apps News aus Rottenburg

Vieles passiert in der Diözese bzw. dem Bistum Rottenburg-Stuttgart und Sie, liebe Besucher unserer Webseiten, sollen auch daran Teil haben - wenn Sie mögen.

Wir geben an dieser Stelle Neuigkeiten aus Rottenburg weiter. So erhalten Sie einen Einblick über das kirchliche Geschehen außerhalb unseres Dekanats.

Sehr gerne können Sie sich auch auf der diözesanen Website umschauen und zum Beispiel nach interessanten, regionalen und überregionalen Veranstaltungen forschen. Wer weiß, vielleicht ist ja etwas für Sie dabei. 2016 steht das Jubiläumsjahr des Heiligen Martin im Fokus.

Aber auch der Nachrichtenblock aus allen Teilen der pastoralen Welt ist lesenswert. Viel Spaß beim Entdecken.

Leitfigur für ein humanes Europa

Rottenburg/Ostfildern.
Bischof Fürst und Schwabenverlag stellen Buch „Martin von Tours“ vor
Martin von Tours als einer der wichtigsten Glaubenszeugen Europas steht im Zentrum eines soeben erschienenen Werks, das den Heiligen unter vielen Blickwinkeln beleuchtet. Nicht nur für Christen kann er als wichtige Symbolfigur Europas verstanden werden. In „Martin von Tours - Leitfigur für ein humanes Europa und die Zukunft des Christentums“, erschienen im Schwabenverlag (Ostfildern), finden sich Beiträge von Fachleuten verschiedener Disziplinen, darunter Bischof Gebhard Fürst, Theologieprofessor Walter Fürst, Theologin und Politikerin Annette Schavan, Kunstexperte Wolfgang Urban, Brauchtumsprofessor Werner Mezger und viele andere.

Der Band dokumentiert auf 248 Seiten mit zahlreichen Farbbildern einen Martinus-Kongress vom Oktober 2013 an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Weingarten. Im Rahmen dieser Tagung gab Bischof Fürst bekannt, das Kloster Weingarten für Flüchtlinge zu öffnen. Zum Abschluss des Martinsjahres, in dem die württembergische Diözese das 1.700. Geburtsjahr Martins mit vielfältigem Engagement beging, stellen Bischof Fürst und Gertrud Widmann ( Schwabenverlag) das Buch „Martin von Tours“ in Weingarten vor.

Online gestellt am 07.11.2016
Text: Uwe Renz / Diözese Rottenburg-Stuttgart

Viele "Grenzgänger" in Film und Foto

Nominierte für den katholischen Jugendmedienpreis 2016 stehen fest

Wernau / Rottenburg. Bis zum Einsendeschluss am 16. September 2016 bewarben sich 44 Film- und Fotobeiträgen um einen Preis beim diesjährigen Katholischen Jugendmedienpreis "GRENZGÄNGER" vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart. „Die Anzahl der Einreichungen ist über die letzten Jahre konstant geblieben“, freut sich Kai Mungenast, verantwortlicher Referent für den Film- und Fotowettbewerb. „Das zeigt, dass unser Thema – sich mutig inneren und äußeren Grenzen anzunähern - offensichtlich bei Einzelpersonen, Schul-AG´s sowie Gruppen aus Jugendverbänden ankommt“.

Bis auf eine Ausnahme wurden Menschen als Grenzgänger in den Werken inszeniert: mal als Kurzfilm, mal als Einzelfoto oder als Bilderserie von maximal sieben Fotos. Die Filmjury zeigte sich von der Vielfalt der verwendeten Genres beeindruckt: Vom Animationsfilm und klassischen Dramen über Schwarz-Weiß-Doku, Sciencefiction bis hin zum Musikvideo reichte die Palette der Filmeinsendungen. Aber auch die eingereichten Fotos befassten sich intensiv mit Grenzüberschreitungen - ganz real-physischen als auch rein gedanklichen.

Aus allen Einreichungen wurden Mitte Oktober jeweils neun Beiträge für den Film- und den Fotopreis nominiert. Beide Fachjurys, bestehend aus hauptberuflichen Fotografen, Filmschaffenden und Kommunikationsexperten sowie Ehrenamtlichen aus der katholischen Jugendarbeit, haben auf zwei getrennten Sitzungen über die Preisvergabe in den drei ausgeschriebenen Alterskategorien entschieden. Dabei bewerteten die Jurymitglieder vor allem die Kreativität und die Originalität der Umsetzung und weniger die technische Qualität oder das eingesetzte Equipment. „Der Katholische Jugendmedienpreis legt bewusst viel Wert darauf, dass nicht nur Profis, sondern auch film- und fotobegeisterte Laien aus Schulen oder Jugendgruppen eine Chance auf einen Preis haben“, erklärt Mungenast.

Die nominierten Kurzfilme der Alterskategorie bis 15 Jahre (200 Euro), 16 bis 19 Jahre (300 Euro) und 20 bis 25 Jahre (500 Euro) sind im Rahmen der 22. Filmschau Baden-Württemberg am 4. Dezember 2016 von 16 bis 18 Uhr im Stuttgarter Metropolkino zu sehen. Dort haben die Kinobesucher zusätzlich die Möglichkeit einen mit 300 Euro dotierten Publikumspreis zu vergeben. Ab 19 Uhr findet im gleichen Rahmen die Preisverleihung für alle Preise statt.

Die im Rahmen einer Vernissage werden am 23. November 2016, 18:00 Uhr in der Stadtbibliothek Stuttgart aus den nominierten Fotos und Fotoserien die Preisträger der ebenfalls drei Alterskategorien ausgezeichnet. Die Ausstellung ist dort bis 20. Januar 2017 zu sehen. Alle nominierten Kurzfilme und Fotos sowie weitere Infos zum Katholischen Jugendmedienpreis 2016 stehen auf: www.bdkj.info/jugendmedienpreis

Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit dem Filmbüro Baden-Württemberg e.V. ausgerichtet. Unterstützt wird der Katholische Jugendmedienpreis zudem durch die Jugendpresse Baden-Württemberg e.V., dem Katholischen Pressebund e.V., der Stadtbibliothek Stuttgart, der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der diözesanen Jugendstiftung just.

Online gestellt am 02.11.2016
Text: Elke Dischinger / Fachstelle Öffentlichkeitsarbeit BDKJ/BJA Rottenburg-Stuttgart

Liturgisches Gewand von herzoglicher Hand für Bischof Fürst

Diane von Württemberg hat einen Rauchmantel für St. Eberhard gefertigt
Rottenburg/Stuttgart. 21. Oktober 2016

Ein würdiges Gewand für den Bischof aus herzoglicher Werkstatt: Diane von Württemberg, renommierte Künstlerin und Ehefrau von Herzog Carl, hat für die Konkathedrale St. Eberhard in Stuttgart eigens einen so genannten Rauchmantel entworfen und gefertigt. Am Freitag (21. Oktober) übergab sie zusammen mit ihrem ältesten Sohn Friedrich dieses liturgische Gewand, auch Pluviale genannt, in der Landeshauptstadt an Bischof Gebhard Fürst.

Der Rauchmantel ist für die Feier von abendlichen Gottesdiensten, so genannten Vespern, bestimmt. Bisher verfügte St. Eberhard zwar bereits über ein Pluviale, allerdings noch aus der Erstausstattung von Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals hatte der zum König avancierte protestantische Herzog Friedrich von Württemberg die Eberhardskirche für die Katholiken in der Hauptstadt bauen lassen und sie ausgestattet. Herzogin Diane aus dem französischen Adelshaus Bourbon, schuf nun ein zeitgemäßes Nachfolgemodell. Noblesse oblige, Adel verpflichtet. Den Dank des Bischofs nahm die Künstlerin erfreut entgegen und erläuterte, dass sie rund ein Jahr an dem Mantel gearbeitet habe. Gefertigt wurde er aus Stoffen, die Herzogin Diane vor vielen Jahren in Syrien erworben hatte.

Online gestellt am 24.10.2016
Text: Manuela Pfann / Diözese Rottenburg-Stuttgart
Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Erlebnis. Partnerschaft. Liebe

Gesprächstrainings für Paare
Das Programm 2017 des Fachbereichs Ehe und Familie
der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Wo Liebe ist und Leben, da ist Dynamik und Bewegung. Und Reibung. Deshalb ist es gut, miteinander zu reden. In einer Art und Weise, die das gegenseitige Verständnis für die unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnisse wachsen lässt.

Die Kurse richten sich an alle Paare, die mehr und intensiver miteinander kommunizieren möchten. Entwickelt wurden diese Gesprächstrainings vom Institut für Fortschung und Ausbildung in Kommunikationstherapie in München. Mehr Informationen über das Beziehungs-Coaching und Termine lesen Sie nach im Flyer Erlebnis. Partnerschaft. Liebe sowie auf den Webseiten des Fachbereichs.

Online gestellt am 17.10.2016
Text: Flyer 2017, Peter Then
Bild: Flyer 2017

apps Dem Himmel ganz nah

Diözesanmuseum zeigt liturgische Schätze aus Kloster Zwiefalten Rottenburg
16. Oktober 2016. Rottenburg

Wertvolle liturgische Geräte aus dem Kloster Zwiefalten präsentiert das Diözesanmuseum in Rottenburg. Unter dem Titel „Dem Himmel ganz nah“ sind dort bis 02. April 2017 zahlreiche Reliquiare und Altargeräte aus dem Klosterschatz des traditionsreichen Benediktinerklosters mit 700-jähriger Vergangenheit zu sehen. Dazu zählt eine berühmte Staurothek mit Christusreliquien. Über Jahrhunderte hinweg brachten die prächtigen Gegenstände in der Liturgie den Gläubigen den „Himmel ganz nah“, wie Museumsdirektorin Melanie Prange betont.

Weitere Exponate sind kostbare Illuminationen liturgischer Handschriften aus dem so genannten Zwiefaltener Skriptorium sowie prachtvolle Messgewänder. Die 15 gezeigten Objekte sind Werkstücke von Meistern, die mit ihrer Kunstfertigkeit einzigartige Kostbarkeiten unter anderem aus Gold, Silber und Edelsteinen geschaffen haben. Die Ausstellung spannt einen Bogen von Romanik über Renaissance bis Barock und Rokoko und dokumentiert zudem die Jahrhunderte lang bestehenden weltweiten Verbindungen des schwäbischen Klosters bis nach Jerusalem, Konstantinopel und Polen. Erstmals werden die wichtigsten Schatzobjekte öffentlich und in ihrem Zusammenhang gezeigt.

Ein farbig bebilderter Katalog mit einem Vorwort von Weihbischof Johannes Kreidler informiert auf 168 Seiten; die Texte stammen von Direktorin Prange und dem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Milan Wehnert. Die Ausstellung wird eröffnet am 16. Oktober um 15 Uhr im Diözesanmuseum, Karmeliterstraße 9, 72108 Rottenburg.

Online gestellt am 11.10.2016
Text: Uwe Renz / Diözese Rottenburg-Stuttgart

apps Buchtipp zu St. Martin

Sankt Martin für Auge und Ohr:
Diözesanpatron in Bild, Text und Musik näher kommen

Rottenburg. 25. September 2016.
Mit einem einzigartigen Buchprojekt präsentieren Rottenburger Diözesanmuseum und Kirchenmusiker den Patron des württembergischen Bistums. „Hic est Martinus - Der heilige Martin in Kunst und Musik“ lautet der Titel eines Text-Bild-Ton-Buchs, das gründlich über den heiligen Mantelteiler aus dem 4. Jahrhundert informiert. Am Sonntag wurde der Band im Diözesanmuseum präsentiert. Er zeigt Bilder von Gotik bis Moderne, Textbeiträge erklären die Motive, Tonaufnahmen bringen Martin musikalisch näher, das Wissen dazu liefern Experten. Das Projekt gehört zum Martinsjahr 2016, in dem in der Diözese das vom Papst ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit begangen wird. Martin wurde 316 im heute ungarischen Szombathely geboren ...

Lesen Sie weiter auf der Webseite der Diözese.

Hic est Martinus -
Der heilige Martin in Kunst und Musik

112 Seiten, Paperback
ca. 45 meist farbige Abbildungen und CD
16,99 Euro
Verlag Thorbecke Ostfildern
ISBN 978-3-7995-1074-5

Online gestellt am 28.09.2016
Text: Uwe Renz / Diözese Rottenburg-Stuttgart

apps Weltkirchliche Arbeit der Diözese für Frieden und Gerechtigkeit

Die Hälfte der Kirchengemeinden unterstützt Entwicklungsprojekt

Rottenburg. 25. Juli 2016
Mit einer Summe von insgesamt rund 26,2 Millionen Euro hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart im Jahr 2015 weltkirchliche Aufgaben finanziert. Mehr als neun Millionen Euro flossen dabei aus Haushaltsmitteln in die Unterstützung von diözesaneigenen Partnerschaftsprojekten. Rund 11,4 Millionen Euro wurden aus Spendenmitteln finanziert, mit 5,6 Millionen Euro unterstützte die Diözese die weltkirchliche Arbeit des Verbandes der Diözesen Deutschlands. Dies geht aus dem Jahresbericht der Hauptabteilung Weltkirche hervor, der im jetzt erschienenen Jahresmagazin „Der geteilte Mantel“ veröffentlicht worden ist.

Mehr dazu finden Sie auf der Webseite der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Online gestellt am 26.07.2016
Text: Manuela Pfann / Diözese Rottenburg-Stuttgart

Klimaschutz ist Frage der Glaubwürdigkeit

Klimaschutz ist Frage der Glaubwürdigkeit für Christen
Diözese erarbeitet Handlungsprogramm zur langfristigen CO2-Reduzierung


Rottenburg. 15. Juni 2016.
Bis zum Sommer 2017 liegt für die Diözese Rottenburg-Stuttgart ein „Integriertes Klimaschutzkonzept“ vor, das einen Handlungsplan mit Maßnahmen zur Verbesserung der Klimabilanz der Diözese vorschlägt. Die hierfür erhobenen und ausgewerteten Daten ermöglichen es der Diözese erstmals, ein Klimaschutzziel zu erarbeiten und damit eine Aussage darüber zu treffen, wieviel CO2 bis wann eingespart werden soll.

Für Bischof Gebhard Fürst ist die Erarbeitung des Klimaschutzkonzepts die konsequente Fortführung seiner im Jahr 2007 für die Diözese begonnenen und auf zehn Jahre angelegten Klimainitiative. Denn der globale Klimawandel sei die wohl umfassendste Gefährdung der Lebensgrundlage der heutigen und kommenden Generation“ sagte Bischof Fürst am Dienstagabend (14. Juni) bei der Vorstellung des „Integrierten Klimaschutzkonzepts“ in Rottenburg. „Es ist die zentrale Frage der Glaubwürdigkeit für Christen, wie weit der Glauben an einen Schöpfergott in konkretes, umweltgerechtes Verhalten umgesetzt wird“, betonte er.

Lesen Sie mehr dazu auf der Webseite der Diözese Rottenburg.
Hier geht's zum kompletten Beitrag.

Online gestellt am 15.06.2016
Text: Manuela Pfann / Diözese Rottenburg-Stuttgart

Plädoyer für liebevolle Begleitung in allen Lebenslagen

Bischof Fürst würdigt „Amoris laetitia“ als unschätzbare Hilfe für Pastoral
Rottenburg. 8. April 2016.

Als unschätzbare Hilfe für die Seelsorge und kraftvollen Beitrag für die kirchliche Ehe- und Familienpastoral hat Bischof Gebhard Fürst das Schreiben „Amoris laetitia“ von Papst Franziskus gewürdigt. Der Papst stelle in dem 300 Seiten starken Text vor, wie die Botschaft von Gottes Liebe und Barmherzigkeit die Menschen auch in noch so schwierigen familiären Situationen erreichen könne, erklärte Bischof Fürst am Freitag. „Amoris laetitia ist ein großartiges Plädoyer für liebevolle Begleitung von Menschen in allen Lebenslagen durch die Kirche“, so der Rottenburger Bischof. Das Schreiben des Papstes sei ein sehr fruchtbarer und kostbarer Beitrag zum christlichen Leben der Eheleute, der in den bisherigen päpstlichen Dokumenten seinesgleichen suche.

Bischof Fürst zeigt sich erfreut, dass Papst Franziskus auch schwierige familiäre Lebenslagen konkret benennt und Scheitern nicht ausklammert. Für solche Situationen gelte nach den Worten von Papst Franziskus „die Logik der pastoralen Barmherzigkeit“. Diese Logik gelte es nun in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gegenüber Eheleuten, wiederverheirateten Geschiedenen und Menschen in anderen schwierigen Lebenssituationen konkret zu entfalten.

Lesen Sie mehr darüber auf der diözesanen Webseite.

Online gestellt am 12.04.2016
Text: Uwe Renz / Diözese Rottenburg

Stabwechsel beim Diözesanrat

Der neue Diözesanrat mit Bischof Gebhard Fürst (Mitte, 2. Reihe v.u.)

Die Neunte Amtsperiode der württembergischen
Katholikenvertretung ist be
endet

Untermarchtal, 04. März 2016. Zu seiner letzten Sitzung ist der neunte Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart am Freitag im oberschwäbischen Kloster Untermarchtal zusammengekommen.

Es bewegt sich was!
In 17 Vollversammlungen unter Vorsitz von Bischof Gebhard Fürst hat der neunte Diözesanrat seit März 2011 in Folge der Missbrauchsskandale einen Dialogprozess in Gang gebracht, gegen Rüstungsexporte und für eine gute Sterbebegleitung Stellung bezogen, eine Postkartenaktion für Alleinerziehende gestartet, das finanzielle Förderprogramm INkonzept für Ehrenamtliche ins Leben gerufen und wichtige finanzielle Entscheidungen für Kinderbetreuung und Flüchtlingshilfe sowie für den Um- und Neubau des Bischöflichen Ordinariats in Rottenburg und für einen Entwicklungsprozess der Kirchengemeinden getroffen.

Verantwortung tragen bei brisanten Themen
Der Bischof dankte den Mitgliedern des Diözesanrats für ihr Engagement. Bei der Bearbeitung der drängenden Themen des 2011 begonnenen Dialogprozesses der Diözese wie die Folgerungen aus den Missbrauchsfällen, der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen oder des Miteinanders von Frauen und Männern in der Kirche habe sich die hohe Mitverantwortung der gewählten Räte und die enge Zusammenarbeit von Diözesanleitung und Ehrenamtlich, von Priestern und Laien erneut bewährt. Für die kommenden Jahre habe die Frage, wie mit der sich verändernden Kirchenbindung umzugehen sei, höchste Priorität. Außerdem werde es darum gehen, „dass die Diözese kreativ wird im Blick auf ein gleichberechtigtes Zusammenwirken von Frauen und Männern in der Kirche unter den gegebenen kirchenrechtlichen Bedingungen“.

Wege der Erneuerung einschlagen
Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn betonte, es sei „unausweichlich, Wege der Erneuerung zu gehen“. Insbesondere den in Folge der Missbrauchsskandale begonnenen Dialogprozess müsse der neue Diözesanrat fortführen und den Entwicklungsprozess „Kirche am Ort“ weiter begleiten. Er rechnet dabei auch mit Widerständen. Kirchengemeinden müssten sich nach und nach von lange gepflegten festen Programmen lösen, weil diese immer weniger Menschen ansprächen. Notwendig sei außerdem das Teilen von Führungsverantwortung in der Kirche. „Eine Führungskraft, die in der heutigen Zeit nicht konsequent die Kompetenzen der ihr anvertrauten Personen fördert und fordert, wird unweigerlich scheitern. Vorbei sind die Zeiten, in denen einer oder einige wenige sich Vorgaben ausdenken und dann für die Umsetzung Erfüllungsgehilfen suchen und finden konnten. Gefordert ist jetzt, die konstruktiven und kreativen Kräfte in den Menschen zu entdecken und wertzuschätzen und Verantwortung zu übertragen“, so Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn, der am Samstag erneut für das Amt des Sprechers kandidiert.

Den vollständigen Bericht über die letzte Sitzung des neunten Diözesanrats lesen Sie auf der
Website der Diözese "Stabwechsel".

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Über die Ergebisse der Diözesanratswahlen vom Samstag, den 05.03.2016 können Sie sich auf der entsprechenden Webseite der Diözese informieren.

Online gestellt am 07.03.2016
Text: Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart / Cäcilia Branz
Bild: Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart