Möge der Weg sich vor Dir öffnen

Die Kirchengemeinde St. Maria auf dem Goldberg in Sindelfingen begleitet  mit ihrem Projekt „Übergänge gestalten“ Kinder und Jugendliche an wichtigen Stationen auf dem Weg durch ihre Schulzeit.

 

 

 

 

 

 

 

Schon zum zweiten Mal konnten die Schülerinnen und Schüler der in direkter Nachbarschaft zur Kirchengemeinde liegenden Grund- und Werkrealschule in  Zeiten, die besonders bewegend sind, diese Begleitung spüren. So war der mit Nuss-Nougat-Creme gefüllte Eimer, den die Kirchengemeinde zum Prüfungsfrühstück der Abschlussklasse spendete, natürlich der große Renner. Um den Eimer gewickelt war eine Banderole, versehen mit einem Bild und dem Segenswunsch „Möge der Weg sich vor dir öffnen und Gott mit dir sein!“ An ihrem letzten Unterrichtstag vor den Prüfungen waren die jungen Menschen schon mit einer kleinen Grußkarte und einem Segensbändchen, auf dem derselbe Spruch stand, überrascht. Solch ein Zuspruch tut sicher jedem gut.

 

 

Auch für die Kinder der vierten Klasse ist das Ende des Schuljahres eine besondere Herausforderung. Die Gemeinde St. Maria wünscht ihnen mit einem Schutzengelsticker und einem irischen Segen alles Gute zum  Wechsel an die weiterführenden Schulen.

Doch wer seine Schulzeit gut beenden will muss sie vor allem gut beginnen dürfen. Beim Einschulungsgottesdienst für die Erstklässler gibt es „Drachenstarke Wünsche“ der KjG und dazu noch ein Glückskäfer. Na, da kann der Ernst des Lebens ja kommen.

 

Aber nicht nur die Schülerinnen und Schüler werden von der Kirchengemeinde bedacht. Auch Lehrerinnen und Lehrer der drei Schulen am Goldberg erhalten vor den Sommerferien Dankesgrüße für ihr vielfältiges Engagement oder nach den Ferien hoffnungsvolle Spruchkarten zum neuen Schuljahr. Ja, und vielleicht freut sich das eine oder andere Kollegium auch schon wieder auf die Vorweihnachtszeit. Da beschenkt die Gemeinde St. Maria die Schulen nämlich mit einem Adventskalender fürs Lehrerzimmer. All diese Aufmerksamkeiten sind mit einem  Aufkleber mit dem Logo der Oekumene auf dem Goldberg und der URL der beiden Gemeinden versehen.

 

Nun wird sich vielleicht so mancher fragen, warum sich eine Gemeinde so im Bereich Schule engagiert. Sollen durch diese Aktionen Kinder und Jugendliche an die Gruppenarbeit und Gottesdienste der Gemeinde geführt werden? Nein, darum geht es den Mitarbeiterinnen von St. Maria nicht. Ihr Wunsch ist es, bei einzelnen das Bewusstsein zu schaffen, das Kirche positiv begleiten kann und eine Gemeinschaft ist, die in schwierigen Situationen bei den Menschen vor Ort sein will.
Dieser Wunsch ist wohl in Erfüllung gegangen. Frau Rebmann, Rektorin der Grund- und Werkrealschule auf dem Goldberg, scheibt in einem Dankesbrief: „Wir wissen uns in dieser Nachbarschaft gut gerüstet für alle „Wogen und Stürme“ der sehr belebten Bildungspolitik.“

 

 

 

 

Text: Macra Joha

Fotos: Mohr, Gerold Traub, Angelika Kamlage

 

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(ak)