Was uns die Partnerschaft mit Burkina Faso bedeutet

... sich kennenlernen

Dieter Böckmann von der Böblinger Projektgruppe:

"Man kennt sich"  Fast jedes Jahr reist (auf eigene Kosten) eine Gruppe aus unseren  Kirchengemeinden zu mehrwöchigen Besuchen in das Land.  Freunde aus Burkina Faso kommen zu Kirchentagen, zu Veranstaltungen von  'Brot für die Welt', und oft auch privat eingeladen, in den Kreis Böblingen.

Dreimal im Jahr informiert ein Pressespiegel (aus Zeitungen aus Burkina Faso ins Deutsche übersetzt) darüber, "was sich im Lande so tut ...". 

 

Wozu das gut ist? ... gegenseitige Besuche erweitern das Verständnis des einen für den anderen, Vertrauen wird aufgebaut - Vorurteile werden ausgeräumt 

Ein Reiseteilnehmer: "Wenn ich die Hitze am eigenen Leib verspüre, habe ich Achtung vor den Menschen, die bei dieser sengenden Sonne auf freiem Feld oft schwerste körperliche Arbeit verrichten können".

Wenn Afrikaner nach Deutschland kommen, können sie sich ein eigenes Bild von unserer Gesellschaft machen.

Wenn Menschen einander begegnen, kann Herzlichkeit entstehen, die durch kein materielles Gut dieser Welt zu ersetzen ist.

... voneinander lernen

Burkinabès können bei uns lernen

Theorie und Praxis in technischen,  landwirtschaftlichen und anderen Bereichen,

  • die in Burkina Faso erst seit kurzer Zeit angewendet werden,
  • für die in Burkina Faso noch keine Ausbildung angeboten wird,
  • die durch die Zusammenarbeit mit dem Ausland zwingend notwendig werden (Handel, moderne Kommunikationstechniken u.a.).

Wir können von den Burkinabès lernen

Praxis im zwischenmenschlichen und religiösen Bereich:

  • Herzlichkeit im Umgang miteinander,
  • gegenseitige Akzeptanz und Toleranz,
  • Zufriedenheit mit dem, was man erreichen kann,
  • Umgang mit dem eigenen Glauben und dem Glauben anderer (Respekt vor anderer Religiösität).

... sich gegenseitig helfen

  • Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude -
     in diesem Sinne teilen wir uns unsere Freuden und Sorgen mit.
  • In Wort und Gebet finden wir Hilfe bei unserem Gegenüber.
  • Bei Problemen, wie Hungersnot und Wassermangel ist dann auch tatkräftige Hilfe gefragt, durch unseren Einsatz hier in Deutschland.
  • Finanzielle Hilfe erfolgt im gegenseitigen Respekt, das heißt, dass der Geldgeber nicht über den  Empfänger dominieren will.
  • Im gegenseitigen Einvernehmen wird an einer Sache gearbeitet, der Verbesserung der Lebensumstände der Menschen dieser Welt.