Antworten auf häufig gestellte Fragen

Warum eigentlich brauchen "die" nach so vielen Jahren immer noch Unterstützung?

  • Als Sahel-Land lebt Burkina Faso in ständigem Kampf gegen eine menschenfeindliche Natur.
  • Auch wenn es genügend regnet, reichen die Ernten nur knapp aus, um die Ernährung der Bevölkerung zu sichern. Fällt wenig Regen, so muss Getreide (vor allem Hirse) importiert werden, um den Hunger zu bekämpfen.
  • Das Land erzeugt zu wenig Exportgüter, um die notwendigen Importe zu finanzieren.
  • Nur langsam kann die Analphabethenrate verringert werden.
  • Landwirtschaft und die noch wenig entwickelte Industrie, können angesichts des Bevölkerungswachstums keine ausreichenden Einkommensmöglichkeiten bieten.

Warum immer nur dem gleichen Partner helfen?  andere Länder brauchen auch Unterstützung!

Natürlich ist Burkina Faso nur ein Land unter vielen, aber es ist unmöglich, mit all diesen Ländern Beziehungen zu unterhalten, die man als Partnerschaft bezeichnen kann. Deshalb konzentrieren wir uns auf Burkina Faso. Wir befassen uns mit den klimatischen, wirtschaftlichen, politischen und soziologischen Verhältnissen. Wir wissen, wie die Menschen dort leben und durch die Besuche und den ständigen Informationsaustausch hat sich, getragen durch den gemeinsamen Glauben, ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis entwickelt.

Die Projektgruppe "Partnerschaft mit Burkina Faso" arbeitet zudem auch als Basisgruppe von "Brot für die Welt". Bei deren jährlicher Aktion werben wir mit Beispielen aus Burkina Faso für Entwicklungsprojekte in aller Welt.

 

Kommt das gespendete Geld überhaupt an ? Wird es sinnvoll verwendet ? Diese Frage können wir eindeutig mit JA beantworten!

  • Wir kennen unseren Partner das Office de Developement des Églises (ODE) seit vielen Jahren und wissen, dass dort hervorragend gearbeitet wird.
  • Wir kennen auch die Menschen, die dort tätig sind.
  • Jedes Projekt wird vom ODE vor Beginn genau unter die Lupe genommen und es wird festgelegt, welche Leistungen von der Landbevölkerung selbst erbracht werden können und wo Hilfe von außen benötigt wird.
  • Während der Durchführung wird das Projekt von Fachleuten begleitet und am Schluss geprüft. Das gilt sowohl für Projekte, die von "Brot für die Welt" finanziert werden, als auch für Projekte, die direkt über unsere Partnerschaft laufen.
  • Verwaltungskosten ?  Die werden aus anderen Quellen gedeckt, sodass Spendengelder ohne Abzug für Entwicklungsprojekte verwendet werden können.
  • Die Mitglieder der Partnerschaftsgruppe des Evangelischen Kirchenbezirks Böblingen sind ehrenamtlich tätig.