Kirche der Armen

Der Katakombenpakt - ein Workshop, dem viele Menschen im Dekanat Böblingen und aus der Umgebung mit Spannung und Freude entgegen gesehen haben.

 

Norbert Arntz ist ein Kenner.

Er kennt Südamerika.

Er hat langjährige pastorale Erfahrungen in Lateinamerika.

Er hat mit Papst Franziskus schon zusammen gearbeitet.

Er ist ein fundierter und leidenschaftlicher Kenner des Katakombenpaktes.

Er ist ein mitreißender und lebendiger Erzähler.

Eine Freude ihn zu hören.

 

Am 16. November 1965 - drei Wochen vor dem Abschluss des II. Vatikanischen Konzils - trafen sich in den Domitilla-Katakomben außerhalb Roms 40 Bischöfe der ganzen Welt. Sie griffen ein Leitwort auf, das Johannes XXIII. einige Jahre vorher ausgegeben hatte.

 

"Kirche der Armen"

 

Sie griffen das Motto auf und legten darüber hinaus ein Gelübde ab, in dem sie versprachen, dass sie nach ihrer Rückkehr vom Konzil, Grundsätzliches in ihrem Leben und bei ihrer kirchlichen Tätigkeit ändern wollten:

 

Sie versprachen ein einfaches Leben zu führen und die "Option für die Armen".

 

 

Bischöfe in einfachen Gewänder? ohne Gold ohne Silber? Geht das?

Wir werden uns bemühen, so zu leben, wie die Menschen um uns her üblicherweise leben, im Hinblick auf Wohnung, Essen, Verkehrsmittel und allem, was sich daraus ergibt (vgl. Mt 5,3; 6,33-34; 8,20).

Wir verzichten ein für allemal darauf, als Reiche zu erscheinen wie auch wirklich reich zu sein, insbesondere in unserer Amtskleidung (teure Stoffe, auffallende Farben) und in unseren Amtsinsignien, die nicht aus kostbarem Metall – weder Gold noch Silber – gemacht sein dürfen, sondern wahrhaft und wirklich dem Evangelium entsprechen müssen (Vgl. Mk 6,9; Mt 10,9; Apg 3,6).

 

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Kirche der Armen

Kirche Jesu eben

 

 

 

 

 

Nach Workshop am Nachmittag der Vortrag am Abend ...

Mehr zum Katakombenpakt

 

"Zeichen der Zeit" - Konziliare Versammlung Frankfurt (2012)

Der Katakombenpakt - ARD Mediathek

 

 

Text: Angelika Kamlage

Fotos: Angelika Kamlage

 

 

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(ak)