Aktuelles im Kirchenbezirk Böblingen

7 Wochen ohne Lügen – wahrhaftig leben

Die Kirchen rufen für die Zeit vor Ostern zum Umdenken auf. In der Fastenaktionen wird dafür geworben, das Handeln im Alltag zu überdenken. Die Fastenaktion der evangelischen Kirchen "7 Wochen Ohne" steht in diesem Jahr unter dem Motto "Mal ehrlich! Sieben Wochen ohne Lügen".  Die Kampagne widmet sich in diesem Jahr dem Umgang mit der Wahrheit. Auch in einigen evangelischen Gottesdiensten in Sindelfingen wird es in den kommenden Wochen darum gehen, wie wir alle in Zeiten von fake news, Selbstbelügung, Klimaveränderung und Skandalen wieder wahrhaftiger leben und handeln können. An den folgenden Sonntagen werden in den evangelischen Gottesdiensten in Sindelfingen folgende Fasten-Themen im Mittelpunkt stehen:

Sonntag, 10. März 2019
Martinskirche 10 Uhr: „Die Wahrheit kommt ans Licht“ (Junginger)
Markuszentrum 8.30 Uhr: „Die Wahrheit kommt ans Licht“ (Hörger)

Sonntag, 24. März 2019
Martinskirche 10 Uhr: „Das neue Gewand“ (Junginger)        

Sonntag, 7. April 2019
Martinskirche 10 Uhr: „Wahrhaftig leben“ (Hörger)

Sonntag 14.April
Markuszentrum 8.30 Uhr: „Für die Wahrheit streiten“ (Kobler)

Einladung zu Veranstaltungen

Weitere aktuelle Veranstaltungen und Angebote finden Sie im „Veranstaltungskalender“ (Hauptmenü oben)

Berichtet aus dem Kirchenbezirk

Bericht Frühjahrssynode 2019

Evangelischer Kirchenbezirk Böblingen   
Pfarrer Dieter Heugel, Pfarrstraße 3, 71106 Magstadt
07159-458658, dieter.heugel@elkw.de; pfarramt.magstadt-nordwest@elkw.de
Beauftragter für Presseberichte der Synode im Ev. Kirchenbezirk Böblingen

Rückblick und Ausblick

Zum vorletzten Mal tagte am Samstagvormittag, 16. März die Synode des evangelischen Kirchenbezirks Böblingen in der aktuellen Zusammensetzung. Am 1. Dezember 2019 sind Kirchenwahlen. Die Synode der Ev. Landeskirche in Württemberg wie auch die örtlichen Kirchengemeinderäte werden neu gewählt. Diese berufen dann die Delegierten der Bezirkssynode für die nächsten 6 Jahre. In der letzten Synode am 22. November 2019 wird der Haushaltsplan 2020 im Mittelpunkt sein. Deshalb stand bei der Frühjahrssynode am 16. März in Ev. Gemeindehaus in Steinenbronn ein erster Rückblick auf der Tagesordnung, aber auch Ausblicke.

Im Gottesdienst zum Auftakt hatte Dekan Bernd Liebendörfer drei verdiente langjährige Prädikanten in den Ruhestand verabschiedet: Otto Wolf aus Schönaich, Wolfgang Frank aus Sindelfingen und Martin Reisüber aus Böblingen.

Dann berichteten Tabea Dölker und Thomas Wingert von zwei Projekten aus der Synode der Landeskirche. Tabea Dölker aus Holzgerlingen, sei 24 Jahren Landesynodale, erläuterte das Projekt „Ehe, Partnerschaft und Familien stärken“. Auch Patchworkfamilien und Alleinerziehende seien darin integriert. Sie betonte: „Jedes Kind hat ein Recht auf religiöse Bildung“. Die örtlichen Kirchengemeinden hätten hier eine zentrale Aufgabe und Chance.

Thomas Wingert (Foto) aus Sulz am Eck, seit 18 Jahren Landessynodaler und 16 Jahre im Rechtsausschuss, gab einen Einblick in das Vorhaben sogenannte Personalgemeinden in Kirchenbezirken leichter zu ermöglichen.

In kleinen Gesprächsrunden blickten die Synodalen auf die bisher vergangenen 5 Jahre der Legislaturperiode zurück und notieren ihre Gedanken, die wohl bei der Herbstsynode präsentiert werden sollen. Bei einem kurzen Blitzlicht zeigte sich, dass die Themen „Anzahl der Diakonenstellen im Kirchenbezirk“ und „Pfarrstellenkürzungen“ als besonders herausfordernd erlebt wurden.

Anschließend stellte sich Simone Schächterle (Foto) aus Rutesheim als neue Gesamtgeschäftsführerin des Diakonieverbandes im Landkreis Böblingen vor. Zuvor war sie Geschäftsführerin der Beratungsstelle der Diakonie in Leonberg. Die Sozialpädagogin und Sozialwirtin übernahm die Gesamtleitung von Ralph Fleischmann (Foto). Sie ist künftig für die 55 hauptamtlichen Mitarbeiter und 300 ehrenamtlichen an 8 Standorten im Landkreis Böblingen gemeinsam mit ihrem Leitungsteam und den Geschäftsführern in Herrenberg und Leonberg verantwortlich. Dekan Liebendörfer hob hervor, dass die diakonischen Beratungsstellen im Auftrag der Kirchengemeinden tätig sind. Der aus dem Amt scheidende Fleischmann berichtete kurz über den baldigen Start des Projekts „Traumabegleitung junger Flüchtlinge“ und schaute auf intensive Jahr zurück, u.a. mit der Gründung des Diakonieverbandes.

Zum Abschluss informierte Petra Waschner, Referentin für Erwachsenenbildung des Kirchenbezirks, über das 50-jährige Jubiläum der Partnerschaft des Ev. Kirchenbezirks Böblingen mit der Fédération der ev. Kirchen in Burkina Faso im Jahr 2020. Dazu werden von 19. September bis 11. Oktober 2020 acht Gäste aus Burkina Faso erwartet. Diese werden in die Kirchengemeinden kommen, um ihr Land sowie ihre Bildungs- und Entwicklungsarbeit vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Für Samstag, 10. Oktober 2020 ist im Haus der Begegnung in Böblingen ein großes Begegnungsfest geplant und am Sonntag, 11. Oktober ein Festgottesdienst.

Fotos:
-  Simone Schächterle neue Geschäftsführerin des ev. Diakonieverbandes im Landkreis Böblingen
   zusammen mit ihrem Vorgänger Ralph Fleischmann.
-  Thomas Wingert, Landessynodaler für den Wahlkreis Böblingen-Herrenberg

Starkes Engagement für die Martinsgemeinde Sindelfingen auch in Zukunft

Pressemitteilung 20.03.2019

Gaby Gettler beendet nach 24 Jahren ihr Engagement im Kirchengemeinderat. Sie wird im Gottesdienst entpflichtet und verabschiedet. Sie bleibt der Kirche als hauptamtliche Mitarbeiterin im Haus der Familie erhalten und ehrenamtlich als unumstößliche Chefin des Festausschusses.

Mit großer Freude wurde Herr Immo Bachmann als neues Mitglied im Kirchengemeinderat am vergangenen Dienstag im Gremium empfangen. Nach mehreren Jahren Unterbrechung startet er wieder neu mit Engagement. Er wird im Gottesdienst eingeführt.

Die Kirchengemeinde freut sich am kommenden Sonntag zugleich über drei Täuflinge und einen Kircheneintritt.

Pfr. Jens Junginger

Fusionierte Martinskirchengemeinde Sindelfingen

Pressemitteilung 14.02.2019

Die Beschlüsse sind von beiden Kirchengemeinderatsgremien gefasst: Die evangelische Goldberggemeinde und die evangelische Martinskirchengemeinde fusionieren. Beide Gremien haben gemeinsam beraten und dann in getrennten Sitzungen die Fusion beschlossen.

Ein sensibles Thema war der Name für die fusionierte Kirchengemeinde. Vor allem in der Martinskirchengemeinde hat der Vorschlag „Stiftsgemeinde“ zu engagierten Diskussionen und im Nachgang zur Gemeindeversammlung zu deutlichem Widerspruch geführt. Umso überraschender war, dass der Kirchengemeinderat der Goldberggemeinde in Unkenntnis der Diskussionen in der Martinskirche mehrheitlich für Martinskirchengemeinde gestimmt hat. Jedoch wurde die klare Sorge davor geäußert, „dass wir nicht einfach geschluckt und vergessen werden“.

Erste Überlegungen zum Zusammenwachsen beinhalten Vorschläge wie, Gemeinsame Feste und Ausflüge in Auge zu fassen, Austausch – und Begegnungstreffen zwischen den ehrenamtlichen Verantwortlichen zu organisieren. Der Konfirmandenunterricht wird schon gemeinsam gestaltet. Einig ist man sich darin, dass es zu einem selbstverständlichen Hin und Her kommen muss. Konzeptionell muss bedacht werden welche Art von Treffen und Veranstaltungsangebot besser ins Gemeindezentrum auf dem Goldberg, in die Martinskirche, in den Stiftshof oder ins Markuszenrtum passt.

Im Dezember 2019 wird dann ein neuer gemeinsamer Kirchengemeinderat gewählt, in dem sich die Goldberger über die "unechte Teil Ortswahl" drei Sitze gesichert haben.

Die neue Martinskirchengemeinde umfasst dann um die 5000 Gemeindeglieder, die von derzeit 3,5 Pfarrstellen, spätestens ab 2024 jedoch von 3 Pfarrstellen betreut werden. Die Kolleginnen müssen nun ihre Dienstaufträge abgleichen und neu ausrichten.

 

Pfarrer Jens Junginger
07031 283465
jens.junginger@elkw.de

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Frühere Berichte von den Synodentagungen unter Bezirkssynode (s. Menü)