Martin von Tours als Doku-Drama im Fernsehen

Dokumentation des Heiligen Martin im Fernsehen am
05. November 2016. Rottenburg/Stuttgart

Jedes Jahr im November erinnern Laternenumzug und Martinsritt an Europas wohl populärsten Heiligen, den heiligen Martin. Die Legende von der Mantelteilung prägt das Bild von ihm bis heute. Wer dieser Mann tatsächlich war, versucht das Doku-Drama „Martin von Tours“ zu beantworten, das am 5. November um 20.15 Uhr im Fernsehsender Arte ausgestrahlt wird. Anlässlich des 1.700sten Geburtstags des Heiligen wurde der 52-minütige Film von Tellux Film und Metafilm produziert und spürt an Orginalschauplätzen in Martins Geburtsort Szombathely, im französischen Ligugé und Tours sowie in Trier dem Vermächtnis Martins und dessen Bedeutung in der Gegenwart nach.

Weitere TV-Ausstrahlungstermine: 08.11., 22.30 Uhr, ORF2; 09.11., 20.15 Uhr, ORF3
Lesen Sie mehr im beigefügten Flyer!

Online gestellt am 26.10.2016
Text: Manuela Pfann / Diözese Rottenburg-Stuttgart

Neue Martinus-Route eröffnet

v. L. nach R.: Erzbischof Burger, Nuntius Erzbischof Eterovic, Bischof Fürst

Eingegrabenes Zeichen gegen Ausgrenzung
Rottenburg/Schwaigern. 27. Oktober 2016

Der Martinus-Pilgerweg zwischen den Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg ist offiziell eröffnet. Mit der symbolischen Übergabe des Martinusmantels vom Rottenburger Bischof Gebhard Fürst an den Freiburger Erzbischof Stephan Burger wurde diese Etappe der „Via Sancti Martini“ am Mittwochabend (26. Oktober) bei Schwaigern (Lkr. Heilbronn) eingeweiht. Der päpstliche Botschafter in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, war eigens zur Eröffnung angereist. Bereits seit Anfang September wird die neue Mittelroute des europäischen Martinuswegs zwischen Ungarn und Frankreich jeweils an den Grenzen zweier Diözesen eröffnet. Der Weg erinnert an den vor 1.700 Jahren geborenen heiligen Martin, er verbindet Martinskirchen am Weg ebenso wie Orte des Teilens wie beispielsweise Tafelläden oder Kleiderkammern. 2011 eröffnete Bischof Gebhard Fürst den Martinus-Pilgerweg innerhalb der Diözese Rottenburg-Stuttgart als ersten Martinus-Pilgerweg in Deutschland.

Nuntius Eterovic würdigte das Engagement der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Initiativen zur Ausgestaltung des Martinswegs. Er betonte, dass Pilgern in Europa eine besondere Bedeutung habe: „Das Beispiel des heiligen Martin lädt Christen heute dazu ein, sich für den Aufbau eines Europas einzusetzen, das tiefe christliche Wurzeln hat“. Der Pilgerweg des heiligen Martin sei Symbol für die Kirche im Aufbruch, sagte Erzbischof Eterovic.

Bischof Gebhard Fürst bezeichnete das Ereignis der Mantelteilung Martins als eine bis heute präsente „Blaupause“ für barmherziges Handeln in der Nachfolge Jesu. Dies sei ein „besonderes Zeichen in einer Zeit, in der wir uns in Europa neu vergewissern müssen, in welcher Spur wir gehen wollen“, sagte Fürst. Der Martinusweg verbinde Länder und Völker und „ist ein tief in unsere Landschaften eingegrabenes Zeichen gegen Abgrenzung des Eigenen gegen das Fremde, gegen Abschottung und Nationalismus“, betonte der Rottenburg-Stuttgarter Bischof. Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger stellte die Aktualität der Botschaft des heiligen Martin heraus: „Wir brauchen diesen Anstoß, gerade wenn wir Gefahr laufen, satt zu sein, übersättigt zu sein vom Wohlstand oder der täglichen Informationsflut“, sagte Burger. Denn dadurch „nehmen wir oft kaum noch wahr, was mit den Menschen links und rechts neben uns geschieht“, ergänzte er.

Vor der Übergabe des von der Lörracher Künstlerin Astrid J. Eichin gestalteten Martinsmantels an die Erzdiözese Freiburg, gab Bischof Gebhard Fürst dem Mantel eine „Wegmarke“ mit: In eine der dafür vorgesehenen 22 Taschen steckte er ein Glasröhrchen mit Erde aus der Rottenburger Sülchenkirche. Die Sülchenkirche ist eine der ältesten Martinskirchen im süddeutschen Raum, bei Grabungen wurden christliche Gräber aus dem 6. Jahrhundert entdeckt. „In Erinnerung an die Anfänge der Christianisierung in unserer Region und an das frühe Martinsgedenken möchte ich diese Erde mit auf den Pilgerweg geben“, sagte Bischof Gebhard Fürst. Als verbindendes Symbol bei allen Eröffnungsterminen wird der Martinsmantel von Diözese zu Diözese weitergegeben. Von der Erzdiözese Freiburg wird er am Samstag (29. Oktober) in der Wallfahrtskirche Waghäusel an die Diözese Speyer übergeben.

Weitere Informationen über die Martinuswege gibt es auf diesen Webseiten. Die Reise des Martinsmantels von Diözese zu Diözese wird auf dem Martinuswege-Blog dokumentiert.

Online gestellt am 17.10.2016
Text: Manuela Pfann / Diözese Rottenburg-Stuttgart
Fotos: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Martinsmantel der Künstlerin Astrid J. Eichin

apps Von Weil der Stadt nach Leonberg

Samstag, 24.09.2016. Weil der Stadt/Leonberg
Samstagspilgern auf den Spuren St. Martins

Immer wieder samstags! Herrliches Spätsommerwetter lockte 20 Frauen und Männer, auf dem Martinusweg von Weil der Stadt nach Leonberg zu pilgern. Neben der wunderbaren Natur erfreuten sehenswerte Stationen am Weg: Spitalkapelle in Weil der Stadt, Maria Königin und evangelische Kirchenburg in Merklingen, St. Martin in Malmsheim, das Renninger Krippenmuseum und schließlich das Ziel St. Johannes in Leonberg. Impulse gab es zum Leben des Heiligen aus Tour genauso wie zu dem Unterwegssein in Gottes Schöpfung. Die Bodenplatten mit dem Thema „Lebensweg“ in der Johanneskirche in Leonberg rundeten den Tag hervorragend ab.

Die letzte der drei Etappen auf dem Martinsweg durch das Dekanat Böblingen hat einstimmig zu der Aussage geführt: Wir pilgern gerne immer wieder mal auf den Spuren des Heiligen Martin – nicht nur im Jubiläumsjahr.

Online gestellt am 05.10.2016
Text: Macra Joha
Bilder: W. Hilberg und E. Hassler

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apps Von Böblingen nach Herrenberg

Samstagspilgern am 16.Juli 2016. Böblingen/Herrenberg
Welch wunderschöner, herrlicher Pilgertag! Sonne, Schatten, angenehme Temperaturen und fröhliche PilgerInnen  - die besten Voraussetzungen, um die geplante Pilgerstrecke von Böblingen nach Herrenberg gut zu meistern.

Am Waldspielplatz Brand auf der Böblinger Diezenhalde begann der Weg mit dem Lied „ Geh mit uns auf unserm Weg…“ und in der Herrenberger Stiftskirche endete er mit dem Kanon „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn…“, passend zum Lebensweg des Hl. Martin, der innerhalb Europas weite Wege zurückgelegt und Grenzen überschritten hat und somit ein völkerübergreifender Heiliger ist.

Sieben mal haben wir unseren Weg – mal kürzer, mal ausgiebiger -  unterbrochen, um uns körperlich und geistig zu stärken. Dabei haben wir Martins Leben aus dem 4. Jahrhundert in unsere Zeit geholt und gesehen, wie heutig und nah uns dieser Heilige ist. Er war ein Mensch des Gebets und der Tat. Wenn wir, um nur ein Beispiel herauszugreifen, heute die Glaubens- und Meinungsfreiheit zu Recht verteidigen, so ist er ganz auf unserer Seite – „ganz bei uns“!

Bereits in seiner Zeit trat er dafür ein, dass Priscillian seiner Überzeugung und Meinung wegen nicht verurteilt werden durfte. Leider konnte er dies nicht verhindern, obwohl Martinus, um Priscillian zu retten, sich mit dem  Despoten Maximus an einen Tisch setzte.

Am Herrenberger Bahnhof mussten wir uns voneinander verabschieden. Der heutige Pilgersamstag war beendet. Aber sicher gibt es bei den nächsten Etappen das eine oder andere freudige Wiedersehen.

Online gestellt am 01.08.2016
Text: Ingeborg Wax
Fotos: Hans-Joachim Volkmer

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apps Pilgern bei schönstem Wetter

Von der Martinskirche Sindelfingen bis zur
Spitalkapelle Weil der Stadt am 07.05.2016

15 PilgerInnen machten sich am Samstag nach Himmelfahrt auf die erste Dekanats-Etappe im Jubiläumsjahr des Hl. Martin. Martins Geburt jährt sich heuer zum 1700. Mal und aus diesem Anlass werden alle Strecken des diözesanen Martinuswegs an vielen Samstagen des Jahres begangen werden, drei Etappen liegen im Landkreis Böblingen.

Vor der Martinskirche wurde die Pilgergruppe von Hans-Joachim Volkmer und Wolfgang Hensel begrüßt, erfuhr an der Skulptur von Fritz Nuss einiges zum Thema Begegnung und wurde anschließend in der Kirche mit Pilgersegen auf den Weg geschickt. Eine abwechslungsreiche Strecke führte über Döffingen und die dortige Martinskirche durchs Würmtal nach Weil der Stadt zum Pilgerabschluss in die Spitalkapelle (1364 geweiht). Hier war vieles zu bestaunen, u.a. das Fresko der Leidenswerkzeuge aus dem 14. Jahrhundert, der 100 Jahre jüngere Altar der Heiligen Sippe und der barocke Altar der vierzehn Nothelfer, der Anlass zur Betrachtung der „Werke der Barmherzigkeit“ gab, die in diesem Jahr der Barmherzigkeit besonders im Mittelpunkt stehen.

Schöne Rückmeldungen über das gelungene Miteinander und eine kleine Einkehr im Kath. Gemeindehaus rundeten den Tag ab.

Online gestellt am 24.05.2016
Text: Wolfgang Hensel
Fotos: Wolfgang Hensel

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Pilgern auf den Spuren des heiligen St. Martin

Den Jakobsweg kennt jeder spätestens seit Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“, doch wer weiß schon, dass es auch einen Pilgerweg gibt, der dem Hl. Martin geweiht ist?

Martinuswege gibt es einige in Europa. Meist beginnen sie in Tours, dem Begräbnisort des Hl. Martin und verzweigen sich dann sternförmig über ganz Europa. 2005 wurde der Martinusweg von Szombathely nach Tours ausgerufen. Die Achse dieses Weges verläuft von Ungarn über Slowenien, Tschechien, Süddeutschland nach Frankreich.

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart verläuft die Route von Kaufbeuren bis Ulm, die Alb über Zwiefalten und Burladingen, weiter über Rottenburg ins Dekanat Böblingen. Zum Schluss endet er für unsere Diözese in Schwaigern. Neben einem Hauptweg, der sich aus der eigentlichen Wegachse ergibt, gibt es innerhalb der jeweiligen Dekanate Regional- und Ergänzungswege. So können auch Orte der Martinusverehrung, die nicht direkt am Hauptweg liegen, einbezogen werden.

Foto: Wolfgang Hensel

Möchten Sie auf Martinus Spuren durch das Dekanat Böblingen wandern?
Unser Flyer Via Sancti Martini mit einem Grußwort des ehemaligen Dekans Karl Kaufmann gibt Ihnen gerne Auskunft.

"Pilgern ist wieder im Kommen. Miteinander gehen tut gut. Unser ganzes Leben ist ein Unterwegssein ... Seien Sie herzlich eingeladen, die Vielfalt der Landschaften und Menschen gerade in unserem Ballungs- und Industriegebiet zu erkunden. Ich bin überzeugt, dass mehr „geht“ als wir ahnen und planen. Danke allen, die den Martinusweg geplant haben und unterhalten. Ich wünsche Ihnen die Erfahrung des Psalm 23: „Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht."

Und hier geht es zu unserem ganz aktuellen Informationsflyer für das Wanderjahr 2016:
Flyer Martinuswege 2016

Wer pilgert, der sammelt auch gern

und zwar Pilgerstempel.

Das Foto zeigt die Ausweise zum Martinusweg. Wer noch keinen hat, kann hier gerne einen bestellen. Nach Erhalt kann Mann oder Frau dann auch gleich los"sammeln". Wir wünschen viel Freude dabei.

Wo es Pilgerstellen gibt, können Sie hier nachlesen. (ak)

Und hier könnte Ihr Weg entlang führen

St. Martin in

 

Bilder und Berichte rund um die Martinusorte im Dekanat Böblingen:

Arbeiterzentrum Böblingen
Seniorenkreis haucht Martinusweg Leben ein
Pfarramtssekretärinnen verteilen Plaketten
Landrat Bernhard auf dem Martinusweg

 

Sie haben einen "Martinusort" im Dekanat Böblingen besucht?
Es gibt Bilder und Geschichten davon?


Dann freuen wir uns auf Ihre Mail, um unsere Seite zu ergänzen!

Individuelle Route planen

Auf www.martinuswege.de bietet sich die Möglichkeit die eigene Etappe genauer zu planen. Einfach Startpunkt (hier z.B. Böblingen) eingeben und schon gibt es genauere Informationen zu dem Streckenpunkt.

Pilgertage vergangener Jahre im Dekanat

Eröffnung des Pilgertages (2011)

Der Bericht zum Pilgertag 2012 ist fertig.
Einfach mal hier vorbei schauen und Eindrücke mitnehmen. :)

Von Weil der Stadt nach Renningen - eine Pilgerreise an einem Tag (2013)

...und jährlich grüsst St. Martin - von Renningen nach Leonberg (2014)

"Martin verbindet! - ganz konkret - von Leonberg zur Solitude (2015)

Das schreibt die Presse über den Martinusweg

 

Katholiken unterwegs auf dem Kulturpfad - Böblinger Kreiszeitung v. 14.9.13
Kolpingfamilie wird Wegpate - Wochenblatt vom 26.5.11
Als Pilger quer durchs Ländle - Böblinger Kreiszeitung vom 26.4.11
Martinusweg wächst - Gäubote vom 19.2.11
Auf den Glaubensspuren des heiligen Martin - Gäubote vom 24.12.10

Ein Film über den Martinusweg auf KIP-TV - 11.11.12
Das Zeichen des Martin von Tours - ein Wegweiser im Dialog - Katholisches Sonntagsblatt vom März 2011 (pdf - 501 KB)
Der "Spirit" des Martinsweges - DRS Media vom 17.11.10
Pilgern ist in - SWR vom 15.11.10
Alternative zum Jakobsweg - KNA vom 11.11.10
Auf den Spuren des Heiligen Martin - Südwest Presse vom 11.11.10
Vision eines zukünftigen Europas - DRS vom 11.11.10

 

 

Fotos: Wolfgang Hensel, Angelika Kamlage sowie siehe Bildlegenden
Text: Angelika Kamlage