Pfingsten – international und multikulturell

Pfingsten - das bedeutet schulfrei für die Kinder und ein zusätzlicher Feiertag für die meisten Arbeitnehmer. Neben dieser "weltlichen" hat Pfingsten natürlich zunächst eine religiöse Bedeutung: Es ist ein wichtiger christlicher Feiertag, weil er als Geburtsstunde der Kirche gilt.
Bereits seit Ende des 4. Jahrhunderts begehen Christen weltweit Pfingsten. Das Fest fällt jedes Jahr auf den fünfzigsten Tag nach dem Ostermontag und beschließt damit den sogenannten Osterfestkreis. Das Wort Pfingsten geht auf das griechische "Pentekoste" zurück, das für "der Fünfzigste" steht. Weil Pfingsten sich nach Ostern richtet, wechselt das Datum und liegt in einem Zeitraum zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni.

Pfingsten ist in gewisser Hinsicht das internationale und multikulturelle Kirchenfest. Im zweiten Kapitel der biblischen Apostelgeschichte steht: "Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie (die Jünger) waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab."

Zu Pfingsten gehört übrigens auch die Arbeit eines kirchlichen Hilfswerks, RENOVABIS heißt es und widmet sich Partnerländern im Osten Europas – das Leitthema in diesem Jahr „Miteinander.versöhnt.leben“ – Lesen Sie hier mehr.

Zur Pfingstrose gibt es eine wunderschöne Legende zum Weiterlesen:
Tränen im Rosengarten – die Legende von den Pfingstrosen

Bild Pfingstrose: Wolfgang Hensel