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ökumenisch unterwegs


Vom 12. Mai bis 16. Mai fand der ökumenische Kirchentag in München statt. Eine Gruppe junger Menschen aus Höfingen und Gebersheim hatte sich auch auf dem Weg gemacht, die Hoffnung zu suchen und ihre Spuren zu hinterlassen.


"Am Mittwoch geht es los. Das Programm ist so dick, dass wir seit Wochen nichts anderes mehr lesen. Der Plan ist, dass wir auf jeden Fall das Konzert der Wise Guys (von denen ist das offizielle Kirchentagslied) besuchen werden, uns mit den Seelsorgern und Chattern aus der Kirche in funcity treffen, Michael Broch's Wort zum Sonntag lauschen ... mal sehen, was sich sonst noch so ergibt. Es wird sicher spannend.

"Wir" sind übrigens evangelische und katholische Jugendliche aus St. Michael, Höfingen/Gebersheim (SE Leonberg)."

(ak - 10-5-2010)

Ankommen (12.5.2010) / Thomas-Mann-Schule

"Wir sind angekommen. Die Straßen waren wundersamererweise völlig frei - nur leichte Verzögerungen kurz hinter Aichelberg auf der A8.

Wir schlafen in "Australien" (Thomas-Mann-Schule). Die Ureinwohner haben netterweise für uns Tische und Stühle bereits beiseite geräumt. So konnten wir uns sofort häuslich niederlassen.


Einige von uns sind beim Abendsegen ... stimmungsvolles Kerzenlicht, eine friedvolle Abendstimmung,  ... die ökumenischen Tage können kommen!"

(ak - 12-5-2010 - 23:00)


Tag 1 (13.5.2010) / Messehallen die Erste

"Mit mehr als 5000 Gläubigen haben wir heute morgen versucht das Pontifikalamt mit Bischof Dr. Reinhard Marx zu feiern - versucht eben deshalb, da es bei dieser Zahl an Menschen dann doch ein wenig unübersichtlich wird. :-)




Heimisch haben wir uns gleich auf dem Gelände der Messehallen gefühlt, als wir dort Menschen aus eigener Diözese und Landeskirche trafen, die wir und uns wieder erkannt haben ... auch in der "Fremde". :-)"

(ak - 13-5-2010 - 12:17)



Grad noch ein Besuch am Stand des Bistums Hildesheims und damit auch ein Besuch bei den Seelsorger der Kirche in funcity

(von links nach rechts: Sr. Lucia, Norbert Lübke, Sr. Maria-Thekla, Marlene Manig)




völlig erschöpft :-)








... und in der Innenstadt

"Es regnet oder nieselt den ganzen Tag. Grad haben wir den Worten von Cem Özdemir und Bischof Jan Janssen, Oldenburg, zur Problematik der jungen Menschen heute gehört. "Wem vertrauen junge Menschen heute noch?" war eine der zentralen Fragen. Nicht einfach *grübel* - die Antwort einer jungen Frau dazu war jedoch eindeutig "meiner Familie und meinen engsten Freunden" ... Vertrauen in eine Institution? eher nicht :-(

.... gleich ist Einlass bei den Wise Guys, müssen also schon wieder los"

(ak - 13-5-2010 - 16:37)



Tag 2 (14.5.2010) / Jugendzentrum

"Heute war den ganzen Tag das Netz überlastet - deshalb erst jetzt das erste Lebenszeichen von uns.

Gestern sollen über 300.000 Menschen den Kirchentag besucht haben, wenn man der Kirchentagszeitung trauen darf - das entspricht ungefähr dem Gefühl, das man hat, wenn man sich die volle Stadt mit den Messehallen und U-Bahnen anschaut. Der Münchner an sich ist auch spürbar eher unzufrieden mit dieser Vollheit seiner Stadt. Gestern Abend auf dem Podium auf dem Marienplatz war das dann auch nochmal Thema."

"Heute waren wir auf dem Olympiagelände, wollten wir uns doch mal etwas jugendlicheres "antun". Eckart von Hirschhausen war dort zu Gast und sprach über die Liebe im speziellen und allgemeinen zur Erheiterung der vielen anwesenden Menschen. Jetzt wissen wir, warum man sich mit einer Erkältung nicht verliebt und ist man verliebt, sich nicht erkältet ... es liegt am "Liebeshormon". :-)"

(ak-14.5.10-19:39)





zwischendurch was "Gesundes" ...



... mal ungewohntes wagen und sich in einen Rollstuhl setzen

        ein ungewohntes Gefühl ...

plötzlich ist "man" hilflos

und in seiner Ungeübtheit auf die Hilfe anderer angewiesen


Tag 3 (15.5.2010) / Messehallen die Zweite

Ein auffälliges Merkmal an diesem Kirchentag ist für uns, dass die Gäste überall, wo sie hinkommen von Blasmusik empfangen werden. Es erinnert daran, wo wir sind :-), schafft eine freundliche Willkommensatmosphäre, die Menschen sammeln sich an diesen Orten und kommen miteinander ins Gespräch. Das ist eines der Kennzeichen dieser Tage

... überall kommen Menschen miteinander ins Gespräch

... über die Situation in den Kirchen

... über das Miteinander

... über Wünsche und Hoffnungen

... und auch darüber was die Zukunft bringen kann


Heute haben wir weiter die Messehallen erforscht. Insbesondere die Halle mit den vielen Hilfsprojekten hatte es uns angetan. Am Stand des Indien-Hilfsprojekt der Ev. Kirchengemeinde Öflingen verzierten kleine Inderinnen Arme und Hände von Freiwilligen mit Henna Tattoos. Unsere Hände sind jetzt auch verziert. :-)



Ja und dann waren da noch die Sternsinger ...


Was zum Schluss bleibt

ist Erinnerung und Hoffnung

an eine schöne Zeit.








Fotos: Angelika Kamlage, privat

Text: Angelika Kamlage


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(ak)