2. Dekanatskonferenz 2017 in Renningen / Bonifatiushaus

Geistlicher Impuls

Willkommen!

Referentin Anneliese Hecht

Renningen / Bonifatiushaus am 04.04.2017
Schon der geistliche Impuls in der Renninger Bonifatiuskirche ließ das Hauptthema de Nachmittags der Hauptberuflichen Kirchenleute anklingen: die neuen Bibelübersetzungen werden im Mittelpunkt stehen.

Anneliese Hecht, Referentin beim Bibelwerk, stellte nach ihren Gedanken in der Kirche später im Gemeindehaus die neue Einheitsübersetzung genauer vor. Markanteste Änderung: In Respekt vor der jüdischen Tradition, in der der Eigenname Gottes als heilig angesehen wird, ersetzt die neue Bibelausgabe – Hecht bedauert das – den Namen Gottes durchweg mit „Herr“, ohne je wieder den Gottesnamen „Jahwe“ zu nennen. Die Schreibweise mit Kapitälchen unterscheidet ihn vor allen „weltlichen“ Herren. Gottes Name wird nicht mehr mit „Ich-bin-da“ gedeutet, sondern als „Ich-bin, der ich bin“. Weiterhin besonders auffällig: An vielen Stellen folgt die neue Übersetzung exakter dem Urtext. Scheinbar umständliche Formulierungen werden nicht mehr gestrichen, sondern unterstreichen den biblischen Klang. Bilder werden deutlicher herausgearbeitet. So zum Beispiel im Matthäusevangelium, in dem Gottes Gegenwart „Erdbeben“ auslöst. Hier bebt die Erde beim Einzug Jesu in Jerusalem, bei seinem Tod und bei seiner Auferstehung. Hier ist uns Gott besonders nahe - das meint der Evangelist. Mehr Informationen über die neue Einheitsübersetzung gibt es im Flyer des Bibelwerks.

Nicht weniger spannend geriet im Anschluss eine Methodenübung zur Seewandelerzählung (Mt 14, 22-33), bei der die Geschichte vorgetragen und von jedem einzelnen für sich durchdacht und mit Fragen belegt wurde, die kreisförmig auf Merkzetteln in der Mitte ausgelegt wurden. Diese Fragen an die Beteiligten in der Seewandelerzählung wurden anschließend vorgelesen und von Zuhörern ja nach Verständnis und Gefühl beantwortet. Wer eine Idee hat, beantwortet die Frage in der Rolle der Person. Diese Methode, ursprünglich für Konfirmanden und Firmbewerber entwickelt, ist hervorragend zur Festigung und Herausarbeitung des Bibelverständnisses geeignet.

Wichtige Termine wurden angesprochen - bitte vormerken:
Pilgertag am 14. Oktober 2017 (von Poltringen nach Gültstein)
Ehrenamtskongress am 21. Oktober 2017: Markt der Möglichkeiten
Dekanatsforum am 18. November 2017 in St. Bonifatius

Die nächste Dekanatskonferenz findet am 31. Mai 2017 mit Bischof Gebhard Fürst als besonderen Gast statt. Wolfgang Hensel, Dekanatsreferent, leitete eine Ideensammlung für Fragen an den Bischof Themen, die es anzusprechen lohnt. Ob Integration der Priester aus dem Ausland, das Kirchenbild der oder der Stand des Prozesses Kirche am Ort - es verspricht ein interessanter Nachmittag zu werden.

Text: Peter Then, Wolfgang Hensel
Bilder: Peter Then

Recht am eigenen Bild:
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1. Dekanatskonferenz 2017 in Schönaich

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Impuls in der Heilig-Kreuz-Kirche

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Dekan Anton Feil mit Thomas Weißhaar

24. Januar 2017 / Schönaich
Die erste Dekanatskonferenz des Jahres – das Treffen der hauptberuflichen pastoralen MitrbeiterInnen – hatte mit der Ehe- und Familienpastoral ein hochaktuelles und kein einfaches Thema.

Der Offizial der Diözese, Domkapitular Thomas Weißhaar war als Gast eingeladen, um aus erster Hand über Änderungen im Kirchenrecht bzgl. der Ehenichtigkeitsverfahren zu referieren. Ergänzungen im Kirchenrecht auch zum Umgang mit Wiederverheirateten Geschiedenen konnte er zusätzlich an den Anmerkungen aus dem päpstlichen Schreiben „Amoris Laetitia“ festmachen. Im Großen und Ganzen ein Stück späte Bestätigung der damals schon zukunftsweisenden Eingabe der drei südwestdeutschen Bischöfe in den 90er Jahren.

Dekanatsreferentin Annegret Hiekisch hatte dazwischen einen kurzen, inhaltlichen Überblick zur Entstehung, zum Aufbau und zu den Kernpunkten von „Amoris Laetitia“ gegeben. In mehreren Tischrunden wurde intensiv über die Themen, insbesondere Ehe- und Familienpastoral, praxisbezogen diskutiert. Wie kann das wirklich Erlebte von Paaren und Familien mit Gedanken aus kirchlichen Traditionen verständlich und glaubwürdig vermittelt werden?

Viele offene Fragen sind nach dem Schreiben „Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus neu in den Fokus gerückt, die Diskussionen neu entfacht. Was bedeuten die päpstlichen Festlegungen für das Kirchenrecht und die tägliche Arbeit an der Basis? Wer sich eingehender mit dem Texten des Papstes beschäftigen möchte, findet auf der Homepage des Vatikans die originalen, Texte in deutscher Sprache: Bitte hier entlang. Eine komprimierte Zusammenfassung gibt es hier auf diesem PDF-Dokument.

Die nächste Dekanatskonferenz findet am 04.04.2017 in Renningen / Bonifatiushaus mit dem Thema „Bibel und Pastoral“ statt.

Online gestellt am 31.01.2017
Text: Peter Then, Wolfgang Hensel
Bilder: Peter Then

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Vortrag Amoris Laetitia

Intensive Gespräche

Ergebnisse

Horizonte: Die neuen Termine

Die monatlichen Horizonte-Gottesdienste (immer am letzten Sonntag des Monats) sind zu sehen in einer Reihe mit den Dekanatsgottesdiensten jeden Sonntagabend 18.30 Uhr in St. Bonifatius, bei denen – außerhalb der Schulferien - reihum fast alle Pfarrer im Dekanat beteiligt sind.

Hier sehen Sie die Termine 2017 mit zuständigen Fachdienststellen bzw. Themen:

  • 29. Januar 2017 (Bibelsonntag): Dekan Anton Feil mit Dekanatskirchenmusik
  • 26. Februar 2017 (Fasnetsonntag): Betriebsseelsorge
  • 26. März 2017 (Fastensonntag): Dekanatsgeschäftsstelle mit Jugendreferat
  • 30. April 2017: Statt Gottesdienst: Start des Böblinger Orgelfrühlings um 20 Uhr!
  • 28. Mai 2017: Caritas
  • 25. Juni 2017: Kirche und Schule mit Familienbeauftragte
  • Sommerpause von 27.07. - 10.09.2017
  • 24. September 2017: Schuldekanat
  • 29. Oktober 2017: Ökumene und 500 Jahre Reformation
  • 26. November 2017: Jugendreferat

Hier geht's zum aktuellen Plakat - gerne auch zum Downloaden und veröffentlichen.

Online gestellt am 05.12.2016
Text: Peter Then
Bild: Peter Then

apps Türen öffnen

Matthäus Karrer

Karl Kaufmann

Gottesdienst

Festgottesdienst Dekaneeinführung
am 17.07.2016. St. Bonifatius Böblingen

Pünktlich um 18.30 Uhr begann der Festgottesdienst zur Einführung des neuen Dekans Anton Feil und seiner beiden Stellvertreter, Dr. Sebastian Mukoma und Damian Bednarek. Begrüßt wurde die Gemeinde durch Domkapitular Matthäus Karrer von der Rottenburger Diözesanleitung, der einfühlsam und mit bewegenden Worten durch den Gottesdienst führte.

Es gelang ihm, souverän und mit einer Prise Humor zwischen den neuen und dem alten, scheidenden Dekan Karl Kaufmann die Brücke zu schlagen und den Übergang zu vollziehen. Türen öffnen zu neuen Wegen, das war auch der Leitgedanke des Gottesdienstes. Langanhaltender Beifall begleitete Karl Kaufmann zurück in sein neues, altes Amt als Leitender Pfarrer in Böblingen.

Landrat Roland Bernhard für den Landkreis und Dekan Eberhard Feucht aus Herrenberg für die drei evangelischen Kirchenbezirke auf der Fläche des Landkreises hoben in ihren Grußworten die unkomplizierte und selbstverständliche Zusammenarbeit mit Karl Kaufmann hervor, erinnerten an gemeinsame Projekte und wünschten ihm und seinen Nachfolgern für die jeweiligen Aufgaben Gutes, Gesundheit und Gottes Segen.

Ein unterhaltsamer Rückblick auf seine Arbeit für das Dekanat durch Sabina Schneider (Laienvorsitzende des Dekanatsrats) und Dekanatsreferent Wolfgang Hensel zeigte noch einmal auf, wie intensiv und aufopferungsvoll Karl Kaufmanns Einsatz war und was für Erwartungen an das neue Dekaneteam da sind. Musikalisch bestens begleitet vom Projektchor des Dekanats Böblingen unter Leitung von Marianne Aicher hat dieser Gottesdienst alle Beteiligten tief bewegt.

Zum Ausklang des Abends lud das Dekanat bei schönem Wetter im Vorhof von St. Bonifatius und im Gemeindesaal zu einem Stehimbiss ein. Die gelungene Veranstaltung mit kurzweiligen Gesprächen und freundschaftlichen Begegnungen endete erst, als es bereits dunkel war.

Vor der Kirche

Online gestellt am 19.07.2016
Text: Wolfgang Hensel, Peter Then
Bilder: Peter Then

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Ökumene im Blick

Dekanatsrat plus. 4. Sitzung des Jahres
Böblingen/Holzgerlingen. Bischof-Sproll Haus

Fast 40 Personen waren beim „Dekanatsrat plus“ am 1. Juli zusammen, als das Thema Ökumene auf der Agenda stand. Und – fast historisch – die Dekane aller drei Kirchenbezirke auf der Fläche des Katholischen Dekanats (Böblingen, Herrenberg, Leonberg) waren – samt Begleitung – auch dabei.

Ein wirklich gelungener Abend, der zeigte, wie weit inhaltlich und atmosphärisch vor Ort die Konfessionsgrenzen keine Hindernisse, sondern Chancen darstellen! Wie viel gemeinsam auf den Weg gebracht wird und wie wir in den Kirchen voneinander profitieren.

Die Begegnung der gewählten KirchenvertreterInnen hatte den Rahmen eines Tischmahls bekommen. Schon der Aperitif hatte mit Gesprächen mittels eines „Ökumene-Quintetts“ die TeilnehmerInnen in den Austausch über ihre Erlebnisse, Vorerfahrungen mit konfessionellen Unterschieden, Übereinstimmungen, „wunden Punkten“ gebracht. Themen wie konfessionsverbindende Ehen, Erfahrung mit ökumenischer Spiritualtät, Bibelwochen etc. konnten kurz angesprochen werden.

Ein „Zeremonienmeister“ lud zum gemeinsamen Mahl, das von Live-Musik eingerahmt wurde. Während der drei Gänge mit Tischreden und Gesprächen wurde thematisch ein Bogen geschlagen von historischen Anmerkungen zur Reformation über die Dinge, bei denen die Kirchen bereits bewährt zusammenwirken bis zu der Frage: Wie können die einst zerstrittenen Konfessionen das Gedenken an 500 Jahre Reformation im Jahr 2017 gemeinsam feiern?

Einer der Höhepunkte war der Auftritt der Katharina von Bora (eingeleitet vom Leonberger Dekan Vögele, gespielt von der dortigen Bildungsreferentin Ursula Wagner). Sie brachte mit viel Augenzwinkern die Verhältnisse zu Beginn des 16. Jahrhunderts den aufmerksamen Zuhörern nahe. Mit einem Brief an Luther gab Horst Zecha, Laienvorsitzender in Holzgerlingen eine katholische Antwort. Dekan Bernd Liebendörfer, Böblingen, zeigte erfreut auf, wie viel schon lange gemeinsam geht und zählte Aktivitäten rund um die gemeinsame Homepage, die Zusammenarbeit bei den Psychol. Beratungsstellen des Landkreisen, im Hospizdienst, Schulanfang, Stadtfesten etc. auf. Und Dekan Eberhard Feucht, kündigte z.B. an, wie in Herrenberg zwei Lichterketten von der Stiftskirche St. Maria und der kath. Josefskirche aus sich in der Stadtmitte treffen werden. Auch hier wurden die „katholischen Erwiderungen“ (von Karl Kaufmann, Böblingen und Margret Somfleth, Herrenberg) aufmerksam vermerkt.

Nach dem Mahl führte die Abschlussrunde ins Foyer. Hier zeigten die zehn katholischen Seelsorgeeinheiten und die drei evangelischen Bezirke einander ihre „ökumenischen Schätze“.

Ein rundum gelungenes Modell der Begegnung, die zwar auf formeller Gremienebene geplant war, aber durch die aufgebrochene Form viel Raum ließ für atmosphärische Anknüpfungspunkte, die gerade auch im kommenden Jubiläumsjahr der Reformation so wichtig sind.


Online gestellt am 12.07.2016
Text: Wolfgang Hensel
Fotos: Wolfgang Hensel

Rund um den Venusberg

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Von oben nach unten: Gruppe sammeln / Führung

Der diesjährige Dekanatsausflug trotzte den amtlich-trüben Wettervorhersagen und wurde ein voller Erfolg mit froher Wandergesellschaft und prima Verköstigung.
Mittwoch, 08. Juni 2016.
Böblingen/ Calw / Aidlingen
Gemeinsamer Treffpunkt war ein Parkplatz, unweit des kleinen Örtchens Aidlingen inmitten des Heckengäus. Früher waren die kargen Böden des Heckengäus für die Bauern bitterharte Lebensgrundlage, heute trägt der besondere Reiz dieser Naturlandschaft zu dem hohen Wohn- und Erholungswert der Gemeinde bei, die von ausgedehnten Natur- und Landschaftsschutzgebieten umgeben ist.

Das Programm von Dekanatsreferent Wolfgang Hensel aus Böblingen mit Team sah als erstes die Besichtigung des nachhaltig geführten Kirchtalhofes vor. Landwirt Thomas Rott führte uns in einer knappen Stunde in die Geheimnisse einer ökologisch und auch wirtschaftlich gut geführten Betriebes ein mit Schwerpunkt schonender Nahrungsmittelerzeugung (ohne Milch). Motto: Alles aus einer Hand - selbst das Futter für Rinder, Schafe, Hühner, Schweine, Gänse und Puten. So entsteht Qualität, die direkt an den Endverbraucher weitergegeben wird. Und so ganz nebenbei erzeugt der Kirchtalhof jede Menge Strom mit Biogas für das nahegelegene Aidlingen.

Von oben nach unten: Heckengäu / Durch Feld und Wiesen / Alles Gute Frau Mack!

Beeindruckt von dieser Führung, machten sich ca. 30 beschwingte DekanatsmitarbeiterInnen auf den Weg durchs Heckengäu - einer feingliedrigen Kulturlandschaft mit artenreicher Flora und Fauna. Weite Felder und Wiesen, unterbrochen von typischen Wacholderheiden prägten den Wanderweg rund um den Venusberg. Das Mittagessen wurde in der Gartenwirtschaft Lerchenhof eingenommen. Die Speisekarte hielt für jeden Geschmack das treffende Menü bereit. Burger mit Kultstatus, frisch gegrillt und vieles mehr. Mit einer Rede von Karl Kaufmann inkl. musikalischem Ständchen von allen wurde Gertrud Mack in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Gegen 15 Uhr trat die Wandergruppe trockenen Fußes (das bißchen Nieselregen zählt nicht!) den Heimweg an. Fazit: Absolut gelungener Ausflug mit Bildungsanspruch und erheblichem Spaßfaktor. Und wer das Gäu kennenlernen möchte, dem sei diese Website empfohlen.

Pflücke den Tag und
gehe behutsam mit ihm um.
Es ist dein Tag, 24 Stunden lang.
Zeit genug, ihn zu einem
wertvollen Tag werden zu lassen.


Online gestellt am 10.06.2016
Text: Peter Then
Bilder: Peter Then, Wolfgang Hensel

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Anton Feil im Amt bestätigt

Die Neuen mit ihren Dekanatsreferenten

Böblingen, 01.Juni 2016.
St. Bonifatius Gemeindesaal
Große Spannung lag in der Luft, als sich pünktlich um 19.30 Uhr die Türen des Gemeindesaals schlossen und der Wahlabend vom Wahlleiter des Abends, Domkapitular Matthäus Karrer aus der Rottenburger Diözesanleitung eröffnet wurde.

Nach der offiziellen Begrüßung gab es einen besinnlich-musikalischen Impuls von Dekanatsreferent Wolfgang Hensel, der pfingstliche Gedanken über das Wirken des Heiligen Geistes mit der bevorstehenden Wahl verknüpfte. Matthias Karrer stellte im Anschluss in aller Kürze die Aufgaben eines Dekans mit seinen beiden Stellvertretern vor, um den Wahlberechtigten noch einmal die Verantwortung dieses Amtes näher zu bringen. Vertretung der Kirche hier im Landkreis nach außen, Seismograph sein für die Basis, Zusammenarbeit organisieren mit Gremien und Fachdiensten, Konfliktsituationen managen helfen waren einige der Stichworte für diesen vielfältigen Dienst.

Genug der Worte, nun wurde gewählt. Anton Feil, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Schönbuchlichtung, als kommissarischer Dekan bereits im Amt und alleiniger Kandidat, wurde mit großer Mehrheit (37 von 44 Stimmen) für die nächsten sieben Jahre zum Dekan des Dekanats (etwa deckungsgleich mit dem Landkreis) Böblingen gewählt. Schwieriger wurde es bei den Stellvertretern, die zwei Wahlgänge benötigten. Direkt zum Ziel kam Kandidat Dr. Sebastian Mukoma (Seelsorgeeinheit Aidlingen/Ehningen/Gärtringen). Erst in der Stichwahl lag dann in der Wahl zum weiteren stellvertretenden Dekan Damian Bednarek (Seelsorgeeinheit Leonberg) knapp vor Anton Gruber (Seelsorgeeinheit Mittleres Heckengäu).

Am Ende des ertragreichen Wahlabends um 21.30 Uhr gab es Blumengrüße für die gewählten Dekane und für den Wahlausschuss, der die Veranstaltung zu aller Zufriedenheit organisiert und vor Ort betreut hatte. Prickelnden Sekt und salziges Gebäck hatten sich alle Beteiligten redlich verdient. Wir wünschen den gewählten Dekanen Glück, Erfolg und Gottes Segen bei ihrer vielschichtigen Arbeit.

Online gestellt am 02.06.2016
Text: Wolfgang Hensel, Peter Then
Bilder: Peter Then

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Wallfahrt nach Tours

Mit dem Bus Nr. 3 auf den Spuren des Heiligen Martin
vom 17. – 21. Mai 2016

28 Pilger und Pilgerinnen aus dem Dekanat Böblingen machten sich in der Pfingstwoche gemeinsam mit Bischof Gebhard Fürst auf den Weg nach Tours in Frankreich. Die Wallfahrt stand ganz im Zeichen der Begegnung: Begegnung mit Gott, Begegnung mit dem hl. Martin und seinen Spuren, Begegnung aber auch mit den französischen und deutschen Nachbarn und nicht zuletzt auch Begegnung mit sich selbst.
Mit der geistlichen Leitung durch Dekan Anton Feil und Eberhard Schäfer als Reiseleiter besuchten die Pilger und Pilgerinnen des Bus Nr. 3 (von insgesamt 9 Bussen) den Sterbeort des Heiligen Martin in Candes (in der Nähe von Poitiers), das von ihm gegründete erste Kloster Europas in Ligugé sowie die Klosterruine in Marmoutier, dem Kloster bei Tours, in dem Martinus auch als Bischof gelebt hat. Zur Erkundung der Städte Poitier und Tours hatten die Pilger jeweils freie Zeit.

Leben und Wirken des Hl. Martin
In Poitiers hat der Heilige Bischof Hilarius gewirkt, den Martin nach seinem Austritt aus dem Heer des Kaisers aufgesucht hat, um näher ins Christsein eingeführt zu werden. Hilarius gab ihm auch die Erlaubnis, zunächst als Einsiedler in Ligugé zu leben. Bald erhielt Martin Gefährten, so entstand das erste Kloster im Abendland – mit der Besonderheit der Seelsorge für die Menschen in der Umgebung. Die Pilger erfuhren auch, dass Martin, der nicht Bischof werden wollte, durch einen „Trick“, er möge doch eine kranke Frau besuchen, aus seinem Kloster geholt und dann „mit sanfter Gewalt“ nach Tours gebracht wurde. Dort wirkte er als 3. Bischof von Tours segensreich 27 Jahre. Um Frieden unter den Klerikern von Candes zu stiften, machte er eine (letzte) Pastoralreise dorthin.
Als das Werk der Versöhnung gelungen war, legte er sich zum Sterben nieder. Nach seinem Tod am 8.11.397 gab es zwischen Christen aus Poitier und Tours Streit um seinen Leichnam. Als die anderen schliefen, brachten die Mönche aus Tours ihren Bischof auf ein Schiff und fuhren auf der Loire nach Tours. Hier wurde er  beigesetzt. Dieser Tag, der 11.11., wurde sein Gedenktag. Mit Papst Silvester ist Martin der Erste, der nicht als Märtyrer starb und dennoch zur Ehre der Altäre erhoben wurde. Über seinem Grab befindet sich heute die Basilika St. Martin.

Der Mantel
Höhepunkte der Fahrt waren die Pilgerstrecke zum Kloster Marmoutier und die Gottesdienste in der Kathedrale von Tours und in der Basilica mit der Prozession in die Krypta zum Grab des hl. Martin.
In der Kathedrale von Tours ist in einem Kirchenfenster der geteilte Mantel Martins grün dargestellt. Der Mantel gab Anlass zu vielen Gesprächen:  Martin war ab seinem 15. Lebensjahr 25 Jahre lang Soldat in der römischen Armee in Gallien. Er war ab 334 n. Chr. als Soldat der Reiterei der kaiserlichen Garde in Amiens stationiert. Hier fand laut seinem späteren Biographen Sulpicius Severus auch die Mantelteilung statt. Römische Gardisten trugen über dem Panzer die Chlamys, einen weißen Überwurf aus zwei Teilen, der im oberen Bereich mit Schaffell gefüttert war. In nahezu allen künstlerischen Darstellungen wird er allerdings mit einem roten Offiziersmantel (lat.: Paludamentum) abgebildet. Nur in Tours ist der Mantel grün.
Wo sich der Mantel heute befindet, weiß niemand. Schon der Frankenkönig Chlodwig erhob Martin zum Nationalheiligen und Schutzherrn seines Reiches. Martins Mantel (lat. cappa) gehörte seit der Merowingerzeit zum Kronschatz und reiste mit von Ort zu Ort. Aufbewahrt in kleineren Räumlichkeiten, wurden diese bald als Kapellen bezeichnet und die begleitenden Geistlichen als Kapelanen. Da sie lesen und schreiben konnten, nahmen sie neben ihren seelsorgerischen Pflichten auch das Amt der Hof- und Urkundenschreiber wahr. Daraus erklärt sich auch der Name Hofkapelle für die königliche Kanzlei des Frankenreiches.

Der Hl. Martin als Vorbild
Da Mantelteile als Reliquien von den fränkischen Könige auch verschenkt wurden, ergab sich die Spekulation, ob bei den Ausgrabungen in der Sülchenkapelle (aus der Merowingerzeit, St. Martin geweiht) auch so eine Mantelreliquie zu finden wäre. Wichtiger jedoch als alle Spekulationen um den Mantel ist, dass wir im gelebten Glauben, mit Gebet und barmherzigen Taten in der Spur dieses allseits bis heute bekannten und beliebten Heiligen bleiben.
Aus der ganzen Diözese hatten sich 370 Pilgerinnen und Pilger auf den Weg gemacht. Der hl. Martin ist der Diözesanpatron des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Von seinem Geburtsort in Ungarn bis zu seinem Grab in Tours gibt es inzwischen einen durchgehend markierten Martinsweg - auch quer durch das Dekanat Böblingen.


Online gestellt am 24.05.2016
Text: Christa Stoll, Anton Feil
Bilder: Christa Stoll

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Horizonte - Die neuen Sonntagabendgottesdienste im Dekanat Böblingen

Ein gelungener Start am Sonntag,
den 24. April 2016

„Horizonte“ ist der Name einer neuen Gottesdienstform, die ab jetzt alle vier Wochen in der Bonifatius-Kirche in Böblingen angeboten wird.

Am Sonntag startete die neue Reihe, die vor allem von Fachdiensten des Dekanats (wie Schuldekanat, Erwachsenenbildung, Betriebsseelsorge, Kirchenmusik etc.) gestaltet wird. Das Thema dieses ersten Gottesdienstes war „Die neue Erde und der neue Himmel“, wie sie im biblischen Buch der Johannes-Offenbarung beschrieben werden. Wünsche für eine „neue Erde“ konnten auf einen Erdball geklebt werden, dabei wurde die „Weite“ deutlich, die ein Leben aus dem Vertrauen auf den menschgewordenen Gott ermöglichen kann.

Ein neues Lied der Dekanatskirchenmusikerin Marianne Aicher, „Brunnen der Sehnsucht“, umrahmte beeindruckend musikalisch durch sie und ihre Band umgesetzt die Feier. Nach einem stimmungsvollen Gottesdienst, bei dem zudem Altdekan Karl Kaufmann, Schuldekan Thomas Kreis und Dekanatsreferent Wolfgang Hensel mitwirkten und bei dem alle (richtiges) Brot und Wein „verschmecken“ konnten, gingen die zahlreichen BesucherInnen gestärkt in den Abend.

Die monatlichen Horizonte-Gottesdienste (immer am letzten Sonntag des Monats, siehe Auflistung im Plakat Horizonte) sind zu sehen in einer Reihe mit den nun beginnenden Dekanatsgottesdiensten jeden Sonntagabend 18.30 Uhr in St. Bonifatius, bei denen – außerhalb der Schulferien - reihum fast alle Pfarrer im Dekanat beteiligt sind.

Online gestellt am 26.04.2016
Text: Wolfgang Hensel, Peter Then
Fotos: Wolfgang Hensel

Missionarische Entscheidung - aus Liebe zum Leben

Norbert Arntz (rechts) im Gespräch

Dekanatskonferenz vom 12. April 2016
Gemeindehaus Kuppingen

40 hauptamtliche pastorale MitarbeiterInnen (Pfarrer, PastoralreferentInnen, GemeindenreferentInnen, Diakone …) erlebten in Kuppingen einen energiegeladenen Referenten. Norbert Arntz, ein Pfarrer mit langjähriger Erfahrung in Lateinamerika und dort auch ein Wegbegleiter des heutigen Papstes, konnte wichtige Impulse dazu geben, wie Kirche und Kirchengemeinden durch das „Franziskus-Projekt“ einen Anstoß für die Zukunft bekommen können.

Anhand von sorgfältig ausgewählten Texten des lateinamerikanischen Papstes kam die Runde schwerpunktmäßig über vier Themen miteinander ins Gespräch:

1)   Wie Kirche neu aus der ursprünglichen „Frische“ des Evangeliums leben kann.
2)   Wie Wege beschritten werden können, das „Nächster Sein“ als samaritanische Kirche mit „Liebe und Zärtlichkeit“ zu leben.
3)   Wie es gelingen kann, dass in kirchlichen Organisationen das synodale Prinzip und das Dienen (auch in leitender Stellung) mehr Raum greift.
4)   Wie die Vision der „anderen Welt“, des Reiches Gottes, das Denken in der Kirche verändern kann.

Der Austausch über diese Thesen war höchst lebendig, auch weil der Referent sehr persönlich Stellung bezog und dadurch die Anwesenden zu ehrlichen Stellungnahmen herausforderte. Ein gelungener Nachmittag, der bewegte - und so gar nichts von einer trockenen Konferenz-Atmosphäre aufkommen ließ.

Abends gab es dann Gelegenheit, einen Vortrag von Norbert Arntz zum Thema Gerechtigkeit und Compassion im Vaterunser-Gemeindehaus zu hören. Weitere Punkte der Konferenz: Martinusjahr im Dekanat, Samstagpilgern, Fortbildung für Wort-Gottes-Feier-LeiterInnen. Neuer Termin der nächsten Dekanatskonferenz ist der Dienstag, 08.11.2016 (statt bisher 15.11.) in Magstadt.

Online gestellt am 26.04.2016
Text: Wolfgang Hensel, Peter Then
Fotos: Wolfgang Hensel

1. Fachdienstleiter-Konferenz des Dekanats 2016

Bericht zur Fachdienstleiter-Konferenz
am 17.02.2016

Am 17.02.2016 fand im Arbeiterzentrum Böblingen die erste Fachdienstleiter-Konferenz des Jahres statt. Im Mittelpunkt stand die Frage nach den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und wie gehen die einzelnen Fachbereiche an diese Problematik heran? Welche Schwerpunkte sehen sie in 2016 und wo kann man möglicherweise ansetzen?
Nach der kurzen Vorstellung des neuen PR-Referenten im Dekanat begannen die Fachdienstleiter mit ihren Resümees.

Schuldekan Thomas Kreis

Die Katholische Erwachsenenbildung Böblingen keb möchte mit speziellen Kursangeboten Sichtweise und Einstellung der Menschen zur Flüchtlingsproblematik ansprechen, Konflikte und Vorurteile analysieren und um mehr Verständnis werben. Wovor haben wir Angst und wie können die eingefahrenen Abwehrmechanismen aufgebrochen werden?
Das Jugendreferat beklagt das stark schwindende Interesse der Jugend an sozialen Themen, wie z.B. Politik (schwach besuchte Wahlveranstaltung) oder Einwanderung, und stellt dieses eindeutig soziologische Problem in den Vordergrund. Gibt es ein Generationenkonflikt? Wie können die Jugendlichen angesprochen werden? Geplant sind unter anderem Veranstaltungen mit Flüchtlingen und Kinotage.
Das Schuldekanat sieht ein immenses Problem beim Nachwuchs: Es fehlen ReligionslehrerInnen – sowohl in Ausbildung als auch im aktiven Dienst. Ein eindringlicher Appell an alle ausgebildeten Theologen und Religionspädagogen sowie in Ausbildung befindliche StudentInnen. Auch das Würzburger Fernstudium ist eine Möglichkeit. Bewerbungen sind immer willkommen. Weitere Informationen gibt es bei Schuldekan Thomas Kreis.
Nicht einfach gestaltet sich manches auch im Fachbereich Kirche und Schule. Schulen sperren sich immer mehr bei Kooperationen mit der Kirche. Hier gilt es, intensiv Aufklärungsarbeit zu leisten. Geplant sind ein Workshop mit Religionslehrerinnen in Weil der Stadt und Aktionen mit Flüchtlingen.

Annegret Hiekisch / Dekanatsreferentin

Die Familienbildungsreferentin stellt sich folgenden Themen: Wie begleiten wir als Erwachsene unsere Kinder beim Lernen?  Und wie können vor allem die Eltern besser unterstützt werden, die aktiv im Berufsleben stehen und gleichzeitig den Anforderungen einer pädagogisch gehaltvollen Erziehung gewachsen sein müssen. Die Individualberatung erzielt hier erfahrungsgemäß die besseren Erfolge.
Jede Menge Arbeit wartet auch auf Walter Wedl von der Betriebsseelsorge. Es stehen viele Entlassungen in Betrieben in Ehningen und Holzgerlingen an sowie Tarifverhandlungen bei METALL und Öffentlichem Dienst.
Die Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern  fokussiert bei ihrer Arbeit die Unterstützung des Prozesses der "Inklusion". Zum besseren Verständnis: Menschen mit Behinderung sind inkludiert, wenn sie erfolgreich in das gesellschaftliche Leben eingegliedert werden (Schule, Arbeitsplatz, Wohnen, Freizeit usw.). Ein weiteres großes Problem, das auch Flüchtlinge betrifft.
Der Fachbereich Kirchenmusik stellte das neue Jahresprogramm vor und möchte Konzerte mit verschiedenen in Deutschland ansässigen Volksgruppen organisieren. Besonderer Tipp: Das Konzert STABAT MATER von Karl Jenkins in Rottenburg am 12.03. und 13.03.2016. Informationen über Marianne Aicher / Dekanatskirchenmusikerin.

Dekanatsleitung
Das Dekanat selbst thematisierte die aktuellen Projekte "Autobahnkirche Sindelfinger Wald",  "Kirche am Ort" und "Pilgern". Der kommissarische Dekan Anton Feil wagte einen Blick in die nicht ganz ungetrübte Zukunft: Es gäbe einen deutlichen Schwund an hauptamtlichen Seelsorgern. Gleichzeitig forderte er mehr Anerkennung für die ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Dekanatsgottesdienste
Der letzte Punkt der Tagesordnung wurde zügig unter Dach und Fach gebracht: Thema und Ausrichter der neuen Dekanatsgottesdienste. In mehreren Gesprächsrunden bei Konferenzen der Priester und der Fachdienste wurde im Vorfeld ein neues Konzept für einen Sonntagabendgottesdienst im Dekanat erarbeitet:

1) Ortswechsel von St. Maria Goldberg nach St. Bonifatius Böblingen mit der neuen Uhrzeit 18.30 Uhr.
2) An den ersten 3-4 Sonntagen im Monat wird von Priestern aus dem ganzen Dekanat jeweils die Eucharistie gefeiert.
3) Am letzten Sonntag im Monat gestaltet ein Fachdienst einen thematischen Gottesdienst. Der Ort kann im Einzelfall auch mal eine andere Kirche im Dekanat sein.
Die Termine:
4) Mit einem thematischen Gottesdienst am Sonntag, 24.04., soll dieses neue Konzept eingeführt werden.
5) Weitere thematische Gottesdienste wurden so vereinbart: 29.05. Arbeit (Betriebsseelsorge); 26.06. Unterwegs mit St. Martin (Schule und Kirche / Malmsheim); 24.07. Thema noch offen; 25.09. Schule; 31.10. Ökumene und 27.11. Jugend. Mehr erfahren Sie im nächsten Newsletter des Dekanats.

Finale
Pünktlich um 12 Uhr schloss ein sichtlich zufriedener Dekan Anton Feil diese erste Sitzung. Es war eine sehr aufschlussreiche Veranstaltung mit informativen Beiträgen. Die Schwerpunkte wurden wie geplant angesprochen und diskutiert. Ein guter Start ins Neue Jahr! Die nächste Fachdienstleiter-Konferenz findet am 06. Juli 2016 an gleicher Stelle statt.

Online gestellt am 21.02.2016
Text: Peter Then, Wolfgang Hensel, Anton Feil
Bilder: Peter Then

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Dekanatskonferenz vom 26. Januar 2016

Erste Konferenz im neuen Jahr mit den beiden Schwerpunkten missio-Sonntage 2016 und Ökumene im Reformationsjahr 2017.

Am 26. Januar 2016 lud der Kommissarische Dekan Anton Feil zur ersten Dekanatskonferenz des Jahres nach Holzgerlingen ein. Nach einem viertelstündigen besinnlichen Impuls in der nahegelegen Erlöser-Kirche ging es dann im Gemeindezentrum zur Tagesordnung.

Den ersten Punkt gestaltete Dr. Wolf-Gero Reichert von missio, der die Bedeutung der außerordentlichen missio-Sonntage im Sinne des missionarischen Auftrags der Kirche erläuterte. Für die im Vier-Jahres-Turnus stattfindenden Gottesdienste können über das missio-Werk besondere Geistliche aus vielen Ländern der Welt eingeladen werden. Die Kollekten werden nach Rücksprache mit dem Werk auf Wunsch bestimmten Projekten zugeführt. Als Organisationshilfe steht den Gemeinden bei der missio-Diözesanstelle Rottenburg eine ausführliche Informationsmappe zur Verfügung (Barbara Meiser, Tel. 07472-169-293, Bmeiserdontospamme@gowaway.bo.drs.de). Der Zeitraum der missio-Sonntage ist vom 17. bis 24.07.20126.

Nach einer kurzen Pause gingen die Teilnehmer das Hauptthema der Konferenz an: Ökumene – (gemeinsames) Zugehen aufs Reformationsjahr 2017. Hier erläuterte Petra Waschner vom Evangelischen Kreisbildungswerk im Landkreis Böblingen die Grundgedanken ihrer Kirche zur Reformation und Ökumene. Martin Luther wollte seine Kirche reformieren und ganz gewiss nicht spalten - geschweige denn die bekanntermaßen verheerenden Folgen verursachen. Seine Überzeugung: Gott liebt die Menschen so, wie sie sind – ohne „Vermittler“ und nicht als „Richter“. Umso wichtiger und bedeutender ist die Bewegung der Ökumene, die uns Christen formell wieder zueinander bringt – ganz besonders im Jubiläumsjahr Luthers. Von evangelischer Seite aus wird das Jubiläum ein „gemeinsames Christusfest“ mit vielen Aktionen und Veranstaltungen gefeiert. Hierzu ist von der Evangelischen Landeskirche ein Ideenheft herausgegeben worden, das leider momentan nur noch als PDF zur Verfügung steht unter dieser Adresse: Da ist Freiheit. Weitere Informationen zum Reformationsjahr finden Sie hier: Reformation Württemberg.

Angeregt von diesen Ausführungen entwickelte sich an den Tischen eine rege Diskussionsrunde mit Beiträgen und Ideen für ökumenische Initiativen im Jahr 2017. Leonberg möchte einen „FantasTisch“ organisieren, der bedeutende reformatorische Orte besucht. Herrenberg plant eine Großveranstaltung im Oktober 2017 und Böblingen veranstaltet Kirchenbezirkswochen mit dem Thema „Evangelisch sein 2017“. Auch wird ein Ökumenisches Christusfest der sieben Gemeinden im Gäu stattfinden – um nur einige der Projekte zu nennen.

Nach den Abschlussgedanken von Petra Waschner verabschiedete der kommissarische Dekan Anton Feil die Anwesenden - leider nicht ohne kritisch anzumerken, dass die Anwesenheit der eingeladenen Seelsorgeeinheiten doch sehr zu wünschen übrig gelassen habe. Ein eindringlicher Appell an die nächste Sitzung am 12.04.2016 in Kuppingen.

Online gestellt am 05.02.2016
Text: Peter Then, Wolfgang Hensel
Bilder: Peter Then


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