apps News aus Rottenburg

Vieles passiert in der Diözese bzw. dem Bistum Rottenburg-Stuttgart und Sie, liebe Besucher unserer Webseiten, sollen auch daran Teil haben - wenn Sie mögen.

Wir geben an dieser Stelle Neuigkeiten aus Rottenburg weiter. So erhalten Sie einen Einblick über das kirchliche Geschehen außerhalb unseres Dekanats.

Sehr gerne können Sie sich auch auf der diözesanen Website umschauen und zum Beispiel nach interessanten, regionalen und überregionalen Veranstaltungen forschen. Wer weiß, vielleicht ist ja etwas für Sie dabei. 2016 steht das Jubiläumsjahr des Heiligen Martin im Fokus.

Aber auch der Nachrichtenblock aus allen Teilen der pastoralen Welt ist lesenswert. Viel Spaß beim Entdecken.

Guter Hirte mit Gottes Geist und Hilfe

Matthäus Karrer in Rottenburg zum Bischof geweiht
Rottenburg. 28. Mai 2017

Durch Handauflegung und Gebet hat Domkapitular Matthäus Karrer am Sonntagnachmittag (28. Mai) die Bischofsweihe im Rottenburger Dom St. Martin empfangen. Im Auftrag von Papst Franziskus vollzogen Diözesanbischof Gebhard Fürst, der Freiburger Erzbischof Stephan Burger und der Mainzer Weihbischof Udo Bentz die Weihe. Den Pontifikal-gottesdienst feierten im Dom sowie in der Nachbargemeinde St. Moriz rund 800 Menschen. Matthäus Karrer ist einer von zwei Weihbischöfen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Im Mittelpunkt der Predigt von Bischof Gebhard Fürst stand das Wirken im Geiste Gottes. Das Bischofsamt müsse erfüllt sein vom lebensspendenden Gottesgeist, sagte der Rottenburger Bischof. Er wies dabei auf den nur bei einer Bischofsweihe vollzogenen Ritus hin, bei dem das Evangeliar geöffnet über das Haupt des neuen Bischofs gehalten wird. „Jeder Bischof ist Bischof unter dem Wort Gottes“, sagte er. Dieses Wort Gottes, den Geist Jesu Christi, möge er sich zu eigen machen. Nicht nur in seiner Lebenspraxis, sondern auch in seinem Verantwortungshandeln für das Ganze der Kirche, so Bischof Gebhard Fürst. Wo der Geist Jesu Christinnen und Christen leite, da entstehe Kirche. „Der Gottesgeist, der aus Jesus spricht, ist der Geist der Gewaltlosigkeit und des Friedens“, betonte Bischof Fürst. Die Terroranschläge in England und Ägypten zeigten erneut auf dramatische Weise was passiere, wenn die Orientierung am Heilvollen und Friedvollen verloren gehe.

Dem neuen Weihbischof wünschte Bischof Fürst mit Gottes Hilfe ein guter Hirte zu sein, der bereit sei, sich ganz dem Geist Jesu und dem Wort Gottes zu unterstellen. Er bat um den Segen Gottes für Matthäus Karrer und darum, dass Gottes Geist ihn erfülle und durchdringe.

Im Namen der Mitglieder des Diözesan- und Priesterrats der Diözese überbrachte dessen Sprecher, Johannes Warmbrunn, Segenswünsche und sicherte dem neuen Weihbischof Unterstützung und ein konstruktives Miteinander als „gute Weggefährtinnen und Weggefährten“ zu. Er dankte Weihbischof Karrer als dem Verantwortlichen für den pastoralen Erneuerungsprozess „Kirche am Ort“ für seine Offenheit und Aufgeschlossenheit gegenüber den Anliegen der Gläubigen. „Die Zukunft unserer Kirche wird davon abhängen, wie wir in den kommenden Jahren und Jahrzehnten Zeugnis ablegen über unseren Glauben, ihn feiern, unsere Gemeinschaften gestalten und diakonisch-caritative Arbeit leisten“. Verbunden mit dem Wunsch an Matthäus Karrer auch weiterhin das Ohr bei den Menschen zu haben, Anteil zu nehmen und ihnen das gemeinsame Priestertum zuzutrauen und zuzumuten hoffe er auf weitere gute Zeichen zur rechten Zeit, sagte Warmbrunn abschließend.

Matthäus Karrer wurde am 2. März von Papst Franziskus zum neuen Weihbischof für die Diözese-Rottenburg-Stuttgart ernannt. Er löst Johannes Kreidler (70) ab, der seit 1991 Weihbischof war. Die letzte Ernennung eines Weihbischofs für die Diözese Rottenburg-Stuttgart liegt 20 Jahre zurück. 1997 wurde Thomas Maria Renz vom damaligen Bischof Walter Kasper geweiht. Der Wahlspruch des neuen Weihbischofs ist dem 1. Petrusbrief entnommen: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ (1.Petr. 3,15) Matthäus Karrer leitet seit 2011 die Hauptabteilung Pastorale Konzeption, was er auch als Weihbischof tun wird. Unter seiner Leitung wurde die Entwicklung der Seelsorgeeinheiten vorangetrieben und der Prozess „Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten gestalten“ initiiert und begleitet. Mit diesem Erneuerungsprozess soll die Pastoral in der Diözese auf eine zukunftsfähige Basis gestellt werden.

Karrer wurde in Ravensburg geboren und wuchs in Wangen-Deuchelried auf. Theologie studierte er in Tübingen und München und schloss mit einer Diplomarbeit über „Ehe und Familie als Hauskirche“ ab. Zum Priester geweiht wurde er 1995 in Neuhausen/Filder. Es folgten Vikarsjahre in Herrenberg und Ulm-Söflingen. Von 1999 bis 2002 war Karrer Jugendpfarrer für den Dekanatsverband Ravensburg und das Dekanat Friedrichshafen. Danach wurde er Pfarrer der Seelsorgeeinheit Isny/Allgäu und 2008 zum Dekan des neu gebildeten Dekanats Allgäu-Oberschwaben gewählt.

Online gestellt am 29.05.2017
Text: Manuela Pfann / Diözese Rottenburg-Stuttgart
Bildnachweis: Foto Diözese Rottenburg-Stuttgart/Faiß

Starker Weihegang tritt Stellen an

Viele vakante Seelsorgeeinheiten bekommen neue Pfarrer
Rottenburg. 17.03.2017

Nach den Sommerferien 2017 können etliche der aktuell 22 vakanten Pfarrstellen in der Diözese wieder neu besetzt werden. Basis dafür ist ein starker Weihejahrgang 2013. Über die Vergabe hat der Bischof nach Beratung in der erweiterten Sitzung des Domkapitels diese Woche entschieden. Die betroffenen Gemeinden werden am Sonntag informiert.

Nach ihrer vierjährigen Ausbildungszeit als Priester treten acht Vikare im September ihre erste Pfarrstelle an, einer von ihnen als Pfarrvikar. Von den 268 Seelsorgeeinheiten in der Diözese sind nach aktuellem Stand im Herbst dann nur noch 16 vakant. Frei werdende Stellen durch Pfarrer, die in Ruhestand gehen, sind bereits mitgerechnet. Auch im kommenden Jahr geht es ähnlich positiv weiter. Die Personalverantwortlichen rechnen damit, dass zwischen sechs und acht Vikare 2018 eine Pfarrstelle übernehmen.

Lesen Sie weiter auf der diözesanen Webseite.

Online gestellt am 21.03.2017
Text: Manuela Pfann / Markus Waggershauser (Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Erlebnis. Partnerschaft. Liebe

Gesprächstrainings für Paare
Das Programm 2017 des Fachbereichs Ehe und Familie
der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Wo Liebe ist und Leben, da ist Dynamik und Bewegung. Und Reibung. Deshalb ist es gut, miteinander zu reden. In einer Art und Weise, die das gegenseitige Verständnis für die unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnisse wachsen lässt.

Die Kurse richten sich an alle Paare, die mehr und intensiver miteinander kommunizieren möchten. Entwickelt wurden diese Gesprächstrainings vom Institut für Fortschung und Ausbildung in Kommunikationstherapie in München. Mehr Informationen über das Beziehungs-Coaching und Termine lesen Sie nach im Flyer Erlebnis. Partnerschaft. Liebe sowie auf den Webseiten des Fachbereichs.

Online gestellt am 17.10.2016
Text: Flyer 2017, Peter Then
Bild: Flyer 2017

Stabwechsel beim Diözesanrat

Der neue Diözesanrat mit Bischof Gebhard Fürst (Mitte, 2. Reihe v.u.)

Die Neunte Amtsperiode der württembergischen
Katholikenvertretung ist be
endet

Untermarchtal, 04. März 2016. Zu seiner letzten Sitzung ist der neunte Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart am Freitag im oberschwäbischen Kloster Untermarchtal zusammengekommen.

In 17 Vollversammlungen unter Vorsitz von Bischof Gebhard Fürst hat der neunte Diözesanrat seit März 2011 in Folge der Missbrauchsskandale einen Dialogprozess in Gang gebracht, gegen Rüstungsexporte und für eine gute Sterbebegleitung Stellung bezogen, eine Postkartenaktion für Alleinerziehende gestartet, das finanzielle Förderprogramm INkonzept für Ehrenamtliche ins Leben gerufen und wichtige finanzielle Entscheidungen für Kinderbetreuung und Flüchtlingshilfe sowie für den Um- und Neubau des Bischöflichen Ordinariats in Rottenburg und für einen Entwicklungsprozess der Kirchengemeinden getroffen.

Den vollständigen Bericht über diese Sitzung des neunten Diözesanrats lesen Sie auf der
Website der Diözese "Stabwechsel".

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Über die Ergebisse der Diözesanratswahlen vom Samstag, den 05.03.2016 können Sie sich auf der entsprechenden Webseite der Diözese informieren.

Online gestellt am 07.03.2016
Text: Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart / Cäcilia Branz
Bild: Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart