Die im Dunkel sieht man nicht







 
 
 
 
 
 
 brutschen der Mitte der Gesellschaft


 
 
 
 
 
 
eformen


 
 
 
 
 
 
ewusst werden der Not


 
 
 
 
 
 
xistenzsichernder Lohn


 
 
 
 
 
 
dentität und Würde des Einzelnen sichern


 
 
 
 
rend nach unten - durch den harten Wettbewerb werden die Bedingungen immer härter - Solidarität unteinander immer wichtiger



„Arm trotz Arbeit“ mahnten 118 Kerzen am Mittwoch vor dem Arbeiterzentrum in Böblingen, Sindelfinger Straße. In jedem Jahr startet Caritas international die Solidaritätsaktion „Eine Millionen Sterne“ mit Caritasverbänden in ganz Deutschland. In Böblingen werden Betriebsseelsorge und Caritas gemeinsam seit drei Jahren aktiv. Elmar Schubert von der Caritas Schwarzwald-Gäu und Walter Wedl von der Betriebsseelsorge erleben tagtäglich die immer größer werdenden Sorgen und Nöte der Menschen. „Jeder hat den Willen aus eigener Kraft durchzukommen“ betont Walter Wedl im Gespräch, „doch reicht der monatliche Verdienst bei vielen Menschen nicht mehr dazu aus.“ Die Zahl derer, die ihren Verdienst durch staatliche Unterstützung aufstocken müssen damit es zum Lebe reicht, nimmt von Woche zu Woche zu. Die Caritas merke dies besonders im Rahmen ihres Angebots der Hilfe beim Ausfüllen von Formularen. „Die Fragen „hinter den Formularen“ sind es, die die Menschen beschäftigen“, erzählt Elmar Schubert. Es fehlt an Geld für Kindergarten, für Schulausrüstung, für Kleidung, für Möbel. Dabei auf Hilfe von außen angewiesen zu sein, ist für die meisten Menschen schwer. Sowohl der Caritasverband als auch die Betriebsseelsorge unterstützen die Menschen in diesen Situation auf vielfältigste Art und Weise. Doch wird dies allein nicht reichen. Es benötigt mehr staatliche Unterstützung damit der gezahlte Lohn allein wieder zum Leben ausreicht.





 
Fotos: Angelika Kamlage
Text: Angelika Kamlage
 
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(ak)