Sitzung des Dekanatrats im März

Die Sitzung des katholischen Dekanatrats am 11. März 2009 war überschattet von den Ereignissen in Winnenden. "Ich wünsche den Angehörigen der Opfer, aber auch des Täters den tröstenden und kräftigenden Geist und die solidarische Nähe der Menschen drumherum, die mit ihnen diese Situation aushalten. Das gilt auch für die vielen Notfallseelsorger, die vor Ort im Einsatz sind." sagte Dekan Karl Kaufmann zu Beginn der Sitzung. Das was heute in Winnenden passiert sei, mache fassungslos, es sei nicht versteh- oder erklärbar. An solchen Geschehen werde deutlich, dass die persönliche Ebene und Beziehung von Menschen untereinandner durch nichts anderes aufgefangen werden könne. Überall brauche man Menschen, die bei ihrem Tun mit Herz und Verstand ganz dabei seien.



Bereits im Herbst des letzten Jahres regte Schuldekan Thomas Kreis die Einrichtung eines Dienstes "Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern" im Dekanat Böblingen an. An diesem Abend stellte er den Mitgliedern des Dekanatrates die Ideen und Notwendigkeiten eines solchen Dienstes vor.
Die dabei anfallenden Personalkosten werden von der Diözese Rottenburg-Stuttgart getragen. Das Dekanat muss sich jedoch zur Übernahme der Sachkosten verpflichten. Einstimmig dafür, lautete das Votum der Deligierten.








 
"Geld" war dann noch einmal ein Thema. Die Leiterin des Verwaltungszentrums, Julia Dongus, stellte den Haushaltsplan für das laufende Jahr kurz und unkompliziert, aber gut nachvollziehbar, vor. 









Der Altersdurchschnitt an diesem Abend war deutlich "verjüngt". Ein guter Grund dafür war wohl, dass das Jugendreferat des Dekanats mit vielen Mitarbeitenden vertreten war und dafür gab es gute Gründe: Einer war die Vorstellung der neuen BDKJ-Dekanatsleitung, namentlich: Rebekka Breuer, Moritz Gösmann, Nora Sterzinger, Artur Gamon (fehlte leider), und der neuen Jugendreferentin im  Jugendreferat Eva Baier durch Dekanatsjugendseelsorgerin Elisabeth Mack (ganz links). Ein anderer Grund war die in naher Zukunft anstehende 72-Stunden-Aktion. Ein 72-Sekunden-Anschuggerle führte in die Aktion ein, dem sich ein Kurzreferat der BDKJ-Dekanatsleitung anschloss. Im Dekanat werden 16 Gruppen mit insgesamt 350 Jugendlichen aktiv sein. Was genau sie bewegen werden, werden sie erst am Anfang der Aktion erfahren.
Wer mehr erfahren möchte, kann dies hier tun.













Zum Schluss gab es dann noch ein Bonbon der besonderen Art: Vor zehn Jahr trat Dekanatsreferent Wolfgang Hensel seinen Dienst in der Dekanatsgeschäftsstelle an. Damit gehört er schon fast zum Inventar, wenn man den Aussagen der zweiten Vorsitzenden des Dekanatsrates, Sabina Schneider, glauben darf. Sie überbrachte Glückwünsche und Dankesworte für die gute Zusammenarbeit.

 
 
Fotos: Angelika Kamlage
Text: Angelika Kamlage
 
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