Glaube und Kultur

Hans-Paul Möller in St. Peter und Paul, Weil der Stadt

Einen besonderen Glanzpunkt erhielt die Predigtreihe ‚Glaube beWEGt‘ am Sonntag in Weil der Stadt. In vier Gottesdiensten wurde in dieser Reihe jeweils ein ‚Gastprediger‘ gebeten, über sein Leben, seine Erfahrungen und seinen Glauben zu erzählen. Dabei waren zuvor verschiedene Gesichtspunkte beleuchtet worden: Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Als vierter Mosaikstein war nun der Sänger Hans-Paul Möller der Einladung gefolgt, um unter der Überschrift ‚Glaube und Kultur‘ zu predigen (Manuskript) und davon zu erzählen, wie Glauben und Musik bei ihm miteinander zu tun haben.

 

Hans-Paul Möller hatte zwar Theologie studiert, sich danach aber für einen anderen Berufsweg entschieden, er arbeitet nun als Geschäftsführer der Diakoniestation in Ostfildern. Vor allem aber entdeckte er vor 20 Jahren seine besondere Stimme und seine Begeisterung für den Gesang. Davon und warum für ihn das Singen sein Leben ist, erzählte er den Gottesdienstteilnehmern. Vor allem aber gab er ihnen einen Einblick ‚in die Werkstatt‘, wie aus Atem ein Lied entsteht und wie dann in gelungenen Momenten der Funke überspringen kann. Für Möller durchaus ein Augenblick, der an die Schöpfung erinnert. Einen besonderen Höhepunkt erreichte die Predigt, als Möller sie unterbracht und mit sonor tönender Stimme ein Lied von Johnny Cash zu singen begann. Da war der Kirchraum ganz still und voller Andacht, die sich anschließend aber in anhaltenden Applaus verwandelte.

(hier in der Originalversion von Johnny Cash)

 

Die Eindrücke und Inspirationen, die die gottesdienstliche Gemeinde durch die Überlegungen und auch das konkrete Beispiel erhielten, gaben einen Geschmack davon, was sich alles ereignen kann, wenn sich (der göttliche oder auch der menschliche) Atem so richtig entfaltet. Und so wurde dann auch nochmals deutlich, was mit dem Satz gemeint ist: Glaube bewegt! Beim anschließenden Ständerling, der auf dem Kirchplatz vorbereitet war, bestand dann noch Gelegenheit, um mit Hans-Paul Möller und natürlich auch miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Text und Foto: Dr. Dirk Steinfort

 

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(ak)