Gutenbergstraße 2,  71032 Böblingen
Tel. 07031 -  631372

Informationen zum Diakonieladen

Zusammengestellt von Gotthard Ludwig anlässlich des 10jährigen Jubiläums am 31.01.2013 (Punkte 4 und 5 am 13.02.2014 aktualisiert, S.Dreher)

 

Der Diakonieladen ist ein erfolgreiches Projekt in der Trägerschaft vom
Evangelischen Kirchenbezirk Böblingen
-    Dekan Bernd Liebendörfer
-    Laden-Leitung:    Erika Aichele und
                             Siegfried Dreher (bis 2012 Gotthard Ludwig)


Erster Verkaufstag am 1. Februar 2003

2003    34 Mitarbeiterinnen, ein Mitarbeiter
2013    35 Mitarbeiterinnen, zwei Mitarbeiter
               Davon 16 neue Mitarbeiterinnen

2003           14.024 Teile          4.937 Kaufvorgänge
2012           33.219 Teile        10.979 Kaufvorgänge
10 Jahre     253.122 Teile        82.864 Kaufvorgänge

2003    Durchschnitts-Preis für 1 verkauftes Teil        3,60 €
2012                                                                  3,51 €

In diesen Durchschnittspreisen sind 50-Cent-Artikel, wie auch teure Markenwaren enthalten. (Jeans: ca. 4 €, Boss-Anzug 15 € oder Lederjacken zwischen 15 und 40 €).

Der Diakonie-Laden Böblingen wird zunehmend akzeptiert und genutzt.
Zu den Käufern zählen viele Stammkunden, die zu einer starken Steigerung beitragen. Ohne neue Entdecker unserer Einrichtung wäre der Erfolg trotzdem nicht denkbar.

Wir freuen uns sehr, die Haushaltskasse vieler bedürftiger Familien,
häufig Alleinerziehender, aber auch anderer Menschen, die vorübergehend
über keine großen Geldmittel verfügen, entlasten zu können.

Einen weiteren Anteil am Erfolg haben Käufer, die nicht zu den Bedürftigen gezählt werden können.

Was sind unsere Merkmale?

  1. Die Basis für den Erfolg und den guten Ruf sind die vielen Spender! Ihnen gilt unser Dank und der Dank vieler Käufer besonders!
    Wir können die Qualität nicht wie ein Kaufhaus kaufen, sondern sind auf Spenden angewiesen. Wir haben es mit Menschen zu tun, die sich scheuen, ihre Textilien dem Reißwolf zu übergeben und glücklich sind, diese einem sinnvollen Gebrauch zu überlassen.

  2. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sind Mittler und Organisatoren zwischen Spendern und Käufern. Nur brauchbare Ware kommt nach Prüfung in den Verkauf. Unser Warenkatalog umfasst:
    Textilien
    Haushaltsartikel für den täglichen Bedarf, aber auch festliche Gedecke, Einzelteile für Sammler, Glas, Porzellan, Keramik, schöne Dinge zur Dekoration rund ums Wohnen
    Accessoires wie Gürtel, Krawatten, Tücher, Schuhe aller Qualitäten
    Bücher sehr preiswert, manchmal druckfrisch
    Kinderecke mit Kleidung, Spielen, Büchern

  3. Wir vermeiden jedes Stigma durch unser Auftreten und die Gestaltung des Laden, der wie eine Secondhand-Boutique wirkt. Es kann mit Freude eingekauft werden. Wir wirken nicht wie ein Armutsprojekt.

  4. Ware, die keinen Abnehmer findet, wird nicht als Großpaket verkauft und nicht vernichtet. Wir sind mit „Licht im Osten“ und der "Evangelischen Gesellschaft Stuttgart" freundschaftlich verbunden; sie bekommen auch etwas von unserer Ware.

  5. Nach Abzug der Unkosten erwirtschaftet der Diakonie-Laden Böblingen einen Überschuss. Der Diakonische Bezirksausschuss (DBA) des Kirchenbezirks Böblingen entscheidet jedes Jahr, was mit diesem Geld geschieht. Derzeit werden davon einige Dienste im "Haus der Diakonie" unterstützt:  eine halbe Personalstelle "Sozial- und Lebensberatung"  wird finanziert und es werden Zuschüsse für die Bereiche Schuldnerberatung und Tumorberatung gegeben.

Die Leistung unserer meist ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen:

Ihre Arbeit für den Diakonie-Laden Böblingen entspricht einer Wertschöpfung von ca. 128.000 € im Jahr. Das errechnet sich aus ca. 16.000 Arbeitsstunden im Verkauf und im Bereich der Logistik (Ware sichten, sortieren, beurteilen, auszeichnen und mehr). Wir sprechen von Zeit- und Geldspenden unserer Mitarbeiter!  Ohne dieses Engagement würde der Diakonie-Laden Böblingen nicht funktionieren.

Unsere Mitarbeiterinnen - Foto im August 2010
So viele Menschen und einige mehr arbeiten im Diakonie-Laden Böblingen, beraten die vielen Kunden beim Einkauf oder bereiten die Ware „hinter den Kulissen“ für den Verkauf vor.
Erika Aichele berichtete dem „Rotary-Club Böblingen-Schönbuch“ über das soziale Wirken des „Diakonie-Laden Böblingen“. Das hat den Vizepräsidenten des Clubs und Leiter der Bereitschaftspolizei in Böblingen, Ernst Horlacher, so beeindruckt, dass er anschließend alle Mitarbeiter im Namen des Clubs zum Essen einlud.