Öffentlichkeitsarbeit für Kirchengemeinden

Wir leben in einer schnellen Welt. Es ist eine Welt voller Stress, Hektik, Anspannung, innerer Unruhe. Gleichzeitig sind wir einer ständigen Mixtur aus Lärm, Text und Bildern ausgeliefert, den unser Gehirn jeden Tag automatisch und unbewusst filtert - in nützlich oder lästig, in Schwarz und Weiss. Dieser segensreiche Filter ist uns in die Wiege gelegt.

Was hat das nun mit unserer Öffentlichkeitsarbeit zu tun? Sehr viel, denn selbstverständlich ist sie auch ein Teil dieses Gemenges und sie wird selbstverständlich auch gefiltert - wie alles andere. Und leider konkurrieren wir direkt mit Public Relations und aggressiver Produktwerbung aus allen Teilen des Kommerzes. Dabei bieten wir keine Konsumgüter im herkömmlichen Sinn an. Wir konzentrieren uns auf ein besseres Miteinander und Füreinander und auf ein gesundes Selbstwertgefühl und Wohlbefinden der Gemeindemitglieder in einer multikulturellen christlichen Gemeinschaft. Unsere pastoralen Inhalte, die christlichen Botschaften mit der Verkündigung des Evangeliums können nicht mit PS-Stärken eines SUV-Boliden verglichen werden!

Das unterscheidet uns von der konsumorientierten Konkurrenz im Wettstreit um die Aufmerksamkeit, und genau das ist das Pfund, mit dem wir in der Öffentlichkeit wuchern dürfen: Der auch so wichtige USP des modernen Marketing, der "alleinige Verkaufsanspruch", der uns abhebt. Diese Erkenntnis bringt uns weiter zu einer Öffentlichkeitsarbeit mit Herz und Verstand. Denn wir können stolz auf unser Angebot sein. Übrigens eine wichtige Voraussetzung erfolgreicher Arbeit: Wir müssen selbst überzeugt sein von unseren Angeboten und mit Engagement dahinterstehen. Dann wird unsere Öffentlichkeitsarbeit positiv angenommen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Entwickeln Ihres nächsten Flyers und beim Gestalten des Schaukastens!