Linz im Herbst

Logo der Katholischen Betriebsseelsorge

Schon das fünfte Mal führten die Böblinger und Heilbronner Betriebsseelsorger gemeinsam eine Bildungsreise für 'Leute mit und ohne Arbeit' durch. Ziel war in diesem Jahr die Stadt Linz.

 

Wir dürfen heute den Reisebericht einer Mitreisenden veröffentlichen:

 

 

 

Schon aus Zeiten, in denen Pfarrer Paul Schobel noch die Katholische Betriebsseelsorge Böblingen geleitet hat, bestehen sehr gute Kontakte zur Schwestereinrichtung in Linz. Dies nahmen die Böblinger und Heilbronner Betriebsseelsorge zum Anlass, für die fünfte, gemeinsam geplante Bildungsreise, für „Leute mit und ohne Arbeit“, die Stadt Linz als Reiseziel auszusuchen.

Von Böblingen aus ging am 10. September die Fahrt über München, Passau und danach durch das landschaftlich so reizvolle Donautal bis nach Linz, wo die Gruppe im Bildungshaus Sankt Magdalena, hoch über Linz gelegen, bestens untergebracht war.

Wie es dem Grundkonzept dieser Reisen entspricht standen auch dieses Mal wieder ein Betriebsbesuch mit anschließendem Treffen der Kollegen, Stadtführungen, Geselligkeit, Kultur und genügend freie Zeit für den Einzelnen im Vordergrund.

Der 11. September war ganz für Linz vorgesehen. Durch die kundige Führung eines Linzer KAB-Kollegen wurden uns die Geschichte und das Leben in der Stadt sehr farbig dargestellt. Danach gab es genügend Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Nachmittags, bei strahlendem Sonnenschein, traf sich die Gruppe wieder, um zwei Stunden auf einem Donauschiff zu verbringen und die wunderschöne Landschaft zu genießen.

Was wäre um diese Jahreszeit ein Besuch in Österreich, ohne bei einem Heurigen gewesen zu sein? Deshalb war der Abschluss des Tages am Abend unter freiem Himmel, beim Heurigen. Es war Geselligkeit in ihrer schönsten Form.

Voestalpine, das größte Stahlwerk Österreichs, stand am 12. September auf dem Programm. Hochinteressant war die dreistündige Werksführung, bei der die Teilnehmer von einer Besucherkanzel aus die mächtigen Hochöfen und den Anstich eines solchen beobachten konnten.

Beeindruckend, wie die glühende Eisenmasse über eine Rinne abgeführt wird! Auch Stahl für unsere Sindelfinger Autoindustrie kommt aus diesem Werk. Am Mittag trafen wir uns mit den Kollegen aus der Betriebsseelsorge Voestalpine zum Austausch. Wie ähnlich doch unsere Probleme sind! Nach reger Diskussion und gemeinsamen Gottesdienst ging es zum Abendessen ins Bildungshaus St. Magdalena.

Am 13. September hatten wir unseren „Tag der Kultur“. Zunächst besuchten wir in einer alten Weberei die Marcel Callo Kirche und die angeschlossene Taufkapelle. Alte Fabrikstruktur in ganz neuem Gewand! Ein Treffpunkt in ungewöhnlicher Atmosphäre. Kirche nicht nur als Kirchenraum, sondern als Begegnungsstätte. Beeindruckend und nachahmenswert!

Im Anschluss fuhren wir zum Chorherrenstift St. Florian. Ein Gegensatz zu dem davor Gesehenen. Hier konnten wir die barocke Schönheit, z.B. der Bibliothek und Kirche, gut geführt, bewundern.

Ehemaliger Organist der Klosterkirche war Anton Bruckner. Dies war für uns Grund als Überraschung ein kleines Orgelkonzert zu organisieren.

Den Abschluss des Kulturprogramms bildete ein Besuch der ältesten Stadt Österreichs, Enns. Wiederum mit Stadtführung wurde sie uns sehr lebendig und bildhaft erschlossen. Auch hier haben wir einer engagierten KAB-Kollegin zu danken, die die Führung für uns organisiert hat.

Viel zu schnell sind diese spannenden Reisetage vorbeigezogen, darüber waren sich auf der Heimfahrt am 14. September die Teilnehmer allesamt einig. Manche Erinnerung wird sicher noch lange wach bleiben!

 

 

 

Text: Betriebsseelsorge

Fotos: Betriebsseelsorge

 

 

zurück zur Übersicht

 

 

Recht am eigenen Bild:
Wir sind bemüht, die Seite mit Fotos von Aktionen und Veranstaltungen interessant zu gestalten. Wenn sie sich auf einem Bild wieder finden und nicht einverstanden sind, dass sie gezeigt werden, reicht eine Mail, und wir nehmen das Bild unverzüglich heraus! Danke.

 

(ak)