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Waldenbuch,
1275 erstmals genannt, gehörte seit 1363 zu Württemberg. Das
Schloss und die Stadtkirche (ehem. St. Veit) beherrschen das Stadtbild.
Die Vorgängerin der heutigen Stadt- kirche war eine Kirche aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts; ihr Chorturm war zugleich Wehr- und Wachturm; das Schiff schloss westlich (in Richtung des Schlosses) an den Turm an. Unter Herzog Friedrich I wurde das Schloss nach Osten erweitert. Nun war das Kirchenschiff im Weg. Es wurde abge- brochen und 1607 ein neues (das heutige) Schiff, sicher unter Verwendung der „alten“ Steine, an die Ostseite des Turms angebaut. Dabei wurde auch die Achse der Kirche etwas nach Süden in die exakte Ost-West- Richtung verdreht. Die Pläne für das Bauvorhaben stammen von Elias Gunzenhäuser (gest 1606), die Ausführung besorgte der Steinmetz Peter Pfänder aus Leonberg, der auch die Freitreppe im Osten und die heutige Kanzel schuf. Die Längsseiten der Kirche (Süd- und Nordseite) zeigen je drei Spitzbogen- fenster in gotischem Stil. Zum Eingang im Osten, der als Hauptportal gedacht war, führt die erwähnte Freitreppe von Pfänder. Der Ostgiebel ist als Staffel- giebel gestaltet. Die Rundbogenfenster des Ostgiebels dienten als Zugänge für den Dachboden, der früher als Speicher genutzt wurde. |
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Neben dem Ostportal
sieht man ein "Vierpass-Ornament" mit einer Darstellung des Heiligen
Veit (Vitus), wahrscheinlich von der Vorgängerkirche stammend.
[GBt]
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| Gottesdienste:
Sonntags 10 Uhr.
Schlüssel zur Kirche an der Kasse des Museums für Volkskultur im Schloss Parkplätze auf dem Marktplatz vor der Kirche. Bilder: Aufnahmen von Thomas Ceska Die Originale und weitere Aufnahmen sind erhältlich bei fotostudioceska@t-online.de |
Literatur:
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