News aus Rottenburg

Vieles passiert in der Diözese bzw. dem Bistum Rottenburg-Stuttgart und Sie, liebe Besucher unserer Webseiten, sollen auch daran Teil haben - wenn Sie mögen.

Wir geben an dieser Stelle Neuigkeiten aus Rottenburg weiter. So erhalten Sie einen Einblick über das kirchliche Geschehen außerhalb unseres Dekanats.

Sehr gerne können Sie sich auch auf der diözesanen Website umschauen und zum Beispiel nach interessanten, regionalen und überregionalen Veranstaltungen forschen. Wer weiß, vielleicht ist ja etwas für Sie dabei. 2016 steht das Jubiläumsjahr des Heiligen Martin im Fokus.

Aber auch der Nachrichtenblock aus allen Teilen der pastoralen Welt ist lesenswert. Viel Spaß beim Entdecken.

Weltoffener Theologe und einfühlsamer Seelsorger

Bischof Fürst zum 25. Bischofsweihe-Jubiläum von
Weihbischof Kreidler. Rottenburg, 30. August 2016.

Als weltoffenen Theologen und einfühlsamen Seelsorger hat Bischof Gebhard Fürst Weihbischof Johannes Kreidler (70) gewürdigt. Vor Kreidlers 25. Jahrestag der Bischofsweihe am Mittwoch (31. August) hob Bischof Fürst dessen Fähigkeit hervor, Menschen in ihrer je eigenen Art anzunehmen und wertzuschätzen. Kreidlers Bemühen, in Konflikten umsichtig Ausgleich und Versöhnung zu erreichen, wurzele im christlichen Glauben an Gott als Vater aller Menschen. „Diesen Glauben hat Weihbischof Kreidler auf hohem Niveau seit Studientagen bis heute theologisch durchdrungen“, betonte Bischof Fürst. Kreidlers Bischofsmotto heißt „Ministerium reconciliatonis“ (Dienst an der Versöhnung). Der in Horb-Grünmettstetten geborene Geistliche wurde 1972 zum Priester und 1991 zum Bischof geweiht. Zuvor war er Sekretär der beiden Bischöfe Carl-Josef Leiprecht und Georg Moser, anschließend Repetent am Tübinger Wilhelmsstift.

Von 1980 bis 1985 fungierte er als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Dogmatik, im Anschluss daran wurde er beim damaligen Professor Walter Kasper in Tübingen zum Doktor der Theologie promoviert. Vor seiner Ernennung zum Weihbischof war Kreidler fünf Jahre Regens des Rottenburger Priesterseminars. Nach der Berufung von Bischof Kasper in den Vatikan leitete Kreidler die Diözese ein Jahr kommissarisch. Seit 2004 ist der Weihbischof in der Diözese verantwortlich für Liturgie, Kunst und Kirchenmusik. In der Deutschen Bischofskonferenz gehört er den Kommissionen „Ehe und Familie“ sowie „Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste“ an. Sein Bischofsjubiläum feiert Kreidler in seiner Heimatgemeinde.

Online gestellt am 01.09.2016
Text: Uwe Renz / Diözese Rottenburg-Stuttgart
Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart

apps Weltkirchliche Arbeit der Diözese für Frieden und Gerechtigkeit

Die Hälfte der Kirchengemeinden unterstützt Entwicklungsprojekt

Rottenburg. 25. Juli 2016
Mit einer Summe von insgesamt rund 26,2 Millionen Euro hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart im Jahr 2015 weltkirchliche Aufgaben finanziert. Mehr als neun Millionen Euro flossen dabei aus Haushaltsmitteln in die Unterstützung von diözesaneigenen Partnerschaftsprojekten. Rund 11,4 Millionen Euro wurden aus Spendenmitteln finanziert, mit 5,6 Millionen Euro unterstützte die Diözese die weltkirchliche Arbeit des Verbandes der Diözesen Deutschlands. Dies geht aus dem Jahresbericht der Hauptabteilung Weltkirche hervor, der im jetzt erschienenen Jahresmagazin „Der geteilte Mantel“ veröffentlicht worden ist.

Mehr dazu finden Sie auf der Webseite der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Online gestellt am 26.07.2016
Text: Manuela Pfann / Diözese Rottenburg-Stuttgart

Klimaschutz ist Frage der Glaubwürdigkeit

Klimaschutz ist Frage der Glaubwürdigkeit für Christen
Diözese erarbeitet Handlungsprogramm zur langfristigen CO2-Reduzierung


Rottenburg. 15. Juni 2016.
Bis zum Sommer 2017 liegt für die Diözese Rottenburg-Stuttgart ein „Integriertes Klimaschutzkonzept“ vor, das einen Handlungsplan mit Maßnahmen zur Verbesserung der Klimabilanz der Diözese vorschlägt. Die hierfür erhobenen und ausgewerteten Daten ermöglichen es der Diözese erstmals, ein Klimaschutzziel zu erarbeiten und damit eine Aussage darüber zu treffen, wieviel CO2 bis wann eingespart werden soll.

Für Bischof Gebhard Fürst ist die Erarbeitung des Klimaschutzkonzepts die konsequente Fortführung seiner im Jahr 2007 für die Diözese begonnenen und auf zehn Jahre angelegten Klimainitiative. Denn der globale Klimawandel sei die wohl umfassendste Gefährdung der Lebensgrundlage der heutigen und kommenden Generation“ sagte Bischof Fürst am Dienstagabend (14. Juni) bei der Vorstellung des „Integrierten Klimaschutzkonzepts“ in Rottenburg. „Es ist die zentrale Frage der Glaubwürdigkeit für Christen, wie weit der Glauben an einen Schöpfergott in konkretes, umweltgerechtes Verhalten umgesetzt wird“, betonte er.

Lesen Sie mehr dazu auf der Webseite der Diözese Rottenburg.
Hier geht's zum kompletten Beitrag.

Online gestellt am 15.06.2016
Text: Manuela Pfann / Diözese Rottenburg-Stuttgart

Radikal umdenken und handeln

Bischof Fürst mahnt zu mehr Engagement für Bewahrung der Schöpfung Rottenburg
22. April 2016

Anlässlich des am Freitag in New York unterzeichneten UN-Klimaabkommens hat der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst zu konsequenterem und verstärktem Engagement für die Bewahrung der Schöpfung aufgerufen. Der Kampf gegen den Klimawandel mit seinen bedrohlichen Folgen für die Schöpfung erfordere radikales Umdenken und grundlegend verändertes Handeln, sagte der Bischof.

Bischof Fürst mahnte, für dieses Ziel müsse jeder Einzelne gewissenhaft beitragen und den Ausstoß von klimaschädlichem Co2 senken. Er wies darauf hin, dass die Flüchtlingsproblematik auch in Zusammenhang mit dem Klimawandel stehe; die drängenden Herausforderungen durch die Flüchtlinge dürften das Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung und des Klimas nicht vordergründig verstellen. „Wir stehen mit Blick auf das Klima in vielfältiger Verantwortung. Als Verkehrsteilnehmer, als Verbraucher, als Bauherren, als Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder als Urlauber“, betonte der Bischof.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auf der Webseite der Diözese. Bitte hier entlang.

Online gestellt am 25.04.2016
Text: Uwe Renz / Diözese Rottenburg-Stuttgart

Orientierung in Grenzfragen

Klinikseelsorge immer mehr gefordert in Ethikfragen
Kompetenz in Klinikkomitees Rottenburg/Bad Waldsee
20. April 2016.

Die zunehmenden medizinischen Möglichkeiten steigern in den Krankenhäusern die Nachfrage nach ethischer Orientierung. "Je stärker der medizinische Fortschritt vorangeht, desto schwieriger werden Grenzfragen am Anfang und am Ende des Lebens", sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Krankenhaus- und Kurseelsorgerinnen und Seelsorger in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Uli Redelstein, am Mittwoch im Kloster Reute bei Bad Waldsee. Dort traf sich die AG zu ihrer Frühjahrstagung mit Bischof Gebhard Fürst.

Wenn Sie mehr über den Besuch wissen möchten, lesen Sie weiter auf der diözesanen Webseite.

Online gestellt am 20.04.2016
Text: Uwe Renz / Diözese Rottenburg-Stuttgart

Plädoyer für liebevolle Begleitung in allen Lebenslagen

Bischof Fürst würdigt „Amoris laetitia“ als unschätzbare Hilfe für Pastoral
Rottenburg. 8. April 2016.

Als unschätzbare Hilfe für die Seelsorge und kraftvollen Beitrag für die kirchliche Ehe- und Familienpastoral hat Bischof Gebhard Fürst das Schreiben „Amoris laetitia“ von Papst Franziskus gewürdigt. Der Papst stelle in dem 300 Seiten starken Text vor, wie die Botschaft von Gottes Liebe und Barmherzigkeit die Menschen auch in noch so schwierigen familiären Situationen erreichen könne, erklärte Bischof Fürst am Freitag. „Amoris laetitia ist ein großartiges Plädoyer für liebevolle Begleitung von Menschen in allen Lebenslagen durch die Kirche“, so der Rottenburger Bischof. Das Schreiben des Papstes sei ein sehr fruchtbarer und kostbarer Beitrag zum christlichen Leben der Eheleute, der in den bisherigen päpstlichen Dokumenten seinesgleichen suche.

Bischof Fürst zeigt sich erfreut, dass Papst Franziskus auch schwierige familiäre Lebenslagen konkret benennt und Scheitern nicht ausklammert. Für solche Situationen gelte nach den Worten von Papst Franziskus „die Logik der pastoralen Barmherzigkeit“. Diese Logik gelte es nun in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gegenüber Eheleuten, wiederverheirateten Geschiedenen und Menschen in anderen schwierigen Lebenssituationen konkret zu entfalten.

Lesen Sie mehr darüber auf der diözesanen Webseite.

Online gestellt am 12.04.2016
Text: Uwe Renz / Diözese Rottenburg

Stabwechsel beim Diözesanrat

Der neue Diözesanrat mit Bischof Gebhard Fürst (Mitte, 2. Reihe v.u.)

Die Neunte Amtsperiode der württembergischen
Katholikenvertretung ist be
endet

Untermarchtal, 04. März 2016. Zu seiner letzten Sitzung ist der neunte Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart am Freitag im oberschwäbischen Kloster Untermarchtal zusammengekommen.

Es bewegt sich was!
In 17 Vollversammlungen unter Vorsitz von Bischof Gebhard Fürst hat der neunte Diözesanrat seit März 2011 in Folge der Missbrauchsskandale einen Dialogprozess in Gang gebracht, gegen Rüstungsexporte und für eine gute Sterbebegleitung Stellung bezogen, eine Postkartenaktion für Alleinerziehende gestartet, das finanzielle Förderprogramm INkonzept für Ehrenamtliche ins Leben gerufen und wichtige finanzielle Entscheidungen für Kinderbetreuung und Flüchtlingshilfe sowie für den Um- und Neubau des Bischöflichen Ordinariats in Rottenburg und für einen Entwicklungsprozess der Kirchengemeinden getroffen.

Verantwortung tragen bei brisanten Themen
Der Bischof dankte den Mitgliedern des Diözesanrats für ihr Engagement. Bei der Bearbeitung der drängenden Themen des 2011 begonnenen Dialogprozesses der Diözese wie die Folgerungen aus den Missbrauchsfällen, der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen oder des Miteinanders von Frauen und Männern in der Kirche habe sich die hohe Mitverantwortung der gewählten Räte und die enge Zusammenarbeit von Diözesanleitung und Ehrenamtlich, von Priestern und Laien erneut bewährt. Für die kommenden Jahre habe die Frage, wie mit der sich verändernden Kirchenbindung umzugehen sei, höchste Priorität. Außerdem werde es darum gehen, „dass die Diözese kreativ wird im Blick auf ein gleichberechtigtes Zusammenwirken von Frauen und Männern in der Kirche unter den gegebenen kirchenrechtlichen Bedingungen“.

Wege der Erneuerung einschlagen
Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn betonte, es sei „unausweichlich, Wege der Erneuerung zu gehen“. Insbesondere den in Folge der Missbrauchsskandale begonnenen Dialogprozess müsse der neue Diözesanrat fortführen und den Entwicklungsprozess „Kirche am Ort“ weiter begleiten. Er rechnet dabei auch mit Widerständen. Kirchengemeinden müssten sich nach und nach von lange gepflegten festen Programmen lösen, weil diese immer weniger Menschen ansprächen. Notwendig sei außerdem das Teilen von Führungsverantwortung in der Kirche. „Eine Führungskraft, die in der heutigen Zeit nicht konsequent die Kompetenzen der ihr anvertrauten Personen fördert und fordert, wird unweigerlich scheitern. Vorbei sind die Zeiten, in denen einer oder einige wenige sich Vorgaben ausdenken und dann für die Umsetzung Erfüllungsgehilfen suchen und finden konnten. Gefordert ist jetzt, die konstruktiven und kreativen Kräfte in den Menschen zu entdecken und wertzuschätzen und Verantwortung zu übertragen“, so Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn, der am Samstag erneut für das Amt des Sprechers kandidiert.

Den vollständigen Bericht über die letzte Sitzung des neunten Diözesanrats lesen Sie auf der
Website der Diözese "Stabwechsel".

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Über die Ergebisse der Diözesanratswahlen vom Samstag, den 05.03.2016 können Sie sich auf der entsprechenden Webseite der Diözese informieren.

Online gestellt am 07.03.2016
Text: Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart / Cäcilia Branz
Bild: Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart