Ökumenisches Glockenläuten in der Corona-Krise um 19:30 Uhr

Die evangelischen und die katholischen Kirchengemeinden sind durch ihre Bischöfe Otfried July und Gebhard Fürst aufgerufen täglich um 19:30 die Betglocke ihrer Kirche läuten zu lassen.

Die Menschen werden eingeladen zu einer kurzen Besinnung und dem Beten des Vaterunsers. Dazu könne eine Kerze angezündet und ins Fenster gestellt werden. Beten kann laut oder leise geschehen, alleine oder gemeinsam mit anderen. Wir beten für kranke Menschen und alle, die medizinisch-pflegerisch, im öffentlichen Dienst, in der örtlichen Versorgung und sonst wie füreinander und für uns alle tätig sind.

Das Glockenläuten ist Zeichen der Solidarität. Gemeinsam mit der Bevölkerung und den Institutionen soll die Pandemie durchgestanden werden. Der täglichen abrufbare Impuls Hoffnungszeit kann das Gebet anleiten www.drs.de/Hoffungszeit oder auch die Idee „Der Mond ist aufgegangen“ gemeinsam zu singen. www.elk-wue.de

zum Glockenläuten:
Gebetsvorschläge 
pdf-download:         Liturgisches Gebet in Krisenzeiten + Abendgebet für Zuhause

Pressemiteilung Dekane Liebendörfer + Feil

Wahlen unter erschwerten Bedingungen!

Am Sonntag, den 22. März waren 74.600 Katholiken im Kreis eingeladen, mit ihrer Stimme mitzubestimmen, wie die künftigen Kirchengemeinderäte aussehen werden. 405 Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich auf die 349 Mandate in 27 Kirchengemeinden und 8 Kirchengemeinden für Katholiken anderer Muttersprache beworben. Aufgrund der Corona-Krise gab es erschwerte Bedingungen. So konnten die Wahllokale nicht geöffnet werden, es war eine reine Briefwahl und für die Auszählungen – soweit sie überhaupt schon stattfanden – mussten strenge Vorschriften eingehalten werden.

Auch die Wahlordnung war kurzfristig durch bischöfliches Gesetz verändert worden, z.B. waren die Auszählungen zum ersten Mal nichtöffentlich – und es gab keinen Anordnung, sofort auszuzählen, sondern es war freigestellt, die Auszählungen bis zum 6. April nachholen zu können. Von dieser Möglichkeit haben einige Kirchengemeinden Gebrauch gemacht. So gibt es zunächst eine "Zwischenmeldung" – Ergebnisse liegen von 16 von 27 Kirchengemeinden und von 3 von 8 muttersprachlichen Gemeinden vor. Diese finden Sie hier.