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News aus Rottenburg

Vieles passiert in der Diözese bzw. dem Bistum Rottenburg-Stuttgart und Sie, liebe Besucher unserer Webseiten, sollen auch daran Teil haben - wenn Sie mögen.

Wir geben an dieser Stelle Neuigkeiten aus Rottenburg weiter. So erhalten Sie einen Einblick über das kirchliche Geschehen außerhalb unseres Dekanats.

Sehr gerne können Sie sich auch auf der diözesanen Website umschauen und zum Beispiel nach interessanten, regionalen und überregionalen Veranstaltungen forschen. Wer weiß, vielleicht ist ja etwas für Sie dabei. 2016 steht das Jubiläumsjahr des Heiligen Martin im Fokus.

Aber auch der Nachrichtenblock aus allen Teilen der pastoralen Welt ist lesenswert. Viel Spaß beim Entdecken.


Live dabei auf dem Leipziger Katholikentag

„Ich teile, also bin ich“
Diözese mit Abendmahl-Graffiti auf dem Leipziger Katholikentag

Rottenburg/Leipzig. 18. Mai 2016. Eine eindrucksvolle Graffiti-Reproduktion von Leonardo Da Vincis „Das letzte Abendmahl“ ist zentraler Blickfang auf dem Stand der Diözese Rottenburg-Stuttgart beim Katholikentag in Leipzig. Unter dem Motto „Ich teile, also bin ich“, sind Besucher von Donnerstag bis Samstag (26. bis 28. Mai) eingeladen zu Gesprächen, Imbiss und einem Fotoshooting vor dem 7,5 x 2,2 Meter großen Graffiti. Im Martinsjahr 2016 der Diözese Rottenburg-Stuttgart steht das Teilen und damit die religiöse Dimension der Barmherzigkeit im Zentrum des Diözesanstands auf der Kirchenmeile.

Bischof Gebhard Fürst besucht den Stand der Diözese am Freitag (27. Mai) um 10.30 Uhr. Anschließend nimmt er um 14.00 Uhr am Podium „Hoffnungsträger - nicht Lückenbüßer. Ehrenamtlich Engagierte bewegen die Kirche“ teil. Am Samstag (28. Mai) um 14.00 Uhr diskutiert er mit dem Regisseur des Films „Verfehlung“ über das Thema Missbrauch in der Katholischen Kirche. Beim zentralen Abschlussgottesdienst am Sonntag (29. Mai) um 10.00 Uhr ist Bischof Fürst Konzelebrant (Hinweis der Redaktion: Geistlicher, der mit anderen Geistlichen die Eucharistie feiert). Der Bischof ist Geistlicher Assistent des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), das den 100. Katholikentag von 25. bis 29. Mai veranstaltet.

Tipp der Redaktion: Auf www.drs.de und auf der facebook-Seite der Diözese  www.facebook.com/drs.news sind ab 26. Mai täglich Berichte, Fotos und Videos vom Katholikentag in Leipzig und Veranstaltungen mit Teilnehmern aus der Diözese zu finden. Seien Sie (fast) live dabei!

Online gestellt am 19.05.2016
Text: Manuela Pfann, Peter Then
Bild/Graffiti: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Radikal umdenken und handeln

Bischof Fürst mahnt zu mehr Engagement für Bewahrung der Schöpfung Rottenburg
22. April 2016

Anlässlich des am Freitag in New York unterzeichneten UN-Klimaabkommens hat der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst zu konsequenterem und verstärktem Engagement für die Bewahrung der Schöpfung aufgerufen. Der Kampf gegen den Klimawandel mit seinen bedrohlichen Folgen für die Schöpfung erfordere radikales Umdenken und grundlegend verändertes Handeln, sagte der Bischof.

Bischof Fürst mahnte, für dieses Ziel müsse jeder Einzelne gewissenhaft beitragen und den Ausstoß von klimaschädlichem Co2 senken. Er wies darauf hin, dass die Flüchtlingsproblematik auch in Zusammenhang mit dem Klimawandel stehe; die drängenden Herausforderungen durch die Flüchtlinge dürften das Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung und des Klimas nicht vordergründig verstellen. „Wir stehen mit Blick auf das Klima in vielfältiger Verantwortung. Als Verkehrsteilnehmer, als Verbraucher, als Bauherren, als Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder als Urlauber“, betonte der Bischof.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auf der Webseite der Diözese. Bitte hier entlang.

Online gestellt am 25.04.2016
Text: Uwe Renz / Diözese Rottenburg-Stuttgart

Orientierung in Grenzfragen

Klinikseelsorge immer mehr gefordert in Ethikfragen
Kompetenz in Klinikkomitees Rottenburg/Bad Waldsee
20. April 2016.

Die zunehmenden medizinischen Möglichkeiten steigern in den Krankenhäusern die Nachfrage nach ethischer Orientierung. "Je stärker der medizinische Fortschritt vorangeht, desto schwieriger werden Grenzfragen am Anfang und am Ende des Lebens", sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Krankenhaus- und Kurseelsorgerinnen und Seelsorger in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Uli Redelstein, am Mittwoch im Kloster Reute bei Bad Waldsee. Dort traf sich die AG zu ihrer Frühjahrstagung mit Bischof Gebhard Fürst.

Wenn Sie mehr über den Besuch wissen möchten, lesen Sie weiter auf der diözesanen Webseite.

Online gestellt am 20.04.2016
Text: Uwe Renz / Diözese Rottenburg-Stuttgart

Plädoyer für liebevolle Begleitung in allen Lebenslagen

Bischof Fürst würdigt „Amoris laetitia“ als unschätzbare Hilfe für Pastoral
Rottenburg. 8. April 2016.

Als unschätzbare Hilfe für die Seelsorge und kraftvollen Beitrag für die kirchliche Ehe- und Familienpastoral hat Bischof Gebhard Fürst das Schreiben „Amoris laetitia“ von Papst Franziskus gewürdigt. Der Papst stelle in dem 300 Seiten starken Text vor, wie die Botschaft von Gottes Liebe und Barmherzigkeit die Menschen auch in noch so schwierigen familiären Situationen erreichen könne, erklärte Bischof Fürst am Freitag. „Amoris laetitia ist ein großartiges Plädoyer für liebevolle Begleitung von Menschen in allen Lebenslagen durch die Kirche“, so der Rottenburger Bischof. Das Schreiben des Papstes sei ein sehr fruchtbarer und kostbarer Beitrag zum christlichen Leben der Eheleute, der in den bisherigen päpstlichen Dokumenten seinesgleichen suche.

Bischof Fürst zeigt sich erfreut, dass Papst Franziskus auch schwierige familiäre Lebenslagen konkret benennt und Scheitern nicht ausklammert. Für solche Situationen gelte nach den Worten von Papst Franziskus „die Logik der pastoralen Barmherzigkeit“. Diese Logik gelte es nun in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gegenüber Eheleuten, wiederverheirateten Geschiedenen und Menschen in anderen schwierigen Lebenssituationen konkret zu entfalten.

Lesen Sie mehr darüber auf der diözesanen Webseite.

Online gestellt am 12.04.2016
Text: Uwe Renz / Diözese Rottenburg

Kunst im Kloster Heiligkreuztal

Vom 8. April bis 29. Mai 2016 ist im Kloster Heiligkreuztal bei Riedlingen eine Ausstellung mit Werken (41 Papierarbeiten) von Gerhard W. Feuchter zu sehen. Veranstalter ist der Kunstverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Der in Öhringen geborene studierte Künstler und Jurist hat bereits international ausgestellt. In Heiligkreuztal präsentiert er seine Kunst unter dem Titel "Kafka!!!". Die Vernissage zur Ausstellung findet am 8. Mai um 17:30 Uhr statt. Der Vorstand des Kunstvereins, Dr. Michael Kessler, führt in die künstlerische Welt Feuchters ein.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer Kaffka!!!

Online gestellt am 04.04.2016
Text: Uwe Renz / Diözese Rottenburg

Stabwechsel beim Diözesanrat

Der neue Diözesanrat mit Bischof Gebhard Fürst (Mitte, 2. Reihe v.u.)
Der neue Diözesanrat mit Bischof Gebhard Fürst (Mitte, 2. Reihe v.u.)

Die Neunte Amtsperiode der württembergischen
Katholikenvertretung ist be
endet

Untermarchtal, 04. März 2016. Zu seiner letzten Sitzung ist der neunte Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart am Freitag im oberschwäbischen Kloster Untermarchtal zusammengekommen.

Es bewegt sich was!
In 17 Vollversammlungen unter Vorsitz von Bischof Gebhard Fürst hat der neunte Diözesanrat seit März 2011 in Folge der Missbrauchsskandale einen Dialogprozess in Gang gebracht, gegen Rüstungsexporte und für eine gute Sterbebegleitung Stellung bezogen, eine Postkartenaktion für Alleinerziehende gestartet, das finanzielle Förderprogramm INkonzept für Ehrenamtliche ins Leben gerufen und wichtige finanzielle Entscheidungen für Kinderbetreuung und Flüchtlingshilfe sowie für den Um- und Neubau des Bischöflichen Ordinariats in Rottenburg und für einen Entwicklungsprozess der Kirchengemeinden getroffen.

Verantwortung tragen bei brisanten Themen
Der Bischof dankte den Mitgliedern des Diözesanrats für ihr Engagement. Bei der Bearbeitung der drängenden Themen des 2011 begonnenen Dialogprozesses der Diözese wie die Folgerungen aus den Missbrauchsfällen, der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen oder des Miteinanders von Frauen und Männern in der Kirche habe sich die hohe Mitverantwortung der gewählten Räte und die enge Zusammenarbeit von Diözesanleitung und Ehrenamtlich, von Priestern und Laien erneut bewährt. Für die kommenden Jahre habe die Frage, wie mit der sich verändernden Kirchenbindung umzugehen sei, höchste Priorität. Außerdem werde es darum gehen, „dass die Diözese kreativ wird im Blick auf ein gleichberechtigtes Zusammenwirken von Frauen und Männern in der Kirche unter den gegebenen kirchenrechtlichen Bedingungen“.

Wege der Erneuerung einschlagen
Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn betonte, es sei „unausweichlich, Wege der Erneuerung zu gehen“. Insbesondere den in Folge der Missbrauchsskandale begonnenen Dialogprozess müsse der neue Diözesanrat fortführen und den Entwicklungsprozess „Kirche am Ort“ weiter begleiten. Er rechnet dabei auch mit Widerständen. Kirchengemeinden müssten sich nach und nach von lange gepflegten festen Programmen lösen, weil diese immer weniger Menschen ansprächen. Notwendig sei außerdem das Teilen von Führungsverantwortung in der Kirche. „Eine Führungskraft, die in der heutigen Zeit nicht konsequent die Kompetenzen der ihr anvertrauten Personen fördert und fordert, wird unweigerlich scheitern. Vorbei sind die Zeiten, in denen einer oder einige wenige sich Vorgaben ausdenken und dann für die Umsetzung Erfüllungsgehilfen suchen und finden konnten. Gefordert ist jetzt, die konstruktiven und kreativen Kräfte in den Menschen zu entdecken und wertzuschätzen und Verantwortung zu übertragen“, so Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn, der am Samstag erneut für das Amt des Sprechers kandidiert.

Den vollständigen Bericht über die letzte Sitzung des neunten Diözesanrats lesen Sie auf der
Website der Diözese "Stabwechsel".

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Über die Ergebisse der Diözesanratswahlen vom Samstag, den 05.03.2016 können Sie sich auf der entsprechenden Webseite der Diözese informieren.

Online gestellt am 07.03.2016
Text: Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart / Cäcilia Branz
Bild: Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart