohn, Dahlien, Sonnenblumen, Rosen, Mageriten und Kornblumen in ihrer jeweils einzigartigen Schönheit. Zum anderen in den Menschen, die beim Gottesdienst dabei waren und mitwirkten.

Die Band „Zwischenspiel“ aus Gärtringen begeisterte die Besucher mit ihren Klängen. Das Zusammenspiel von Erwachsenen und Jugendlichen mit Violine, Klarinette, Querflöte, Gitarren, Piano und Schlagzeug spiegelte auch hier die Buntheit wieder. Vier Sängerinnen des Jungen Kammerchors Böblingen vervollständigten das Bild mit ihrem Gesang.

Im szenischen Spiel wurde deutlich wie wertvoll es ist, genau hinzuschauen, sich in den anderen einzufühlen und seinen kreativen Ideen zu vertrauen. Das Gleichnis vom Senfkorn machte Mut selbst Samen auszustreuen. Auch wenn das Samenkorn noch so klein ist, es wächst etwas daraus…

So bleibt zu hoffen, dass der Samen des gemeinsamen Zusammenwirkens im nächsten Jahr wieder aufgeht.


Online gestellt am 21.07.2016
Text: Claudia Bleif
Fotos: Claudia Bleif

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn Sie sich auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

apps Dekanatsminitag 2016 bekam viel Zuspruch

Der Dekanatsministrantentag 2016. 16.07.2016 Böblingen
Der Tag stand unter dem Motto „Ein popcorntastisches Kinoerlebnis“ und war ein voller Erfolg! Am 16.07.2016 hatten etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Sankt Martin Herrenberg unter einem strahlend blauen Himmel von vormittags bis nachmittags viel Spaß an 20 Spielstationen rund um das Thema Kino & Filme.

Ob nun Karaoke singen bei der High School Musical Station, Zielübungen mit der Wasserpistole bei der James Bond Station oder Torwand schießen bei der Wilde Kerle Station, es war hoffentlich für jeden etwas dabei. Auch zu essen gab es natürlich Kinotypisches wie Hot Dogs, Popcorn, und Eis. Das Ende des Tages wurde mit einem stimmungsvollen Gottesdienst unter Leitung von Pfarrer Damian Bednarek begangen. Sogar der Gäubote kam vorbei und veröffentlichte kurz darauf einen Artikel über die Aktion.

An dieser Stelle Danke an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, und man sieht sich hoffentlich in 2017 wieder!

Online gestellt am 02.08.2016
Text: Carola Preiss
Fotos: Carola Preiss

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn Sie sich oder Ihr Kind auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ökumene im Blick

Dekanatsrat plus. 4. Sitzung des Jahres
Böblingen/Holzgerlingen. Bischof-Sproll Haus

Fast 40 Personen waren beim „Dekanatsrat plus“ am 1. Juli zusammen, als das Thema Ökumene auf der Agenda stand. Und – fast historisch – die Dekane aller drei Kirchenbezirke auf der Fläche des Katholischen Dekanats (Böblingen, Herrenberg, Leonberg) waren – samt Begleitung – auch dabei.

Ein wirklich gelungener Abend, der zeigte, wie weit inhaltlich und atmosphärisch vor Ort die Konfessionsgrenzen keine Hindernisse, sondern Chancen darstellen! Wie viel gemeinsam auf den Weg gebracht wird und wie wir in den Kirchen voneinander profitieren.

Die Begegnung der gewählten KirchenvertreterInnen hatte den Rahmen eines Tischmahls bekommen. Schon der Aperitif hatte mit Gesprächen mittels eines „Ökumene-Quintetts“ die TeilnehmerInnen in den Austausch über ihre Erlebnisse, Vorerfahrungen mit konfessionellen Unterschieden, Übereinstimmungen, „wunden Punkten“ gebracht. Themen wie konfessionsverbindende Ehen, Erfahrung mit ökumenischer Spiritualtät, Bibelwochen etc. konnten kurz angesprochen werden.

Ein „Zeremonienmeister“ lud zum gemeinsamen Mahl, das von Live-Musik eingerahmt wurde. Während der drei Gänge mit Tischreden und Gesprächen wurde thematisch ein Bogen geschlagen von historischen Anmerkungen zur Reformation über die Dinge, bei denen die Kirchen bereits bewährt zusammenwirken bis zu der Frage: Wie können die einst zerstrittenen Konfessionen das Gedenken an 500 Jahre Reformation im Jahr 2017 gemeinsam feiern?

Einer der Höhepunkte war der Auftritt der Katharina von Bora (eingeleitet vom Leonberger Dekan Vögele, gespielt von der dortigen Bildungsreferentin Ursula Wagner). Sie brachte mit viel Augenzwinkern die Verhältnisse zu Beginn des 16. Jahrhunderts den aufmerksamen Zuhörern nahe. Mit einem Brief an Luther gab Horst Zecha, Laienvorsitzender in Holzgerlingen eine katholische Antwort. Dekan Bernd Liebendörfer, Böblingen, zeigte erfreut auf, wie viel schon lange gemeinsam geht und zählte Aktivitäten rund um die gemeinsame Homepage, die Zusammenarbeit bei den Psychol. Beratungsstellen des Landkreisen, im Hospizdienst, Schulanfang, Stadtfesten etc. auf. Und Dekan Eberhard Feucht, kündigte z.B. an, wie in Herrenberg zwei Lichterketten von der Stiftskirche St. Maria und der kath. Josefskirche aus sich in der Stadtmitte treffen werden. Auch hier wurden die „katholischen Erwiderungen“ (von Karl Kaufmann, Böblingen und Margret Somfleth, Herrenberg) aufmerksam vermerkt.

Nach dem Mahl führte die Abschlussrunde ins Foyer. Hier zeigten die zehn katholischen Seelsorgeeinheiten und die drei evangelischen Bezirke einander ihre „ökumenischen Schätze“.

Ein rundum gelungenes Modell der Begegnung, die zwar auf formeller Gremienebene geplant war, aber durch die aufgebrochene Form viel Raum ließ für atmosphärische Anknüpfungspunkte, die gerade auch im kommenden Jubiläumsjahr der Reformation so wichtig sind.


Online gestellt am 12.07.2016
Text: Wolfgang Hensel
Fotos: Wolfgang Hensel

apps Du stellst meine Füße auf weiten Raum ...

11. Juni 2016. Böblingen / Bonifatiusgemeinde
Gelungener erster Dekanats-Frauentag

„Steht auf, steht zusammen!“ tönte es am Samstag in hellem und beschwingtem Chor durch den Saal des Gemeindezentrums St. Bonifatius in Böblingen. Fast 50 Frauen waren der Einladung zu einem ersten Dekanats-Frauentag gefolgt und ließen sich offen und erwartungsvoll auf das bunte Programm des Nachmittags ein.

Über allem stand die Möglichkeit, sich über die Grenzen der einzelnen Kirchengemeinden und Frauengruppen hinweg zu begegnen und auszutauschen. Nach einem bewegten gemeinsamen Beginn mit verschiedenen Impulsen zum Motto des Tages ging es in einzelne Workshops, die zur Beschäftigung mit ganz unterschiedlichen Themen einluden. Während die einen sich intensiv über die Beziehung von Mutter und Tochter austauschten, nahmen andere die Gelegenheit wahr, beim Wandeln durch ein großes Labyrinth über ihre persönlichen Lebenswege nachzudenken. Andere Frauen trafen sich in der Kirche zum belebenden Singen, wieder andere zum Gespräch über das Thema „Glauben Frauen anders?“. Ein Team vom Böblinger Heilungsraum lud zu Erfahrungen ein mit der wohltuenden Kraft von Berührung.

Wohltuend zu spüren war am ganzen Tag die freundliche Atmosphäre und die Offenheit der Frauen untereinander. Ein leckerer Imbiss tat sein Übriges dazu, es sich gut gehen zu lassen und sich zu freuen über diese Möglichkeit des Zusammenseins. All die Erfahrungen mündeten ein in eine stimmungsvolle Frauenliturgie in der Bonifatiuskirche. Dank der sensiblen musikalischen Gestaltung durch Dekanatskirchenmusikerin Marianne Aicher und zwei Instrumentalistinnen war es eine Feier mit sehr berührenden Momenten und ein sehr runder Abschluss des Frauentags. Und so stand auf einem Plakat dann auch – neben Worten des Dankes – der vielfache Wunsch, dass dieser erste Dekanats-Frauentag eine Fortführung erfahren möge. Vielleicht ja schon im nächsten Jahr…

Online gestellt am 14.06.2016
Text: Annegret Hiekisch
Fotos: Annegret Hiekisch

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn Sie sich auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Rund um den Venusberg

Von oben nach unten: Gruppe sammeln / Führung

Der diesjährige Dekanatsausflug trotzte den amtlich-trüben Wettervorhersagen und wurde ein voller Erfolg mit froher Wandergesellschaft und prima Verköstigung.
Mittwoch, 08. Juni 2016.
Böblingen/ Calw / Aidlingen
Gemeinsamer Treffpunkt war ein Parkplatz, unweit des kleinen Örtchens Aidlingen inmitten des Heckengäus. Früher waren die kargen Böden des Heckengäus für die Bauern bitterharte Lebensgrundlage, heute trägt der besondere Reiz dieser Naturlandschaft zu dem hohen Wohn- und Erholungswert der Gemeinde bei, die von ausgedehnten Natur- und Landschaftsschutzgebieten umgeben ist.

Das Programm von Dekanatsreferent Wolfgang Hensel aus Böblingen mit Team sah als erstes die Besichtigung des nachhaltig geführten Kirchtalhofes vor. Landwirt Thomas Rott führte uns in einer knappen Stunde in die Geheimnisse einer ökologisch und auch wirtschaftlich gut geführten Betriebes ein mit Schwerpunkt schonender Nahrungsmittelerzeugung (ohne Milch). Motto: Alles aus einer Hand - selbst das Futter für Rinder, Schafe, Hühner, Schweine, Gänse und Puten. So entsteht Qualität, die direkt an den Endverbraucher weitergegeben wird. Und so ganz nebenbei erzeugt der Kirchtalhof jede Menge Strom mit Biogas für das nahegelegene Aidlingen.

Von oben nach unten: Heckengäu / Durch Feld und Wiesen / Alles Gute Frau Mack!

Beeindruckt von dieser Führung, machten sich ca. 30 beschwingte DekanatsmitarbeiterInnen auf den Weg durchs Heckengäu - einer feingliedrigen Kulturlandschaft mit artenreicher Flora und Fauna. Weite Felder und Wiesen, unterbrochen von typischen Wacholderheiden prägten den Wanderweg rund um den Venusberg. Das Mittagessen wurde in der Gartenwirtschaft Lerchenhof eingenommen. Die Speisekarte hielt für jeden Geschmack das treffende Menü bereit. Burger mit Kultstatus, frisch gegrillt und vieles mehr. Mit einer Rede von Karl Kaufmann inkl. musikalischem Ständchen von allen wurde Gertrud Mack in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Gegen 15 Uhr trat die Wandergruppe trockenen Fußes (das bißchen Nieselregen zählt nicht!) den Heimweg an. Fazit: Absolut gelungener Ausflug mit Bildungsanspruch und erheblichem Spaßfaktor. Und wer das Gäu kennenlernen möchte, dem sei diese Website empfohlen.

Pflücke den Tag und
gehe behutsam mit ihm um.
Es ist dein Tag, 24 Stunden lang.
Zeit genug, ihn zu einem
wertvollen Tag werden zu lassen.


Online gestellt am 10.06.2016
Text: Peter Then
Bilder: Peter Then, Wolfgang Hensel

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn sie sich auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Anton Feil im Amt bestätigt

Die Neuen mit ihren Dekanatsreferenten

Böblingen, 01.Juni 2016.
St. Bonifatius Gemeindesaal
Große Spannung lag in der Luft, als sich pünktlich um 19.30 Uhr die Türen des Gemeindesaals schlossen und der Wahlabend vom Wahlleiter des Abends, Domkapitular Matthäus Karrer aus der Rottenburger Diözesanleitung eröffnet wurde.

Nach der offiziellen Begrüßung gab es einen besinnlich-musikalischen Impuls von Dekanatsreferent Wolfgang Hensel, der pfingstliche Gedanken über das Wirken des Heiligen Geistes mit der bevorstehenden Wahl verknüpfte. Matthias Karrer stellte im Anschluss in aller Kürze die Aufgaben eines Dekans mit seinen beiden Stellvertretern vor, um den Wahlberechtigten noch einmal die Verantwortung dieses Amtes näher zu bringen. Vertretung der Kirche hier im Landkreis nach außen, Seismograph sein für die Basis, Zusammenarbeit organisieren mit Gremien und Fachdiensten, Konfliktsituationen managen helfen waren einige der Stichworte für diesen vielfältigen Dienst.

Genug der Worte, nun wurde gewählt. Anton Feil, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Schönbuchlichtung, als kommissarischer Dekan bereits im Amt und alleiniger Kandidat, wurde mit großer Mehrheit (37 von 44 Stimmen) für die nächsten sieben Jahre zum Dekan des Dekanats (etwa deckungsgleich mit dem Landkreis) Böblingen gewählt. Schwieriger wurde es bei den Stellvertretern, die zwei Wahlgänge benötigten. Direkt zum Ziel kam Kandidat Dr. Sebastian Mukoma (Seelsorgeeinheit Aidlingen/Ehningen/Gärtringen). Erst in der Stichwahl lag dann in der Wahl zum weiteren stellvertretenden Dekan Damian Bednarek (Seelsorgeeinheit Leonberg) knapp vor Anton Gruber (Seelsorgeeinheit Mittleres Heckengäu).

Am Ende des ertragreichen Wahlabends um 21.30 Uhr gab es Blumengrüße für die gewählten Dekane und für den Wahlausschuss, der die Veranstaltung zu aller Zufriedenheit organisiert und vor Ort betreut hatte. Prickelnden Sekt und salziges Gebäck hatten sich alle Beteiligten redlich verdient. Wir wünschen den gewählten Dekanen Glück, Erfolg und Gottes Segen bei ihrer vielschichtigen Arbeit.

Online gestellt am 02.06.2016
Text: Wolfgang Hensel, Peter Then
Bilder: Peter Then

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn sie sich auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Wallfahrt nach Tours

Mit dem Bus Nr. 3 auf den Spuren des Heiligen Martin
vom 17. – 21. Mai 2016

28 Pilger und Pilgerinnen aus dem Dekanat Böblingen machten sich in der Pfingstwoche gemeinsam mit Bischof Gebhard Fürst auf den Weg nach Tours in Frankreich. Die Wallfahrt stand ganz im Zeichen der Begegnung: Begegnung mit Gott, Begegnung mit dem hl. Martin und seinen Spuren, Begegnung aber auch mit den französischen und deutschen Nachbarn und nicht zuletzt auch Begegnung mit sich selbst.
Mit der geistlichen Leitung durch Dekan Anton Feil und Eberhard Schäfer als Reiseleiter besuchten die Pilger und Pilgerinnen des Bus Nr. 3 (von insgesamt 9 Bussen) den Sterbeort des Heiligen Martin in Candes (in der Nähe von Poitiers), das von ihm gegründete erste Kloster Europas in Ligugé sowie die Klosterruine in Marmoutier, dem Kloster bei Tours, in dem Martinus auch als Bischof gelebt hat. Zur Erkundung der Städte Poitier und Tours hatten die Pilger jeweils freie Zeit.

Leben und Wirken des Hl. Martin
In Poitiers hat der Heilige Bischof Hilarius gewirkt, den Martin nach seinem Austritt aus dem Heer des Kaisers aufgesucht hat, um näher ins Christsein eingeführt zu werden. Hilarius gab ihm auch die Erlaubnis, zunächst als Einsiedler in Ligugé zu leben. Bald erhielt Martin Gefährten, so entstand das erste Kloster im Abendland – mit der Besonderheit der Seelsorge für die Menschen in der Umgebung. Die Pilger erfuhren auch, dass Martin, der nicht Bischof werden wollte, durch einen „Trick“, er möge doch eine kranke Frau besuchen, aus seinem Kloster geholt und dann „mit sanfter Gewalt“ nach Tours gebracht wurde. Dort wirkte er als 3. Bischof von Tours segensreich 27 Jahre. Um Frieden unter den Klerikern von Candes zu stiften, machte er eine (letzte) Pastoralreise dorthin.
Als das Werk der Versöhnung gelungen war, legte er sich zum Sterben nieder. Nach seinem Tod am 8.11.397 gab es zwischen Christen aus Poitier und Tours Streit um seinen Leichnam. Als die anderen schliefen, brachten die Mönche aus Tours ihren Bischof auf ein Schiff und fuhren auf der Loire nach Tours. Hier wurde er  beigesetzt. Dieser Tag, der 11.11., wurde sein Gedenktag. Mit Papst Silvester ist Martin der Erste, der nicht als Märtyrer starb und dennoch zur Ehre der Altäre erhoben wurde. Über seinem Grab befindet sich heute die Basilika St. Martin.

Der Mantel
Höhepunkte der Fahrt waren die Pilgerstrecke zum Kloster Marmoutier und die Gottesdienste in der Kathedrale von Tours und in der Basilica mit der Prozession in die Krypta zum Grab des hl. Martin.
In der Kathedrale von Tours ist in einem Kirchenfenster der geteilte Mantel Martins grün dargestellt. Der Mantel gab Anlass zu vielen Gesprächen:  Martin war ab seinem 15. Lebensjahr 25 Jahre lang Soldat in der römischen Armee in Gallien. Er war ab 334 n. Chr. als Soldat der Reiterei der kaiserlichen Garde in Amiens stationiert. Hier fand laut seinem späteren Biographen Sulpicius Severus auch die Mantelteilung statt. Römische Gardisten trugen über dem Panzer die Chlamys, einen weißen Überwurf aus zwei Teilen, der im oberen Bereich mit Schaffell gefüttert war. In nahezu allen künstlerischen Darstellungen wird er allerdings mit einem roten Offiziersmantel (lat.: Paludamentum) abgebildet. Nur in Tours ist der Mantel grün.
Wo sich der Mantel heute befindet, weiß niemand. Schon der Frankenkönig Chlodwig erhob Martin zum Nationalheiligen und Schutzherrn seines Reiches. Martins Mantel (lat. cappa) gehörte seit der Merowingerzeit zum Kronschatz und reiste mit von Ort zu Ort. Aufbewahrt in kleineren Räumlichkeiten, wurden diese bald als Kapellen bezeichnet und die begleitenden Geistlichen als Kapelanen. Da sie lesen und schreiben konnten, nahmen sie neben ihren seelsorgerischen Pflichten auch das Amt der Hof- und Urkundenschreiber wahr. Daraus erklärt sich auch der Name Hofkapelle für die königliche Kanzlei des Frankenreiches.

Der Hl. Martin als Vorbild
Da Mantelteile als Reliquien von den fränkischen Könige auch verschenkt wurden, ergab sich die Spekulation, ob bei den Ausgrabungen in der Sülchenkapelle (aus der Merowingerzeit, St. Martin geweiht) auch so eine Mantelreliquie zu finden wäre. Wichtiger jedoch als alle Spekulationen um den Mantel ist, dass wir im gelebten Glauben, mit Gebet und barmherzigen Taten in der Spur dieses allseits bis heute bekannten und beliebten Heiligen bleiben.
Aus der ganzen Diözese hatten sich 370 Pilgerinnen und Pilger auf den Weg gemacht. Der hl. Martin ist der Diözesanpatron des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Von seinem Geburtsort in Ungarn bis zu seinem Grab in Tours gibt es inzwischen einen durchgehend markierten Martinsweg - auch quer durch das Dekanat Böblingen.


Online gestellt am 24.05.2016
Text: Christa Stoll, Anton Feil
Bilder: Christa Stoll

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn sie sich auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Gefordert wie nie ...

Wolfgang Müller, Diözese Rottenburg

Böblingen St. Bonifatius, den 10. Mai 2016
40 Pfarramtssekretärinnen aus allen Kirchengemeinden des Dekanats trafen sich zu ihrer traditionellen Frühjahrstagung.

Nach dem geistlichen Beginn in der Kirche („Barmherzigkeit zu sich selbst“) übernahm es Wolfgang Müller, Öffentlichkeitsreferent der „Pastoralen Konzeption“ in Rottenburg, in seiner unnachahmlich lebendigen Art den TeilnehmerInnen den Prozess „Kirche am Ort“ nahezubringen. Stolpersteine und Chancen wurden sichtbar, viele alte und neue Fragen aufgeworfen. Und es wurde deutlich, wie sehr die Berufsgruppe im Fokus vieler neuer Entwicklungen steht – und dadurch gefordert ist wie kaum zu einer anderen Zeit.

Am Nachmittag konnte Tatjana Richter, selbst Pfarramtssekretärin und Mitglied der Diözesanen KODA (Kommission für die Ordnung des Diözesanen Arbeitsvertragsrechts) sehr viel dazu beitragen, dass die Pfarramtsekretärinnen ein Großteil ihrer Fragen zu Urlaub, Mehrarbeit, Eingruppierung und Arbeitszeit loswerden konnten. Kundig führte sie die ZuhörerInnen durch den „Dschungel“ der AVO (Arbeitsvertragsordnung), so dass alle - mit vielen neuen Informationen ausgestattet – nach einem intensiven und austauschreichen Tag den Heimweg antraten.

Tatjana Richter, KODA

Online gestellt am 25.05.2016
Text: Wolfgang Hensel
Fotos: Wolfgang Hensel

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn Sie sich auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Horizonte - Die neuen Sonntagabendgottesdienste im Dekanat Böblingen

Ein gelungener Start am Sonntag,
den 24. April 2016

„Horizonte“ ist der Name einer neuen Gottesdienstform, die ab jetzt alle vier Wochen in der Bonifatius-Kirche in Böblingen angeboten wird.

Am Sonntag startete die neue Reihe, die vor allem von Fachdiensten des Dekanats (wie Schuldekanat, Erwachsenenbildung, Betriebsseelsorge, Kirchenmusik etc.) gestaltet wird. Das Thema dieses ersten Gottesdienstes war „Die neue Erde und der neue Himmel“, wie sie im biblischen Buch der Johannes-Offenbarung beschrieben werden. Wünsche für eine „neue Erde“ konnten auf einen Erdball geklebt werden, dabei wurde die „Weite“ deutlich, die ein Leben aus dem Vertrauen auf den menschgewordenen Gott ermöglichen kann.

Ein neues Lied der Dekanatskirchenmusikerin Marianne Aicher, „Brunnen der Sehnsucht“, umrahmte beeindruckend musikalisch durch sie und ihre Band umgesetzt die Feier. Nach einem stimmungsvollen Gottesdienst, bei dem zudem Altdekan Karl Kaufmann, Schuldekan Thomas Kreis und Dekanatsreferent Wolfgang Hensel mitwirkten und bei dem alle (richtiges) Brot und Wein „verschmecken“ konnten, gingen die zahlreichen BesucherInnen gestärkt in den Abend.

Die monatlichen Horizonte-Gottesdienste (immer am letzten Sonntag des Monats, siehe Auflistung im Plakat Horizonte) sind zu sehen in einer Reihe mit den nun beginnenden Dekanatsgottesdiensten jeden Sonntagabend 18.30 Uhr in St. Bonifatius, bei denen – außerhalb der Schulferien - reihum fast alle Pfarrer im Dekanat beteiligt sind.

Online gestellt am 26.04.2016
Text: Wolfgang Hensel, Peter Then
Fotos: Wolfgang Hensel

Missionarische Entscheidung - aus Liebe zum Leben

Norbert Arntz (rechts) im Gespräch

Dekanatskonferenz vom 12. April 2016
Gemeindehaus Kuppingen

40 hauptamtliche pastorale MitarbeiterInnen (Pfarrer, PastoralreferentInnen, GemeindenreferentInnen, Diakone …) erlebten in Kuppingen einen energiegeladenen Referenten. Norbert Arntz, ein Pfarrer mit langjähriger Erfahrung in Lateinamerika und dort auch ein Wegbegleiter des heutigen Papstes, konnte wichtige Impulse dazu geben, wie Kirche und Kirchengemeinden durch das „Franziskus-Projekt“ einen Anstoß für die Zukunft bekommen können.

Anhand von sorgfältig ausgewählten Texten des lateinamerikanischen Papstes kam die Runde schwerpunktmäßig über vier Themen miteinander ins Gespräch:

1)   Wie Kirche neu aus der ursprünglichen „Frische“ des Evangeliums leben kann.
2)   Wie Wege beschritten werden können, das „Nächster Sein“ als samaritanische Kirche mit „Liebe und Zärtlichkeit“ zu leben.
3)   Wie es gelingen kann, dass in kirchlichen Organisationen das synodale Prinzip und das Dienen (auch in leitender Stellung) mehr Raum greift.
4)   Wie die Vision der „anderen Welt“, des Reiches Gottes, das Denken in der Kirche verändern kann.

Der Austausch über diese Thesen war höchst lebendig, auch weil der Referent sehr persönlich Stellung bezog und dadurch die Anwesenden zu ehrlichen Stellungnahmen herausforderte. Ein gelungener Nachmittag, der bewegte - und so gar nichts von einer trockenen Konferenz-Atmosphäre aufkommen ließ.

Abends gab es dann Gelegenheit, einen Vortrag von Norbert Arntz zum Thema Gerechtigkeit und Compassion im Vaterunser-Gemeindehaus zu hören. Weitere Punkte der Konferenz: Martinusjahr im Dekanat, Samstagpilgern, Fortbildung für Wort-Gottes-Feier-LeiterInnen. Neuer Termin der nächsten Dekanatskonferenz ist der Dienstag, 08.11.2016 (statt bisher 15.11.) in Magstadt.

Online gestellt am 26.04.2016
Text: Wolfgang Hensel, Peter Then
Fotos: Wolfgang Hensel

1. Fachdienstleiter-Konferenz des Dekanats 2016

Bericht zur Fachdienstleiter-Konferenz
am 17.02.2016

Am 17.02.2016 fand im Arbeiterzentrum Böblingen die erste Fachdienstleiter-Konferenz des Jahres statt. Im Mittelpunkt stand die Frage nach den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und wie gehen die einzelnen Fachbereiche an diese Problematik heran? Welche Schwerpunkte sehen sie in 2016 und wo kann man möglicherweise ansetzen?
Nach der kurzen Vorstellung des neuen PR-Referenten im Dekanat begannen die Fachdienstleiter mit ihren Resümees.

Schuldekan Thomas Kreis

Die Katholische Erwachsenenbildung Böblingen keb möchte mit speziellen Kursangeboten Sichtweise und Einstellung der Menschen zur Flüchtlingsproblematik ansprechen, Konflikte und Vorurteile analysieren und um mehr Verständnis werben. Wovor haben wir Angst und wie können die eingefahrenen Abwehrmechanismen aufgebrochen werden?
Das Jugendreferat beklagt das stark schwindende Interesse der Jugend an sozialen Themen, wie z.B. Politik (schwach besuchte Wahlveranstaltung) oder Einwanderung, und stellt dieses eindeutig soziologische Problem in den Vordergrund. Gibt es ein Generationenkonflikt? Wie können die Jugendlichen angesprochen werden? Geplant sind unter anderem Veranstaltungen mit Flüchtlingen und Kinotage.
Das Schuldekanat sieht ein immenses Problem beim Nachwuchs: Es fehlen ReligionslehrerInnen – sowohl in Ausbildung als auch im aktiven Dienst. Ein eindringlicher Appell an alle ausgebildeten Theologen und Religionspädagogen sowie in Ausbildung befindliche StudentInnen. Auch das Würzburger Fernstudium ist eine Möglichkeit. Bewerbungen sind immer willkommen. Weitere Informationen gibt es bei Schuldekan Thomas Kreis.
Nicht einfach gestaltet sich manches auch im Fachbereich Kirche und Schule. Schulen sperren sich immer mehr bei Kooperationen mit der Kirche. Hier gilt es, intensiv Aufklärungsarbeit zu leisten. Geplant sind ein Workshop mit Religionslehrerinnen in Weil der Stadt und Aktionen mit Flüchtlingen.

Annegret Hiekisch / Dekanatsreferentin

Die Familienbildungsreferentin stellt sich folgenden Themen: Wie begleiten wir als Erwachsene unsere Kinder beim Lernen?  Und wie können vor allem die Eltern besser unterstützt werden, die aktiv im Berufsleben stehen und gleichzeitig den Anforderungen einer pädagogisch gehaltvollen Erziehung gewachsen sein müssen. Die Individualberatung erzielt hier erfahrungsgemäß die besseren Erfolge.
Jede Menge Arbeit wartet auch auf Walter Wedl von der Betriebsseelsorge. Es stehen viele Entlassungen in Betrieben in Ehningen und Holzgerlingen an sowie Tarifverhandlungen bei METALL und Öffentlichem Dienst.
Die Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern  fokussiert bei ihrer Arbeit die Unterstützung des Prozesses der "Inklusion". Zum besseren Verständnis: Menschen mit Behinderung sind inkludiert, wenn sie erfolgreich in das gesellschaftliche Leben eingegliedert werden (Schule, Arbeitsplatz, Wohnen, Freizeit usw.). Ein weiteres großes Problem, das auch Flüchtlinge betrifft.
Der Fachbereich Kirchenmusik stellte das neue Jahresprogramm vor und möchte Konzerte mit verschiedenen in Deutschland ansässigen Volksgruppen organisieren. Besonderer Tipp: Das Konzert STABAT MATER von Karl Jenkins in Rottenburg am 12.03. und 13.03.2016. Informationen über Marianne Aicher / Dekanatskirchenmusikerin.

Dekanatsleitung
Das Dekanat selbst thematisierte die aktuellen Projekte "Autobahnkirche Sindelfinger Wald",  "Kirche am Ort" und "Pilgern". Der kommissarische Dekan Anton Feil wagte einen Blick in die nicht ganz ungetrübte Zukunft: Es gäbe einen deutlichen Schwund an hauptamtlichen Seelsorgern. Gleichzeitig forderte er mehr Anerkennung für die ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Dekanatsgottesdienste
Der letzte Punkt der Tagesordnung wurde zügig unter Dach und Fach gebracht: Thema und Ausrichter der neuen Dekanatsgottesdienste. In mehreren Gesprächsrunden bei Konferenzen der Priester und der Fachdienste wurde im Vorfeld ein neues Konzept für einen Sonntagabendgottesdienst im Dekanat erarbeitet:

1) Ortswechsel von St. Maria Goldberg nach St. Bonifatius Böblingen mit der neuen Uhrzeit 18.30 Uhr.
2) An den ersten 3-4 Sonntagen im Monat wird von Priestern aus dem ganzen Dekanat jeweils die Eucharistie gefeiert.
3) Am letzten Sonntag im Monat gestaltet ein Fachdienst einen thematischen Gottesdienst. Der Ort kann im Einzelfall auch mal eine andere Kirche im Dekanat sein.
Die Termine:
4) Mit einem thematischen Gottesdienst am Sonntag, 24.04., soll dieses neue Konzept eingeführt werden.
5) Weitere thematische Gottesdienste wurden so vereinbart: 29.05. Arbeit (Betriebsseelsorge); 26.06. Unterwegs mit St. Martin (Schule und Kirche / Malmsheim); 24.07. Thema noch offen; 25.09. Schule; 31.10. Ökumene und 27.11. Jugend. Mehr erfahren Sie im nächsten Newsletter des Dekanats.

Finale
Pünktlich um 12 Uhr schloss ein sichtlich zufriedener Dekan Anton Feil diese erste Sitzung. Es war eine sehr aufschlussreiche Veranstaltung mit informativen Beiträgen. Die Schwerpunkte wurden wie geplant angesprochen und diskutiert. Ein guter Start ins Neue Jahr! Die nächste Fachdienstleiter-Konferenz findet am 06. Juli 2016 an gleicher Stelle statt.

Online gestellt am 21.02.2016
Text: Peter Then, Wolfgang Hensel, Anton Feil
Bilder: Peter Then

Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn sie sich auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Dekanatskonferenz vom 26. Januar 2016

Erste Konferenz im neuen Jahr mit den beiden Schwerpunkten missio-Sonntage 2016 und Ökumene im Reformationsjahr 2017.

Am 26. Januar 2016 lud der Kommissarische Dekan Anton Feil zur ersten Dekanatskonferenz des Jahres nach Holzgerlingen ein. Nach einem viertelstündigen besinnlichen Impuls in der nahegelegen Erlöser-Kirche ging es dann im Gemeindezentrum zur Tagesordnung.

Den ersten Punkt gestaltete Dr. Wolf-Gero Reichert von missio, der die Bedeutung der außerordentlichen missio-Sonntage im Sinne des missionarischen Auftrags der Kirche erläuterte. Für die im Vier-Jahres-Turnus stattfindenden Gottesdienste können über das missio-Werk besondere Geistliche aus vielen Ländern der Welt eingeladen werden. Die Kollekten werden nach Rücksprache mit dem Werk auf Wunsch bestimmten Projekten zugeführt. Als Organisationshilfe steht den Gemeinden bei der missio-Diözesanstelle Rottenburg eine ausführliche Informationsmappe zur Verfügung (Barbara Meiser, Tel. 07472-169-293, Bmeiserdontospamme@gowaway.bo.drs.de). Der Zeitraum der missio-Sonntage ist vom 17. bis 24.07.20126.

Nach einer kurzen Pause gingen die Teilnehmer das Hauptthema der Konferenz an: Ökumene – (gemeinsames) Zugehen aufs Reformationsjahr 2017. Hier erläuterte Petra Waschner vom Evangelischen Kreisbildungswerk im Landkreis Böblingen die Grundgedanken ihrer Kirche zur Reformation und Ökumene. Martin Luther wollte seine Kirche reformieren und ganz gewiss nicht spalten - geschweige denn die bekanntermaßen verheerenden Folgen verursachen. Seine Überzeugung: Gott liebt die Menschen so, wie sie sind – ohne „Vermittler“ und nicht als „Richter“. Umso wichtiger und bedeutender ist die Bewegung der Ökumene, die uns Christen formell wieder zueinander bringt – ganz besonders im Jubiläumsjahr Luthers. Von evangelischer Seite aus wird das Jubiläum ein „gemeinsames Christusfest“ mit vielen Aktionen und Veranstaltungen gefeiert. Hierzu ist von der Evangelischen Landeskirche ein Ideenheft herausgegeben worden, das leider momentan nur noch als PDF zur Verfügung steht unter dieser Adresse: Da ist Freiheit. Weitere Informationen zum Reformationsjahr finden Sie hier: Reformation Württemberg.

Angeregt von diesen Ausführungen entwickelte sich an den Tischen eine rege Diskussionsrunde mit Beiträgen und Ideen für ökumenische Initiativen im Jahr 2017. Leonberg möchte einen „FantasTisch“ organisieren, der bedeutende reformatorische Orte besucht. Herrenberg plant eine Großveranstaltung im Oktober 2017 und Böblingen veranstaltet Kirchenbezirkswochen mit dem Thema „Evangelisch sein 2017“. Auch wird ein Ökumenisches Christusfest der sieben Gemeinden im Gäu stattfinden – um nur einige der Projekte zu nennen.

Nach den Abschlussgedanken von Petra Waschner verabschiedete der kommissarische Dekan Anton Feil die Anwesenden - leider nicht ohne kritisch anzumerken, dass die Anwesenheit der eingeladenen Seelsorgeeinheiten doch sehr zu wünschen übrig gelassen habe. Ein eindringlicher Appell an die nächste Sitzung am 12.04.2016 in Kuppingen.

Online gestellt am 05.02.2016
Text: Peter Then, Wolfgang Hensel
Bilder: Peter Then


Recht am eigenen Bild:
Wir möchten unsere Beiträge mit ausgesuchten Fotos interessant und angenehm lesbar gestalten. Wenn sie sich auf einem Bild erkennen und nicht damit einverstanden sind, reicht eine Email und wir entfernen es. Vielen Dank für Ihr Verständnis.