Fusionierte Martinskirchengemeinde Sindelfingen

Pressemitteilung 14.02.2019

Die Beschlüsse sind von beiden Kirchengemeinderatsgremien gefasst: Die evangelische Goldberggemeinde und die evangelische Martinskirchengemeinde fusionieren. Beide Gremien haben gemeinsam beraten und dann in getrennten Sitzungen die Fusion beschlossen.

Ein sensibles Thema war der Name für die fusionierte Kirchengemeinde. Vor allem in der Martinskirchengemeinde hat der Vorschlag „Stiftsgemeinde“ zu engagierten Diskussionen und im Nachgang zur Gemeindeversammlung zu deutlichem Widerspruch geführt. Umso überraschender war, dass der Kirchengemeinderat der Goldberggemeinde in Unkenntnis der Diskussionen in der Martinskirche mehrheitlich für Martinskirchengemeinde gestimmt hat. Jedoch wurde die klare Sorge davor geäußert, „dass wir nicht einfach geschluckt und vergessen werden“.

Erste Überlegungen zum Zusammenwachsen beinhalten Vorschläge wie, Gemeinsame Feste und Ausflüge in Auge zu fassen, Austausch – und Begegnungstreffen zwischen den ehrenamtlichen Verantwortlichen zu organisieren. Der Konfirmandenunterricht wird schon gemeinsam gestaltet. Einig ist man sich darin, dass es zu einem selbstverständlichen Hin und Her kommen muss. Konzeptionell muss bedacht werden welche Art von Treffen und Veranstaltungsangebot besser ins Gemeindezentrum auf dem Goldberg, in die Martinskirche, in den Stiftshof oder ins Markuszenrtum passt.

Im Dezember 2019 wird dann ein neuer gemeinsamer Kirchengemeinderat gewählt, in dem sich die Goldberger über die "unechte Teil Ortswahl" drei Sitze gesichert haben.

Die neue Martinskirchengemeinde umfasst dann um die 5000 Gemeindeglieder, die von derzeit 3,5 Pfarrstellen, spätestens ab 2024 jedoch von 3 Pfarrstellen betreut werden. Die Kolleginnen müssen nun ihre Dienstaufträge abgleichen und neu ausrichten.

 

Pfarrer Jens Junginger
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jens.junginger@elkw.de